Rumelische Kiefer 'Bärentatze' Pinus peuce 'Bärentatze'

Artikelnummer: 118619
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Die Rumelische Kiefer 'Bärentatze' bringt einen weichen blaugrünen Akzent in den Garten. Dieser wirkt das ganze Jahr über harmonisch. Der kompakte Wuchs verringert den Schnittaufwand, wodurch sie sich auch für Gartenneulinge oder kleinere Gärten eignet. Sie gedeiht gut in sonniger Lage in durchlässigem, leicht saurem Boden und überzeugt zugleich durch hohe Frosthärte und Langlebigkeit. In Kombination mit Stauden, Steinen oder anderen Nadelgehölzen entstehen ruhige, natürlich wirkende Pflanzungen. Ausgewachsen erreicht sie etwa 1,5 m Höhe und 1,2 m Breite, der jährliche Zuwachs liegt bei rund 8–10 cm. 

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Rumelische Kiefer 'Bärentatze' - stammt aus den Gebirgsregionen des Balkans, wo sie an steinigen Hängen in mittleren und höheren Lagen wächst. Die Sorte 'Bärentatze' ist eine kompakte, langsam wachsende Auslese mit dichter Verzweigung, die im Umriss an einen gedrungenen Strauch mit weich gerundeten „Tatzen“ erinnert. Ausgewachsen erreicht sie etwa 1,5 m Höhe und 1,2 m Breite, der jährliche Zuwachs liegt bei rund 8–10 cm. Die Nadeln stehen zu fünft, sind 6–8 cm lang, weich im Griff und matt blaugrün, in der kühleren Jahreszeit mitunter mit einem feinen bläulichen Hauch. Bei Berührung verströmen sie den zarten Harzduft, der für Gebirgskiefern typisch ist. Die Krone ist dicht und bis unten gut benadelt, sodass das Gehölz das ganze Jahr über voll wirkt. Die männlichen und weiblichen Blütenstände erscheinen im Mai bis Juni, sie sind unauffällig, gelblich bis rötlich. Auffälliger sind die walzenförmigen, 8–10 cm langen Zapfen, die im zweiten Jahr reifen. Dank der weichen Nadeln und des maßvollen Wuchses eignet sich 'Bärentatze' für kleinere Gärten, Vorgärten und Heidegärten sowie als immergrünes Element an der Terrasse. Gut kombinieren lässt sie sich mit niedrigen Wacholdern, Berberitzen, Steingartenstauden oder Heidekraut, deren Blüten und Herbstfarben durch die blaugrüne Benadelung besonders zur Geltung kommen.

Die Rumelische Kiefer ist ein schnellwüchsiges immergrünes Nadelgehölz, das 10–20 m hoch und 4,5–7 m breit wird. Der jährliche Zuwachs beträgt 25–30 cm. Charakteristisch ist ihre pyramidale Form, die sich mit der Zeit stärker abrundet. Die unteren Äste bleiben jedoch dicht, sofern der Baum genügend Platz um sich hat. Die Nadeln sind dunkelgrün mit einem grauen Streifen auf der Unterseite. Am Baum erscheinen einzeln oder in Gruppen hellbraune bis rotbraune Zapfen. Eine interessante Art für alle Gartentypen.

Anbau: Die schönste Färbung und dichteste Benadelung zeigt sich in voller Sonne. Im lichten Halbschatten wächst ein Teil der Sorten weiterhin zuverlässig, die Krone wird jedoch lockerer. Ein windgeschützter Standort ist vor allem im Winter von Vorteil, wenn Wind und Sonne zusammen das Austrocknen der Nadeln fördern. In warmen Tieflagen hilft ein Mikroklima mit kühlerem Untergrund und Mulch. Bewährt hat sich ein durchlässiger, sandig-lehmiger bis steiniger Boden, in schweren Tonböden ist eine Drainage wichtig, da Zwergformen empfindlich auf Staunässe reagieren. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 4,5–6,5, in vielen Gartenböden funktioniert auch ein leicht saures bis schwach neutrales Milieu. Containerpflanzen werden von März bis November gepflanzt, in der warmen Jahreszeit mit regelmäßiger Bewässerung, damit der Wurzelballen nicht austrocknet, vor allem im ersten Sommer. Nach dem Anwachsen ist die Trockenheitsverträglichkeit mittel bis hoch, dennoch lohnt sich bei Zwergsorten während langer Hitzeperioden eine gleichmäßige Feuchtigkeit. Die Düngung sollte sparsam erfolgen, im Frühjahr mit einer kleineren Gabe Langzeitdünger für Nadelgehölze, ein Stickstoffüberschuss fördert weichen Zuwachs und erhöht das Krankheitsrisiko. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht erforderlich, zur Verdichtung werden mitunter die jungen „Kerzen“ im Mai bis Juni eingekürzt. Rindenmulch stabilisiert Bodenfeuchte und Bodentemperatur. Die Kultur im Kübel ist verbreitet, nötig sind eine Drainageschicht, ein durchlässiges Substrat und ein Winterschutz für das Gefäß, damit die Wurzeln nicht durchfrieren, bei Tauwetter wird auf die Feuchtigkeit geachtet. Die Frosthärte von Zwergkiefern ist hoch, um -30 °C, ein Risiko stellen eher Wintertrocknis und Staunässe dar. An Schädlingen können bei Trockenheit Spinnmilben und Blattläuse auftreten, an Krankheiten Schütte sowie Wurzelfäule in schwerem Boden. Die Pflanzabstände richten sich nach der Endbreite, als Richtwert 0,8–1,5 m bei Polsterformen und etwa 1,5–2,5 m bei breiteren Zwergsorten.

Autor: Kristýna | Revision: 28.11. 2025

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Kiefern (Pinus)
EAN: 2284900378256
Lichtverhältnisse: Sonne
Höhe: 120-140, 140-160, 100-120
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Pinus B: CZ-4282 C: 24/FP/0002 D: PL
Plant Passport 2: A: Pinus B: CZ-4282 C: 26/FP/0002 D: PL

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