Pitaya - Drachenfrucht Hylocereus undatus
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Pitaya - Drachenfrucht - häufig auch als Selenicereus undatus bezeichnet, ist eine tropische Obstart aus der Familie der Kakteengewächse. Sie stammt aus Mittelamerika und der Karibik und ist seit Langem auch in anderen tropischen Regionen verbreitet. Es bilden sich kriechende bis kletternde, dreikantige, fleischige Triebe mit Haftwurzeln, die an einer Stütze etwa 3–6 m lang werden können. Die Breite der Pflanze hängt von der Erziehung ab, im Kübel beansprucht sie meist 1–2 m. Von Juni bis September öffnen sich auffällige, trichterförmige Blüten von etwa 25–30 cm Länge, weiß bis cremeweiß und mit schwachem, süßlichem Duft. Sie öffnen sich am Abend und halten in der Regel nur eine einzige Nacht. Die Früchte sind länglich-eiförmig, rosa bis rotrosa, mit weißem Fruchtfleisch und kleinen schwarzen Samen. Der Geschmack ist mild süßlich und frisch und erinnert an eine Mischung aus Kiwi und Birne mit geringerer Säure. Die Früchte werden frisch verzehrt und eignen sich für Obstsalate, Desserts, Sorbets und Getränke. Das Fruchtfleisch enthält Vitamin C, Ballaststoffe und Mineralstoffe, die Samen zudem Ölbestandteile. Geschätzt wird die Pflanze für ihr dekoratives Aussehen, die großen Blüten und den Ertrag. Für einen sicheren Fruchtansatz im Haus empfiehlt sich die Handbestäubung oder die Kultur mehrerer genetisch unterschiedlicher Pflanzen.
Anbau: Unter mitteleuropäischen Bedingungen gedeiht die Pflanze am besten als Kübelpflanze im Gewächshaus, im Wintergarten oder im Sommer auf einer sehr warmen, geschützten Terrasse. Sie benötigt ein Maximum an Licht, hinter Glas kann im Hochsommer jedoch eine leichte Schattierung sinnvoll sein, um Verbrennungen an den Trieben zu vermeiden. Das Substrat sollte sehr durchlässig, luftig und eher humos sein, geeignet ist eine Mischung für epiphytische Kakteen mit mineralischem Anteil. Der empfohlene pH-Wert liegt etwa zwischen 5,5 und 6,5. Während der Wachstumszeit sind regelmäßige, aber sparsame Wassergaben und eine Düngung in kleineren Mengen erforderlich, im Winter wird das Substrat nur leicht feucht gehalten. Anhaltende Staunässe führt rasch zu Fäulnis. Das aktive Wachstum erfolgt bei Temperaturen von etwa 20–30 °C, im Winter sollte die Temperatur nicht dauerhaft unter 5–10 °C sinken. Kurzzeitig werden auch Werte um 0 °C vertragen, in unseren Breiten ist die Pflanze im Freien jedoch nicht zuverlässig frosthart. Die Pflanzung oder das Umtopfen erfolgt am besten von April bis Juni. Als kletternder Kaktus benötigt die Pflanze eine stabile Stütze und regelmäßiges Anbinden. Ein Rückschnitt erfolgt nach Bedarf, um das Wachstum zu lenken und die Verzweigung zu fördern. Für die Fruchternte ist die Handbestäubung in der Nacht oder am frühen Morgen wichtig, vor allem bei der Kultur unter Glas. An Schädlingen können Schmierläuse, Spinnmilben und Schildläuse auftreten, an Krankheiten vor allem Fäulnis bei Staunässe. Für Einsteiger ist entscheidend, viel Licht, Wärme, eine Stütze und einen hervorragenden Wasserabzug zu kombinieren. Der Pflanzabstand im Gewächshaus beträgt etwa 1,5–2 m.
Autor: Nikol | Revision: 12.3. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Exotisches Obst & Gemüse |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Hylocereus B: CZ-4282 C: 26/FP/0039 D: NL |
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