Sanddorn 'Altajská' Hippophae rhamnoides 'Altai'
Artikelnummer: 6085 11090 Variante wählenProduktdetailbeschreibung
Sanddorn 'Altajská' - weibliche Obstsorte mit kompaktem Wuchs, wenigen Dornen und süßeren, aromatischen Früchten. Sanddorn stammt aus Europa und Asien, wo er auf sonnigen sandigen, kiesigen und steinigen Standorten, auf Flussauen, Ufern, Dünen und offenen Hängen wächst. Der Sortenname bezieht sich auf den altaischen Kreis der Sanddornzüchtung, der mit widerstandsfähigen Typen für kälteres Klima und für die heimische Verarbeitung geeigneten Früchten verbunden ist. 'Altajská' wird etwa 2 m hoch und 1,5–2 m breit. Er bildet einen mittelstarken, kompakten, dichten, niedrigen und festen Strauch. Die Zweige weisen ein Minimum an Dornen auf, was die Pflege und Ernte erleichtert. Die Blätter sind mittelgroß, dunkelgrün und haben einen leichten silbrigen Schimmer. Die Blüten erscheinen von März bis April; sie sind klein, unauffällig und weiblich. Die Sanddornenpflanze ist zweihäusig und windbestäubt, weshalb sie für die Fruchtbildung eine männliche Pflanze in der Nähe benötigt. Geeignet sind Sanddorn 'Bestäuber', 'Pollmix' oder eine andere männliche Sorte mit der gleichen Blütezeit. Ein männlicher Strauch genügt in der Regel für 4–6 weibliche Pflanzen. Die Früchte reifen Ende August. Sie sind leuchtend orange, oval, saftig, süßer, mit einer milden Säure und einem ausgeprägten Aroma. Sie enthalten Vitamin C, Carotinoide, Vitamin E, organische Säuren und natürliche Öle. Sie eignen sich zum direkten Verzehr sowie für Säfte, Sirupe, Marmeladen, Pürees, Saucen, Tees, Liköre und zum Einfrieren. Im Garten eignet er sich als niedriger Fruchtstrauch, Teil eines essbaren Heckens, sonniger Nutzpflanzung oder widerstandsfähiger Gruppe an einem trockeneren Hang.
Pflege: Bevorzugt sonnige, offenere Standorte. Der Strauch gedeiht am besten in voller Sonne, wo die Früchte gut ausfärben und einen hohen Gehalt an Zucker und Vitamin C erreichen. Der Boden sollte leicht bis mittelschwer, sandig bis lehmig-sandig, gut durchlässig und ohne längerfristige Staunässe sein. Ein leicht saures, neutrales bis schwach alkalisches pH von etwa 6–7,5 ist geeignet. Sanddorn verträgt Trockenheit sehr gut und benötigt nach dem Anwachsen nur wenig Bewässerung. Empfindlicher reagiert er auf ständige Staunässe und schwere, luftarme Böden. Die Frostbeständigkeit liegt bei etwa −30 °C, sodass er in normalen Gärten ohne besonderen Schutz überwintert. Die Pflanzung erfolgt im Frühjahr oder Herbst, bei Solitärpflanzen und lockeren Gruppen in einem Abstand von etwa 2,5–3 m, bei informellen Hecken üblicherweise 1–1,5 m zwischen den Pflanzen. In den ersten Jahren nach der Pflanzung ist eine regelmäßige Bewässerung in Trockenperioden und das Mulchen mit organischem Material, das Unkrautwuchs und Feuchtigkeitsschwankungen reduziert, von Vorteil. Der Schnitt konzentriert sich auf das Auslichten des Strauches, das Entfernen alter, wenig ertragreicher Zweige und die Steuerung des Wachstums – am ertragreichsten sind mittelalte Triebe. Sanddorn ist im Allgemeinen gesund, Schädlinge und Krankheiten treten nur selten auf, wichtiger ist die Wahl eines hellen, luftigen Standorts. In der Gartengestaltung eignet er sich als Solitär, Teil von essbaren Hecken und Landschaftsgestaltungen, wo er den Ziereffekt der silbrigen Blätter mit dem praktischen Nutzen einer reichen Ernte oranger Beeren verbindet.
Autor: Kristýna | Revision: 21.07.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Sanddorn (Zitrone des Nordens) |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Hippophae B: CZ-4282 C: 25/FP/0140 D: CZ |
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