Pistazie 'Randy' - männlich/Befruchter Pistacia vera 'Randy'

Artikelnummer: 129682
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Pistazie 'Randy' ist eine frühblühende männliche Spitzensorte aus Kalifornien. Sie dient als wichtiger Befruchter für weibliche Pistazien. Kennzeichnend sind ovale bis eiförmige, sattgrüne, ledrige Blätter. Als männliche Pflanze bildet sie selbst keine Früchte, liefert jedoch eine enorme Menge Pollen, die für die Befruchtung von mehr als 6 weiblichen Bäumen ausreicht. Die Blüten öffnen sich auch bei kühlerem Frühjahrsverlauf zuverlässig, und der ausgewachsene Baum zeichnet sich durch eine hervorragende Frosthärte bis -30 °C aus.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Pistazie 'Randy' - Dieser sommergrüne Baum oder Strauch bildet im Alter eine schön geformte, kompakte bis ausladende Krone. Die Blätter sind fest, ledrig, oval bis eiförmig und von frischer grüner Farbe. Es handelt sich um eine rein männliche Pflanze (ähnlich wie etwa beim zweihäusigen Sanddorn). Das bedeutet, dass sie keine Nüsse trägt, aber die ganz entscheidende Rolle des Befruchters übernimmt.  Die Blüte erfolgt früh im Frühjahr (in der Regel im April). Ein großer Vorzug der Sorte 'Randy' ist ihr sehr zuverlässiges und gleichmäßiges Blühverhalten – die Blüten entfalten sich und bilden problemlos Pollen, auch in Jahren mit kühlerem und langsam einsetzendem Frühjahr. Qualität und Menge des Pollens sind außergewöhnlich hoch. Ein einziges Bäumchen 'Randy' kann ohne Weiteres mehr als 6 weibliche Pflanzen in der Umgebung befruchten (ideal etwa für frühblühende weibliche Sorten wie 'Kalleh Ghouchi' oder 'Batoury'). Der Baum besitzt eine außergewöhnlich hohe Widerstandskraft gegenüber ungünstiger Witterung. Im ausgewachsenen Zustand verträgt er problemlos Fröste bis -30 °C. Für jeden, der bei weiblichen Pistaziensorten eine reiche und regelmäßige Ernte erzielen möchte, bildet er die unverzichtbare Grundlage.

Unterlage UCB1 - eine neu eingesetzte Unterlage im Pistazienanbau. Sie steigert die Produktivität und die Krankheitsresistenz der Jungpflanzen und ist tolerant gegenüber salzhaltigen Böden und kühlem Klima.

Anbau: In Deutschland gelingt der Anbau von Pistazien nur in den wärmsten Lagen mit langem, heißem Sommer, in voller Sonne und an geschützten, nach Süden ausgerichteten Standorten. Am besten eignet sich ein tiefgründiger, sehr durchlässiger, eher trockener und kalkreicher Boden mit einem pH-Wert von etwa 7,0–8,0. Länger anhaltende Staunässe erhöht das Risiko des Wurzelabsterbens. Die Pflanzung von Containerpflanzen erfolgt von März bis Oktober. In den ersten beiden Jahren ist regelmäßiges Gießen angebracht, später ist das Gehölz recht trockenheitsverträglich. Die Düngung stützt sich auf Kompost im Frühjahr sowie kleinere Gaben von Kalium und Magnesium während des Sommers. Ein Stickstoffüberschuss fördert üppiges Wachstum auf Kosten des Fruchtansatzes. Der Schnitt zielt auf eine luftige Krone ab. Im Winter werden beschädigte und die Krone verdichtende Äste entfernt, da die Pistazie am einjährigen Holz fruchtet. Die Ernte erfolgt je nach Sommerverlauf meist von September bis Mitte Oktober, wenn sich die Fruchthülle leicht ablöst und die Schale ausgefärbt ist. Ausgewachsene Bäume vertragen Fröste bis etwa -30 °C, junge Pflanzen können in Frostsenken einen Winterschutz und den Schutz des Wurzelbereichs benötigen. Für eine regelmäßige Blüte ist auch eine winterliche Kälteperiode wichtig, denn die Pistazie braucht für den Austrieb eine längere Kühlphase. Die erste nennenswerte Ernte stellt sich in der Regel nach 5–7 Jahren ein. In trockenen Pflanzungen hilft eine mineralische Mulchschicht, die Unkrautwuchs eindämmt und den Boden wärmer hält. Der Pflanzabstand beträgt etwa 5–6 m, damit die Krone Raum hat und der Wind den Pollen übertragen kann.

Autor: Lucie | Revision: 28.8. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Exotisches Obst & Gemüse
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Lichtverhältnisse: Sonne
Verpackung: wurzelnacktes Bäumchen
Plant Passport: A: Pistacia B: CZ-4282 C: 25/FP/0051 D: CZ

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