Sanddorn 'Inja' Hippophae rhamnoides 'Inja'
Artikelnummer: 6095Produktdetailbeschreibung
Sanddorn 'Inja' - stammt aus sonnigen, trockenen Regionen Europas und Asiens, wo er auf leichten Sand- und Kiesböden wächst. 'Inja' gehört zu den weiblichen Sorten für eine frühe bis mittelfrühe Ernte. Der Strauch erreicht etwa 2,5-3 m Höhe und Breite und bildet einen aufrechten, mitteldichten Habitus. Das Laub besteht aus schmalen, lanzettlichen Blättern mit silbrigem Überzug, die der Pflanze eine feine, graugrüne Struktur verleihen. Die Triebe tragen eine mittlere Anzahl kurzer, fester Dornen, wie sie für die meisten weiblichen Sorten typisch sind. Die Blüten erscheinen zeitig im Frühjahr, im März bis April, wenn die Zweige noch nicht vollständig belaubt sind. Als weibliche Sorte benötigt sie eine männliche Pflanze als Befruchter, beispielsweise die Sorte 'Opylovač'. Die Früchte reifen meist von Ende Juli bis August. Sie sind elliptisch, kräftig orange und fest, wodurch sie besser am Zweig haften und sich für maschinelle wie manuelle Ernte eignen. Der Geschmack ist ausgeprägt säuerlich, mit hohem Gehalt an Vitamin C und Carotinoiden. Die Früchte werden zu Säften, Sirupen und Püree verarbeitet und eignen sich auch zum Einfrieren. In der häuslichen Verarbeitung dient Sanddorn zur Herstellung antioxidantienreicher Wintermischungen.
Anbau: Bevorzugt wird ein sonniger, eher offener Standort. Der Strauch gedeiht am besten in voller Sonne, wo sich die Früchte gut ausfärben und einen hohen Zucker- und Vitamin-C-Gehalt erreichen. Der Boden sollte leicht bis mittelschwer, sandig bis lehmig-sandig und gut durchlässig sein, ohne länger anhaltende Staunässe. Geeignet ist ein schwach saurer über neutraler bis schwach alkalischer pH-Wert im Bereich von etwa 6-7,5. Sanddorn verträgt Trockenheit sehr gut und benötigt nach dem Einwurzeln nur wenig Wasser. Empfindlicher reagiert er auf dauerhafte Nässe und schwere, verdichtete Böden. Die Frosthärte liegt bei etwa -30 °C, in üblichen Gärten überwintert er daher ohne besonderen Schutz. Die Pflanzung erfolgt im Frühjahr oder Herbst, bei Solitären und lockeren Gruppen mit einem Abstand von etwa 2,5-3 m, bei frei wachsenden Hecken meist 1-1,5 m zwischen den Pflanzen. In den ersten Jahren nach der Pflanzung fördern regelmäßiges Gießen in Trockenperioden und Mulchen mit organischem Material, das Unkraut und Feuchtigkeitsschwankungen reduziert, das Wachstum. Der Rückschnitt dient dem Auslichten des Strauchs, dem Entfernen alter, wenig tragender Äste und der Lenkung des Wuchses – am reichsten tragen mittelalte Triebe. Sanddorn ist im Allgemeinen gesund, Schädlinge und Krankheiten treten nur selten auf, wichtiger ist die Wahl eines hellen, luftigen Standorts. In der Gartengestaltung kommt er als Solitär, als Teil essbarer Hecken und in Landschaftspflanzungen zur Geltung, wo er die Zierwirkung der silbrigen Blätter mit dem praktischen Nutzen einer reichen Ernte orangefarbener Beeren verbindet.
Autor: Jana | Revision: 5.12. 2025
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Sanddorn (Zitrone des Nordens) |
|---|---|
| EAN: | 2284900127335 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Höhe: | 250-300 |
| Ernte-/Reifedatum: | Juli, August |
| Dornigkeit: | Mit Dornen |
| Bestäubungsart (Pflanzengeschlecht): | Weiblich |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Hippophae B: CZ-4282 C: 25/FP/0007 D: CZ |
| Plant Passport 2: | A: Hippophae B: CZ-4282 C: 26/FP/0010 D: CZ |
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