Rumelische Kiefer 'Bergfeuer' Pinus peuce 'Bergfeuer'

Artikelnummer: 126865
49,90 € / St Grundpreis:
Auf Lager (2 St)
Variante
Lieferung bis:
09.11.2026
Lieferoptionen

Kompakte Pyramide bis 2 m, blaugrüne Nadeln zu fünft, frostharte Sorte. Die Sorte der Rumelischen Kiefer Pinus peuce 'Bergfeuer' wächst langsamer und behält eine schmale, regelmäßig kegelförmige Gestalt. Die weichen Nadeln stehen in Büscheln zu 5, werden 6–10 cm lang und erzeugen eine feine Textur, die Natursteinmauern ebenso auflockert wie moderne Pflanzungen. Sie eignet sich als Solitär im Vorgarten, im Heidegarten und an der Terrasse, wo das ganzjährig beständige Nadelkleid besonders zur Geltung kommt. Am besten gedeiht sie in Sonne bis Halbschatten in durchlässigem, leicht saurem bis neutralem Boden.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Rumelische Kiefer 'Bergfeuer'  - eine balkanische Gebirgsart unter den fünfnadeligen Kiefern aus Albanien, Nordmazedonien, Bulgarien und Nordgriechenland. Natürlich wächst sie in feuchteren, kühlen Lagen etwa zwischen 1 000 und 2 200 m ü. M., wo sie als an das Gebirgsklima gebundenes Reliktnadelgehölz vorkommt. Die Sorte 'Bergfeuer' ist eine kompaktere Auslese mit langsamem Wuchs, die im Garten in der Regel 1–2 m Höhe und etwa 0,5 m Breite erreicht. Sie bildet einen schmalen Kegel mit Verzweigung bis zum Boden und wirkt dank der weichen Nadeln in Büscheln zu 5 fein und „federig“. Die Nadeln sind überwiegend blaugrün bis graugrün, 6–10 cm lang und an den Trieben unterschiedlich lang, was der Krone ein lebendiges Erscheinungsbild verleiht. Im Frühjahr erscheinen unscheinbare männliche Blütenzapfen, später können sich schmale, walzenförmige Zapfen bilden, die sich bei der Reife braun färben. Die Sorte bewährt sich als Solitär in kleineren Gärten, im Steingarten und Heidegarten sowie in Pflanzgefäßen, wo sie das ganze Jahr über ihre Form behält. Die feine Textur bildet einen schönen Kontrast zu Gräsern und großblättrigen Stauden. Anders als viele Zwergkiefern wirkt sie nicht polsterförmig und bleibt auch in der Wintersilhouette gut ablesbar.

Die Rumelische Kiefer ist ein raschwüchsiges immergrünes Nadelgehölz, das 10–20 m Höhe und 4,5–7 m Breite erreicht. Der jährliche Zuwachs beträgt 25–30 cm. Kennzeichnend ist ihre pyramidale Gestalt, die sich mit der Zeit stärker abrundet. Die unteren Äste bleiben jedoch dicht, sofern der Baum ringsum ausreichend Platz hat. Die Nadeln sind dunkelgrün mit einem grauen Streifen auf der Unterseite. Am Baum erscheinen einzeln oder in Gruppen stehende hellbraune bis rotbraune Zapfen. Eine interessante Art für alle Gartentypen.

Anbau: Die beste Färbung und die dichteste Benadelung zeigen sich in voller Sonne. Im lichten Halbschatten wachsen viele Sorten weiterhin zuverlässig, die Krone wird jedoch lockerer. Ein windgeschützter Standort ist vor allem im Winter von Vorteil, wenn das Zusammenspiel von Wind und Sonne das Austrocknen der Nadeln fördert. In warmen Tieflagen hilft ein Mikroklima mit kühlerem Untergrund und Mulch. Bewährt hat sich ein durchlässiger, sandig-lehmiger bis steiniger Boden. In schweren Tonböden ist eine Drainage wichtig, da Zwergformen empfindlich auf Staunässe reagieren. Der empfohlene pH-Wert liegt etwa bei 4,5–6,5, in vielen Gartenböden eignet sich auch ein leicht saures bis schwach neutrales Milieu. Containerpflanzen werden von März bis November gepflanzt, in der warmen Jahreszeit mit regelmäßiger Bewässerung, damit der Wurzelballen besonders im ersten Sommer nicht austrocknet. Nach dem Einwurzeln ist die Trockenheitsverträglichkeit mittel bis hoch, dennoch lohnt sich bei Zwergsorten eine gleichmäßige Feuchtigkeit während längerer Hitzeperioden. Die Düngung sollte sparsam erfolgen, im Frühjahr mit einer kleineren Gabe Langzeitdünger für Nadelgehölze. Ein Stickstoffüberschuss fördert weichen Zuwachs und erhöht das Krankheitsrisiko. Ein Rückschnitt ist meist nicht erforderlich, zur Verdichtung werden mitunter die jungen „Kerzen“ im Mai bis Juni eingekürzt. Rindenmulch stabilisiert Bodenfeuchte und Bodentemperatur. Die Kultur im Kübel ist verbreitet, erforderlich sind eine Drainageschicht, durchlässiges Substrat und ein Winterschutz für das Gefäß gegen das Durchfrieren der Wurzeln, bei Tauwetter ist auf die Feuchtigkeit zu achten. Die Frosthärte von Zwergkiefern ist hoch, etwa bis -30 °C, ein größeres Risiko stellen Wintertrocknis und Staunässe dar. An Schädlingen können bei Trockenheit Spinnmilben und Blattläuse auftreten, an Krankheiten Nadelschütte sowie Wurzelfäule in schweren Böden. Der Pflanzabstand richtet sich nach der Endbreite, als Richtwert 0,8–1,5 m bei Polsterformen und etwa 1,5–2,5 m bei breiteren Zwergsorten.

Autor: Kristýna | Revision: 22.02. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Kiefern (Pinus)
EAN: Variante wählen
Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Höhe: 100-150, 150-200
Blattfarbe: Grün, Blau
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Pinus B: CZ-4282 C: 25/FP/0012 D: PL

Diskussion

Seien Sie der Erste, der einen Beitrag zu diesem Artikel schreibt!

Dieses Feld nicht ausfüllen

Sicherheitskontrolle