Sanddorn 'Baltik' Hippophae rhamnoides 'Baltik'
Artikelnummer: 6087 11082 Variante wählenProduktdetailbeschreibung
Sanddorn 'Baltik' – eine weibliche Sortenvarietät mit sehr großen, orange-gelben Früchten, früher Reife und starkem Wachstum. Der Sanddorn ist ein laubabwerfender, zweihäusiger Strauch, der ursprünglich in Europa und Asien beheimatet ist und auf sonnigen Flussschwemmgebieten, Sandufern, Dünen, Kieshängen und anderen offenen Standorten mit durchlässigem Boden wächst. 'Baltik' erreicht ohne Formschnitt eine Höhe von ca. 3–4 m und eine Breite von 2–3 m. Die Pflanze bildet einen stark wachsenden Strauch mit pyramidenförmiger Krone, hellbraunen Trieben und einer sehr spärlichen Bedornung, wodurch die Arbeit mit der Pflanze angenehmer ist als bei stark dornigen Sorten. Die Blätter sind groß, hellgrün, schmal und silbrig bereift. Die Blüten erscheinen von März bis April, sind klein, weißgelb bis gelblich und eher unauffällig. Da es sich um eine weibliche Sorte handelt, benötigt sie zur Fruchtbildung einen männlichen Sanddorn, der zur gleichen Zeit blüht. Geeignet ist beispielsweise der Sanddorn 'Bestäuber', 'Pollmix' oder ein anderer männlicher Kultivar. Ein männlicher Strauch genügt in der Regel für 4–6 weibliche Pflanzen; bei größeren Pflanzungen wird er auf der Luv-Seite platziert, da der Sanddorn windbestäubt ist. Die Früchte sind oval, orange-gelb, sehr groß und gehören zu den herausragendsten Vorzügen dieser Sorte. Sie reifen etwa Mitte Juli und die Sorte eignet sich zudem für die Ernte durch Ausschütteln. Die Früchte enthalten Vitamin C, Carotinoide, Vitamin E, organische Säuren sowie natürliche Öle im Fruchtfleisch und in den Samen. Sie eignen sich hervorragend für Säfte, Sirupe, Pürees, Konfitüren, Saucen, Liköre, Tees und zum Einfrieren. Im Garten findet er Verwendung als Beerenstrauch, als Teil einer essbaren Hecke, in sonnigen Nutzpflanzungen oder als widerstandsfähiger Bewuchs an trockeneren Hängen.
Anbau: Bevorzugt sonnige, offenere Standorte. Der Strauch gedeiht am besten in voller Sonne, wo die Früchte gut ausfärben und einen hohen Gehalt an Zucker und Vitamin C erreichen. Der Boden sollte leicht bis mittelschwer, sandig bis lehmig-sandig, gut durchlässig und ohne längerfristige Staunässe sein. Ein leicht saures, neutrales bis schwach alkalisches pH von etwa 6–7,5 ist geeignet. Sanddorn verträgt Trockenheit sehr gut und benötigt nach dem Anwachsen nur wenig Bewässerung. Empfindlicher reagiert er auf ständige Staunässe und schwere, luftarme Böden. Die Frostbeständigkeit liegt bei etwa −30 °C, sodass er in normalen Gärten ohne besonderen Schutz überwintert. Die Pflanzung erfolgt im Frühjahr oder Herbst, bei Solitärpflanzen und lockeren Gruppen in einem Abstand von etwa 2,5–3 m, bei informellen Hecken üblicherweise 1–1,5 m zwischen den Pflanzen. In den ersten Jahren nach der Pflanzung ist eine regelmäßige Bewässerung in Trockenperioden und das Mulchen mit organischem Material, das Unkrautwuchs und Feuchtigkeitsschwankungen reduziert, von Vorteil. Der Schnitt konzentriert sich auf das Auslichten des Strauches, das Entfernen alter, wenig ertragreicher Zweige und die Steuerung des Wachstums – am ertragreichsten sind mittelalte Triebe. Sanddorn ist im Allgemeinen gesund, Schädlinge und Krankheiten treten nur selten auf, wichtiger ist die Wahl eines hellen, luftigen Standorts. In der Gartengestaltung eignet er sich als Solitär, Teil von essbaren Hecken und Landschaftsgestaltungen, wo er den Ziereffekt der silbrigen Blätter mit dem praktischen Nutzen einer reichen Ernte oranger Beeren verbindet.
Autor: Kristýna | Revision: 21.07.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Sanddorn (Zitrone des Nordens) |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Hippophae B: CZ-4282 C: 21/FP/0048 D: CZ |
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