Sanddorn 'Augustinka' Hippophae rhamnoides 'Augustine'
Artikelnummer: 103655Produktdetailbeschreibung
Sanddorn 'Augustinka' - stammt aus den trockenen Steppengebieten Europas und Asiens, wo er auf leichten Sand- und Kiesböden wächst. 'Augustinka' gehört zu den frühen weiblichen Sorten für den Anbau in der gemäßigten Zone und wurde wegen ihrer zuverlässigen Fruchtbarkeit und der Festigkeit der Beeren ausgelesen. Der Strauch erreicht etwa 2-3 m Höhe und Breite und bildet einen aufrechten bis breit aufstrebenden Wuchs. Die Blätter sind schmal, lanzettlich und silbrig überzogen, was der Pflanze eine feine graugrüne Textur verleiht. Die Triebe tragen eine mittlere Anzahl kurzer Dornen, wie sie für die meisten weiblichen Sanddornsorten typisch sind. Die Blüten erscheinen früh im Frühjahr, im März bis April, wenn die Zweige noch nicht voll belaubt sind. Zur Befruchtung ist eine männliche Pflanze erforderlich, beispielsweise die Sorte 'Opylovač'. Die Früchte reifen in der Regel im August und haften recht fest am Zweig, was die Ernte und die übliche Handhabung erleichtert. Sie sind elliptisch, kräftig orange gefärbt und schmecken frisch-säuerlich. Sie enthalten reichlich Vitamin C, Carotinoide und weitere antioxidative Stoffe und werden daher gern zu Säften, Sirupen, Pürees, Kompotten oder Tiefkühlmischungen verarbeitet. In der Volksheilkunde dient Sanddorn als Bestandteil unterstützender Zubereitungen, vor allem in der Winterzeit.
Anbau: Bevorzugt wird ein sonniger, offener Standort. In voller Sonne gedeiht der Strauch am besten, die Früchte färben sich gut aus und erreichen einen hohen Gehalt an Zucker und Vitamin C. Der Boden sollte leicht bis mittelschwer, sandig bis lehmig-sandig, gut durchlässig und ohne anhaltende Staunässe sein. Geeignet ist ein schwach saurer über neutralen bis schwach alkalischen pH-Wert von etwa 6-7,5. Sanddorn verträgt Trockenheit sehr gut und benötigt nach dem Einwurzeln nur wenig Wasser. Empfindlicher reagiert er auf dauerhafte Vernässung und schwere, verdichtete Böden. Die Frosthärte liegt bei etwa -30 °C, in üblichen Gärten überwintert er daher ohne besonderen Schutz. Die Pflanzung erfolgt im Frühjahr oder Herbst, bei Solitären und lockeren Gruppen im Abstand von etwa 2,5-3 m, bei frei wachsenden Hecken meist mit 1-1,5 m zwischen den Pflanzen. In den ersten Jahren nach der Pflanzung fördern regelmäßiges Gießen in Trockenperioden und eine Mulchschicht aus organischem Material das Wachstum, da sie Unkraut und Feuchtigkeitsschwankungen mindern. Der Schnitt zielt auf das Auslichten des Strauchs, das Entfernen alter, wenig tragender Zweige und das Lenken des Wuchses – am reichsten tragen mittelalte Triebe. Sanddorn ist im Allgemeinen gesund, Schädlinge und Krankheiten treten nur selten auf, wichtiger ist die Wahl eines hellen, luftigen Standorts. In der Gartengestaltung eignet er sich als Solitär, als Teil essbarer Hecken sowie für Landschaftspflanzungen, wo er die Zierwirkung der silbrigen Blätter mit dem praktischen Nutzen einer reichen Ernte orangefarbener Beeren verbindet.
Autor: Jana | Revision: 5.12. 2025
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Sanddorn (Zitrone des Nordens) |
|---|---|
| EAN: | 2284900313998 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Höhe: | 200-250, 250-300 |
| Ernte-/Reifedatum: | August |
| Dornigkeit: | Mit Dornen |
| Bestäubungsart (Pflanzengeschlecht): | Weiblich |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Hippophae B: CZ-4282 C: 25/FP/0007 D: CZ |
| Plant Passport 2: | A: Hippophae B: CZ-4282 C: 26/FP/0010 D: CZ |
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