Preston-Flieder 'Jaga' Syringa x prestoniae 'Jaga'

Artikelnummer: 842629
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Violette Knospen öffnen sich zu rosafarbenen Blüten und schenken dem Juni Duft. Die Sorte wirkt zart, frisch und natürlich, mit ovaler Krone und gleichmäßigem Strauchwuchs. Im Vergleich zu traditionellen Fliedern blüht sie später und verlängert so die Hauptblütezeit im Garten. Sie kommt im Vorgarten, am Weg, im Rasen und in lockeren Gehölzgruppen gut zur Geltung. Der Preston-Flieder 'Jaga' erreicht etwa 2–3 m und setzt in kleinen wie mittelgroßen Gärten einen rosafarbenen Akzent, ohne schwer zu wirken.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Preston-Flieder 'Jaga' - eine Ziersorte des Preston-Flieders, einer Hybridgruppe aus der Kreuzung von Syringa villosa und Syringa reflexa. Bekannt wurde die Gruppe durch die kanadische Züchterin Isabella Preston, weitere wertvolle Sorten mit polnischen Frauennamen wählte Władysław Bugała im Arboretum Kórnik aus Sämlingen frei abgeblühter Pflanzen aus. 'Jaga' gehört zu den zart gefärbten, spät blühenden Fliedern mit gleichmäßigem Strauchhabitus. Die Pflanze erreicht etwa 2–3 m Höhe und 1–1,5 m Breite, unter günstigen Bedingungen kann sie mit der Zeit kräftiger werden. Der Wuchs ist aufrecht, die Krone oval, kompakt und klar gegliedert. Die sommergrünen Blätter sind eiförmig bis herzförmig, meist 4–7 cm lang, frischgrün und färben sich im Herbst gelb. Im Juni erscheinen violette bis dunkelviolette Knospen, die sich zu rosafarbenen bis hell rosaviolett getönten, röhrenförmigen Blüten öffnen. Die Rispen sind locker, gestreckt und aufrecht und wirken bei älteren Pflanzen sehr luftig. Die Blüten duften angenehm und locken Bienen sowie weitere Bestäuber an. Die Früchte haben keinen Zierwert. Die Sorte eignet sich für Vorgärten, Duftpflanzungen, die Einzelstellung, frei wachsende Hecken und Gehölzränder. In der Gestaltung harmoniert sie gut mit Pfingstrosen, Schneeball, Storchschnabel, Salbei, Purpurglöckchen, Spiersträuchern und feinen Ziergräsern.

Anbau: Am besten gedeiht die Pflanze in voller Sonne, wo sie am reichsten blüht, sie verträgt aber auch lichten Halbschatten. Ideal ist ein durchlässiger, mittelschwerer, humoser Boden, vorzugsweise neutral bis leicht alkalisch (pH 6,5–7,5). Saure und dauerhaft vernässte Böden werden nicht vertragen. Eine Mulchschicht aus Kompost oder Rinde hilft, die Feuchtigkeit zu halten, und verbessert die Bodenstruktur. Gießen ist vor allem nach der Pflanzung und während längerer Trockenperioden wichtig. Nach dem Einwurzeln ist der Preston-Flieder relativ trockenheitsverträglich. Die Düngung ist unkompliziert – im Frühjahr genügt Kompost oder ein schwach dosierter Dünger für Blütensträucher. Übermäßige Stickstoffgaben fördern das Blattwachstum auf Kosten der Blüte. Die Pflanze ist sehr gut frosthart, in der Regel bis –30 °C, und blüht auch in kühleren Lagen zuverlässig. Gegenüber Krankheiten, insbesondere Echtem Mehltau, ist sie widerstandsfähiger als der Gemeine Flieder. Schädlinge treten nur ausnahmsweise auf. Der Rückschnitt erfolgt nach der Blüte, da am vorjährigen Holz geblüht wird. Entfernt werden die verblühten Rispen und bei Bedarf ältere oder ungünstig wachsende Triebe. Ein starker Schnitt ist meist nicht nötig, der Strauch behält von Natur aus eine schöne Form.

Autor: Kristýna | Revision: 24.06. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Flieder (Syringa)
Gewicht: 1 kg
EAN: 2284900332784
Verpackung: Container C5
Form und Höhe: 40 - 60 cm
Plant Passport: A: Syringa B: CZ-4282 C: 24/FP/0005 D: PL

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