Runzel-Rose Rosa rugosa

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Große duftende Blüten in Purpur und riesige, abgeflachte Hagebutten mit fleischigem Fruchtfleisch machen diese Art zur idealen Wahl für Zier- und Nutzpflanzungen. Rosa rugosa bildet einen robusten, dicht verzweigten und stark dornigen Strauch, der im ausgewachsenen Zustand eine Höhe von 1,5–2 m und eine ähnliche Breite erreicht. Der Hauptvorteil für Züchter ist die absolute Anspruchslosigkeit, die zuverlässige Fruchtbildung und die hohe Frostbeständigkeit unter den Bedingungen der gesamten Tschechischen Republik. Die stark runzligen, dunkelgrünen Blätter verfärben sich im Herbst in leuchtend gelbe Töne. Dieser laubabwerfende Strauch findet praktische Anwendung zur Befestigung von Hängen, als Windschutz oder als undurchdringlicher, frei wachsender Heckenschutz. Große, bitterefreie Früchte sind für Kinder geeignet und dienen zur Herstellung von hausgemachten Marmeladen oder Tees.

Detaillierte Informationen

Detaillierte Produktbeschreibung

Rose rugosa – ein zäher und vielseitig anpassungsfähiger, zur Familie der Rosengewächse gehörender Rosenstrauch. Sein ursprünglicher Lebensraum befindet sich in Sanddünen und an den Küsten Ostasiens, insbesondere in Japan, Kamtschatka, Korea und Nordostchina, von wo aus er im neunzehnten Jahrhundert nach Europa verbreitet wurde. Der Strauch wächst aufrecht und bildet dank unterirdischer Ausläufer dichte Polykormone. Die Äste sind dick, graufilzig und entlang ihrer gesamten Länge dicht mit geraden, unterschiedlich langen, borstenartigen Stacheln und Dornen bedeckt. Die Blätter sind wechselständig, unpaarig gefiedert und bestehen aus 5–9 elliptischen Blättchen. Auf der Oberseite sind sie tief gefaltet, glänzend, tiefgrün, während sie auf der Unterseite graugrün und filzig sind. Von Juni bis August trägt er einzelne oder in kleinen Gruppen angeordnete Blüten mit einem Durchmesser von 6–9 cm an den Triebspitzen. Die fünfzähligen Kronen sind tief rosa-violett mit einem kontrastierenden Zentrum voller goldgelber Staubgefäße, die einen starken süß-würzigen Duft verströmen. Die Blüten sind für Bienen sehr anziehend. Von August bis Oktober reifen die Früchte, auffallend große, abgeflacht kugelförmige Hagebutten mit einem Durchmesser von 2–3 cm, mit einer leuchtend roten bis orangen Oberfläche und beständigen aufrechten Kelchblättern. Die Früchte sind essbar, haben einen angenehm herb-süß-sauren Geschmack und werden wegen ihres hohen Gehalts an Vitamin C, Carotinoiden, Antioxidantien und Pektin geschätzt. In der Küche werden sie zur Zubereitung erlesener Marmeladen, Sirupe und Soßen verwendet, während in der Volksmedizin das getrocknete Fruchtfleisch zur Stärkung der Immunität eingesetzt wird. In der Gartenarchitektur lässt sie sich ideal mit Wildsträuchern wie Sanddorn (Hippophae rhamnoides) oder Spierstrauch (Spiraea) kombinieren.

Pflege: Unter unseren klimatischen Bedingungen ist er minimal anspruchsvoll, da er zu den widerstandsfähigsten Garten-Gehölzen zählt. Die Pflanzung erfolgt an einem vollsonnigen Standort, wo der Strauch den dichtesten Wuchs und die maximale Fruchtproduktion erreicht, verträgt aber auch leichten Halbschatten. An den Bodentyp stellt er keine besonderen Ansprüche; er gedeiht sehr gut in leichten, armen, sandigen und steinigen Substraten und toleriert sogar eine leichte Bodenversalzung. Der optimale pH-Wert liegt im breiten Bereich von 5,5–7,5. Nur schwere, dauerhaft nasse und tonhaltige Böden, auf denen es zu Blattchlorose kommt, sind völlig ungeeignet. Eine Bewässerung ist nur bei jungen Setzlingen unmittelbar nach der Frühlings- oder Herbstpflanzung erforderlich. Der ausgewachsene Strauch hat ein tiefes und ausgedehntes Wurzelsystem, wodurch er lange Sommerdürre und Sonneneinstrahlung gut verträgt. Eine Düngung ist nicht erforderlich, ein Überschuss an Nährstoffen führt zu übermäßigem Triebwachstum. Der Frühlingsschnitt im März beschränkt sich auf die Entfernung von gefrorenen, trockenen oder zu dicht wachsenden Ästen am Boden. Einmal alle 5–6 Jahre ist eine radikale Verjüngung des gesamten Strauches durch Rückschnitt auf eine Höhe von 20–30 cm über dem Boden empfehlenswert, was die Erneuerung gesunden Holzes stimuliert. Die Art weist eine absolute Frostbeständigkeit bis -35 °C auf und ist völlig immun gegen Mehltau und Sternrußtau. Beim Anlegen von frei wachsenden Hecken wird ein Abstand von ca. 0,6–0,8 m zwischen den Pflanzen empfohlen, bei flächigen Bodendeckerpflanzungen werden 2–3 Setzlinge pro m² verwendet.

Autor: Kristýna | Überarbeitung: 20.05. 2026

Mehr dazu: Anleitung zum Rosenanbau

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Weitere Ziergehölze & Raritäten
EAN: 2284900188794
Verpackung: Container C3

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