Rumelische Kiefer Pinus peuce
Artikelnummer: 88634 842566 88636 Variante wählenProduktdetailbeschreibung
Rumelische Kiefer - ein europäischer Endemit des Balkans und eine Reliktart der Bergwälder Albaniens, Nordmazedoniens, Bulgariens und Nordgriechenlands. In der Natur wächst sie in höheren Lagen, etwa zwischen 1 000 und 2 200 m ü. NN, oft in kühlem und feuchtem Klima, auf Granit- wie auf Kalkuntergrund. In Gartenkultur bildet sie einen schlanken, schmal pyramidalen Baum, üblicherweise 10–15 m hoch und 4,5–7 m breit. Im Alter wird die Krone lockerer und die Verzweigung waagerechter. Die Nadeln stehen zu fünft in Büscheln und sind 7–10 cm lang. Sie sind oberseits dunkelgrün und unterseits graugrün bis blaugrün und an den Triebenden dichter gedrängt. Die Rinde ist in der Jugend glatter und grau, später dunkelt sie nach, wird rau und reißt in quadratische Felder auf. Reizvoll sind auch die harzigen, walzenförmigen Zapfen mit etwa 8–15 cm Länge, die sich bei der Reife braun färben. Die Art wirkt natürlich und ruhig und ergänzt große Staudenbeete, Naturgärten und Koniferensammlungen. Die Äste bleiben dicht, wenn der Baum frei ohne enge Konkurrenz steht. Daher eignet er sich auch als Sichtschutzbaum für größere Gärten.
Anbau: Am besten gedeihen die Bäume in voller Sonne. Im Halbschatten wird die Krone meist lichter, und die Anfälligkeit für Pilzkrankheiten steigt. In offenen Lagen bewährt sich für junge Bäume ein Schutz vor winterlichem Wind. Zugleich ist ein Kleinklima ohne lang anhaltend stehende feuchte Luft günstig. Am besten geeignet ist ein durchlässiger, sandig-lehmiger bis kiesiger Boden. In schweren Tonböden helfen eine Drainage und ein erhöhtes Beet. Der empfohlene pH-Wert liegt etwa bei 4,5–6,5. Containerpflanzen werden von März bis November gepflanzt, jedoch nicht in gefrorenen Boden. In der warmen Jahreszeit wird bis zum vollständigen Einwurzeln regelmäßig gegossen, in der Regel während der ersten 2 Saisons. Nach dem Anwachsen vertragen die Bäume Trockenheit meist gut, anhaltende Staunässe erhöht jedoch das Risiko von Wurzelfäulen. Die Düngung erfolgt sparsam. In der Regel genügen Kompost im Frühjahr oder ein Langzeitdünger für Koniferen. Der Rückschnitt beschränkt sich auf das Entfernen trockener Äste. Bei manchen Arten lassen sich zur Verdichtung die Frühjahrs-„Kerzen“ im Mai bis Juni einkürzen. Eine Mulchschicht aus Rinde oder Holzhäckseln stabilisiert die Bodenfeuchte und schützt die Wurzeln vor Überhitzung. Die Frosthärte reicht üblicherweise bis etwa -30 °C. Im Garten ist daher in der Regel kein Winterschutz nötig. Bei Pflanzen in Gefäßen empfiehlt es sich, den Wurzelballen mit Mulch oder einer Umhüllung vor dem Durchfrieren zu schützen. Die Trockenheitsverträglichkeit ist mittel bis hoch, junge Pflanzungen haben einen höheren Wasserbedarf. Die Pflanzabstände werden großzügig gewählt, als Richtwert 4–8 m je nach Art und angestrebter Kronengröße, damit eine gute Luftzirkulation gewährleistet ist.
Autor: Kristýna | Revision: 22.02. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Kiefern (Pinus) |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 1000 und mehr |
| Blattfarbe: | Grün |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/ |
| Verpackung: | Container oder Ballen |
| Plant Passport: | A: Pinus B: CZ-4282 C: 25/FP/0008 D: NL |
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