Rotbuche 'Silbertaler' Fagus sylvatica 'Silbertaler'

Artikelnummer: 119882
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Die Sorte 'Silbertaler' wurde 1993 von G. Escherich entdeckt. Sie gehört zu den langsam wachsenden, kleineren Formen der Buche mit kompaktem Wuchs. In Deutschland erreicht sie etwa 3–4 m Höhe und rund 3 m Breite, mit dichter Krone und glatter, grauer Rinde. Die eiförmigen, leicht gewellten Blätter zeigen eine sattgrüne Mitte und einen unregelmäßigen cremeweißen bis hellgelben Rand. Im Herbst färbt sich das Laub gelb, bei jungen Pflanzen kann ein Teil der Blätter über den Winter haften bleiben. Die Blütezeit liegt im April bis Mai, die Bucheckern reifen im September bis Oktober. Das panaschierte Laub kommt als Solitär ebenso zur Geltung wie in einer locker geführten Hecke.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Rotbuche 'Silbertaler' - die Sorte 'Silbertaler' wurde 1993 von G. Escherich entdeckt und gehört zu den langsam wachsenden, kleineren Formen mit kompaktem Wuchs. Unter mitteleuropäischen Bedingungen erreicht sie ausgewachsen in der Regel etwa 3–4 m Höhe und rund 3 m Breite, mit dichter Krone und glatter, grauer Rinde. Die Blätter stehen wechselständig, sind eiförmig bis breit oval und haben einen leicht gewellten Rand. Ein unregelmäßiger cremeweißer bis hellgelber Saum umrahmt die sattgrüne Blattmitte, manche Blätter bleiben auch rein grün, sodass die Panaschierung natürlich lebendig und wechselhaft wirkt. Im Herbst färbt sich das Laub in gelbe Töne, bei jüngeren Pflanzen kann ein Teil der trockenen Blätter über den Winter haften bleiben. Im April und Mai erscheinen unscheinbare Blüten in hängenden Kätzchen, im September und Oktober reifen die Bucheckern im stacheligen Fruchtbecher, die Vögeln und Kleinsäugern als Nahrung dienen. Das hell panaschierte Laub bildet einen schönen Kontrast zu dunklen Nadelgehölzen, Eiben, immergrünen Rhododendren sowie Stauden mit weinrotem Laub und eignet sich für Solitärstellung wie für kleinere Gruppen. In der Gartengestaltung lässt sich auch eine locker geführte Hecke anlegen, in der die Panaschierung die grüne Blattwand auflockert.

Die Rotbuche ist ein stattlicher, sommergrüner Laubbaum aus der Familie der Buchengewächse (Fagaceae) mit Herkunft in Europa. Der Baum erreicht Höhen von bis zu 30–40 m, besitzt eine breite Krone und bildet einen charakteristischen, glatten Stamm. Die Blätter sind oval, dunkelgrün und am Rand gezähnt. Typisch sind die gestielten, köpfchenförmigen Blütenstände, die im Frühjahr erscheinen. Die Früchte sind Bucheckern, dreikantige Nüsschen, die von einer stacheligen Hülle umgeben sind. Für den Anbau der Rotbuche eignet sich ein ausreichend sonniger Standort mit durchlässigem Boden, sie gedeiht aber auch im Halbschatten. Bevorzugt wird ein feuchter Boden, gegenüber Luftverschmutzung ist sie recht widerstandsfähig. Sie ist frosthart und verträgt unterschiedliche klimatische Bedingungen gut. In der Landschaftsgestaltung wird die Rotbuche vielseitig verwendet. Dank ihres eleganten Erscheinungsbildes und Wuchses dient sie häufig als Solitär in Parks und Gärten. Buchenalleen sind wegen ihrer Ästhetik und der schattenspendenden Laubgänge ebenfalls beliebt. In der Gartengestaltung findet sie zudem Verwendung als Bestandteil naturnaher Mischwaldpflanzungen, wo sie mit ihrem charakteristischen Laub und ihrer Gestalt zu einer natürlichen Atmosphäre beiträgt. Es gibt zahlreiche sehr attraktive Sorten, die sich in Blattfarbe und Blattform ebenso unterscheiden wie in Größe und Wuchsform, sodass sie nicht nur in großen Anlagen, sondern auch in kleineren Gärten eingesetzt werden können. Die Rotbuche bevorzugt durchlässige, nährstoffreiche Böden mit guter Wasserversorgung und mäßigem Kalkgehalt. Am besten geeignet sind Standorte von voller Sonne bis Halbschatten. Empfindlich reagiert sie auf plötzliche Fröste und direkte Sonneneinstrahlung, die die Rinde schädigen kann. Sie gedeiht bei höherer Luftfeuchtigkeit, und es empfiehlt sich eher die Pflanzung auf größeren Rasenflächen. Zu beachten ist, dass die Rotbuche ein recht ausgedehntes Wurzelwerk bildet und unterirdische Bauwerke beschädigen kann.

Anbau: Ideal ist ein sonniger bis halbschattiger Standort. In den ersten Jahren ist eine ausreichende Wasserversorgung nötig, da junge Pflanzen empfindlich auf Trockenheit reagieren. Benötigt werden genügend Platz sowie ein tiefgründiger, humoser, gleichmäßig feuchter und gut durchlässiger Boden, am besten schwach sauer bis neutral. Dauerhaft staunasse oder verdichtete Substrate werden nicht vertragen. Der Rückschnitt erfolgt nur sparsam und am besten während der Vegetationsruhe, da die Buche starke Eingriffe nicht verträgt. Hecken werden dagegen regelmäßig ein- bis zweimal jährlich geschnitten, idealerweise im Juli und bei Bedarf erneut Anfang September. Bei gutem Boden ist keine Düngung erforderlich, gegebenenfalls kann im Frühjahr eine dünne Schicht Kompost ausgebracht oder leicht mit einem organischen, stickstoffarmen Dünger gedüngt werden.

Autor: Nikol | Revision: 23.2. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Buchen (Fagus)
EAN: 2284900384455
Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Höhe: 400 und mehr
Verpackung: Container C5
Form und Höhe: 60–80 cm
Plant Passport: A: Fagus B: CZ-4282 C: 24/FP/0005 D: PL
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