Sanddorn 'Frugana' Hippophae rhamnoides 'Frugana'
Artikelnummer: 72423 72424 81420 Variante wählenProduktdetailbeschreibung
Sanddorn 'Frugana' - weibliche Fruchtsorte mit orangefarbenen Früchten, vitalem Wuchs und hoher Widerstandsfähigkeit gegen Frost, Wind und Trockenheit. Der Sanddorn ist ein sommergrüner, zweihäusiger Strauch, der in Europa und Asien heimisch ist. Dort wächst er an sonnigen, sandigen Ufern, auf Flussschotterflächen, Dünen, Kieshängen und anderen offenen Standorten mit durchlässigem Boden. 'Frugana' zählt zu den Fruchtsorten, die sich für Nutzgärten ebenso eignen wie für robuste Landschaftspflanzungen. Die Sorte erreicht etwa 2–3 m Höhe und 2–3 m Breite. Der Wuchs ist kräftig, strauchartig, aufrecht bis leicht ausladend. Die Triebe sind dornig, die Blätter schmal, lanzettlich, grün bis graugrün und unterseits silbrig filzig behaart. Von März bis April erscheinen am vorjährigen Holz kleine, unscheinbare weibliche Blüten. Sanddorn ist windbestäubt und benötigt daher für den Fruchtansatz eine männliche Pflanze in der Nähe. Geeignet sind der Sanddorn 'Befruchter', 'Pollmix' oder eine andere männliche Sorte mit übereinstimmender Blütezeit. Ein männlicher Strauch genügt in der Regel für 4–6 weibliche Pflanzen. Die Früchte reifen ab dem Spätsommer, meist von August bis September, je nach Lage und Witterungsverlauf. Sie sind orange, saftig, aromatisch und frisch-säuerlich. Sie enthalten Vitamin C, Carotinoide, Vitamin E, organische Säuren sowie natürliche Öle im Fruchtfleisch und in den Samen. Verwenden lassen sie sich für Säfte, Sirupe, Konfitüren, Pürees, Soßen, Tees, Liköre und zum Einfrieren. Im Garten findet die Pflanze Verwendung als Fruchtstrauch, als Teil einer essbaren Hecke, als robuste Bepflanzung trockener Hänge oder als heller, silbriger Akzent in naturnah gestalteten Nutzgärten.
Anbau: Bevorzugt wird ein sonniger, eher offener Standort. Am besten gedeiht der Strauch in voller Sonne, wo sich die Früchte gut ausfärben und einen hohen Gehalt an Zucker und Vitamin C erreichen. Der Boden sollte leicht bis mittelschwer, sandig bis lehmig-sandig, gut durchlässig und ohne anhaltende Staunässe sein. Geeignet ist ein schwach saurer über neutraler bis schwach alkalischer pH-Wert von etwa 6–7,5. Sanddorn verträgt Trockenheit sehr gut und benötigt nach dem Einwurzeln nur wenig Wasser. Empfindlicher reagiert er auf dauerhafte Vernässung und schwere, verdichtete Böden. Die Frosthärte liegt bei etwa −30 °C, in üblichen Gärten überwintert die Pflanze daher ohne besonderen Schutz. Die Pflanzung erfolgt im Frühjahr oder im Herbst, bei Solitären und lockeren Gruppen mit einem Pflanzabstand von etwa 2,5–3 m, bei frei wachsenden Hecken meist mit 1–1,5 m zwischen den Pflanzen. In den ersten Jahren nach der Pflanzung fördern regelmäßiges Wässern in Trockenperioden und eine Mulchschicht aus organischem Material das Wachstum, da sie Unkraut unterdrückt und Feuchtigkeitsschwankungen ausgleicht. Der Rückschnitt zielt auf das Auslichten des Strauches, das Entfernen alter, wenig tragender Äste und die Lenkung des Wuchses – am reichsten tragen mittelalte Triebe. Sanddorn ist im Allgemeinen gesund, Schädlinge und Krankheiten treten nur selten auf, wichtiger ist die Wahl eines hellen, luftigen Standorts. In der Gartengestaltung eignet er sich als Solitär, als Bestandteil essbarer Hecken und für Landschaftspflanzungen, in denen er die Zierwirkung des silbrigen Laubs mit dem praktischen Nutzen einer reichen Ernte orangefarbener Beeren verbindet.
Autor: Kristýna | Revision: 21.07. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Sanddorn (Zitrone des Nordens) |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Höhe: | 200-250, 250-300 |
| Blütezeit: | April, Marsch |
| Ernte-/Reifedatum: | August, September |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Hippophae B: CZ-4282 C: 26/FP/0130 D: PL |
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