Sanddorn 'Askola' Hippophae rhamnoides 'Askola'
Artikelnummer: 11496Produktdetailbeschreibung
Sanddorn 'Askola' - eine weibliche Obstsorte mit leuchtend orangefarbenen Früchten, hohem Nutzwert und starkem, ausladendem Wuchs. Der Sanddorn ist ein laubabwerfender, zweihäusiger Strauch, der ursprünglich in Europa und Asien beheimatet ist und dort an sonnigen Sandufern, Kiesablagerungen, Dünen, Flussterrassen und offenen Hängen wächst. Dank Wurzelknöllchen mit Aktinobakterien kann er Luftstickstoff nutzen und gedeiht auch in nährstoffarmen, durchlässigen Böden gut. 'Askola' erreicht eine Höhe von etwa 2,5–3 m und eine ähnliche Breite. Der Wuchs ist recht ausladend, die Triebe sind fest, dornig und tragen schmale, lanzettliche Blätter. Die Belaubung ist grün bis graugrün, auf der Unterseite silbrig-filzig, sodass der Strauch einen hellen, trockenheitsliebenden Eindruck vermittelt. Die Blüte erfolgt von März bis April mit kleinen, unscheinbaren weiblichen Blüten am letztjährigen Holz. Für die Fruchtbildung benötigt er eine männliche Pflanze, die zum gleichen Zeitpunkt blüht. Geeignet ist der Sanddorn 'Bestäuber', 'Leikora' oder eine andere männliche Sanddorn-Kultivarsorte. Ein männlicher Strauch genügt in der Regel für 4–6 weibliche Pflanzen. Die Früchte reifen Ende August und Anfang September. Sie sind leuchtend orange, saftig, aromatisch und deutlich säuerlich. Sowohl im Fruchtfleisch als auch in den Samen enthalten sie Vitamin C, Carotinoide, Vitamin E, organische Säuren und natürliche Öle. Sie eignen sich hervorragend für Säfte, Sirupe, Pürees, Marmeladen, Saucen, Öle, Tees, Liköre und zum Einfrieren. Im Garten findet er Verwendung als Obststrauch, als Teil einer essbaren Hecke, in sonnigen Nutzpflanzungen oder als Landschaftsbepflanzung, wo er die Ernte mit dem Ziereffekt der silbrigen Blätter verbindet.
Pflege: Bevorzugt sonnige, offenere Standorte. Der Strauch gedeiht am besten in voller Sonne, wo die Früchte gut ausfärben und einen hohen Gehalt an Zucker und Vitamin C erreichen. Der Boden sollte leicht bis mittelschwer, sandig bis lehmig-sandig, gut durchlässig und ohne längerfristige Staunässe sein. Ein leicht saures, neutrales bis schwach alkalisches pH von etwa 6–7,5 ist geeignet. Sanddorn verträgt Trockenheit sehr gut und benötigt nach dem Anwachsen nur wenig Bewässerung. Empfindlicher reagiert er auf ständige Staunässe und schwere, luftarme Böden. Die Frostbeständigkeit liegt bei etwa −30 °C, sodass er in normalen Gärten ohne besonderen Schutz überwintert. Die Pflanzung erfolgt im Frühjahr oder Herbst, bei Solitärpflanzen und lockeren Gruppen in einem Abstand von etwa 2,5–3 m, bei informellen Hecken üblicherweise 1–1,5 m zwischen den Pflanzen. In den ersten Jahren nach der Pflanzung ist eine regelmäßige Bewässerung in Trockenperioden und das Mulchen mit organischem Material, das Unkrautwuchs und Feuchtigkeitsschwankungen reduziert, von Vorteil. Der Schnitt konzentriert sich auf das Auslichten des Strauches, das Entfernen alter, wenig ertragreicher Zweige und die Steuerung des Wachstums – am ertragreichsten sind mittelalte Triebe. Sanddorn ist im Allgemeinen gesund, Schädlinge und Krankheiten treten nur selten auf, wichtiger ist die Wahl eines hellen, luftigen Standorts. In der Gartengestaltung eignet er sich als Solitär, Teil von essbaren Hecken und Landschaftsgestaltungen, wo er den Ziereffekt der silbrigen Blätter mit dem praktischen Nutzen einer reichen Ernte oranger Beeren verbindet.
Autor: Kristýna | Revision: 21.07.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Sanddorn (Zitrone des Nordens) |
|---|---|
| EAN: | 2284900147722 |
| Verpackung: | Container C2 |
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