Sanddorn 'Julia' Hippophae rhamnoides 'Julia'
Artikelnummer: 886272 103982 Variante wählenProduktdetailbeschreibung
Sanddorn 'Julia' - eine weibliche Sorte und die ideale Wahl für alle, die außergewöhnlich süße Früchte ohne die typische intensive Herbe und zugleich eine zuverlässige, reiche Ernte suchen. Sie wächst etwas langsamer als die Wildformen, was ein großer Vorteil im Anbau ist, denn sie bildet von Natur aus einen sehr gleichmäßigen, dichten und reich verzweigten Strauch. Ausgewachsen erreicht sie in der Regel eine Höhe von etwa 3 Metern. Die Triebe tragen schmale, längliche Blätter in charakteristischem Silbergrün, wodurch der Strauch in der Gartengestaltung sehr elegant und leicht mediterran wirkt. Für eine erfolgreiche Befruchtung muss in der Nähe eine männliche Pflanze stehen (in unserem Sortiment unter der allgemeinen Bezeichnung „Befruchter“ oder als bewährte Sorte wie 'Pollmix'). Die leuchtend orangefarbenen Früchte umhüllen die fruchttragenden Zweige regelrecht. Sie sind außerordentlich saftig und haben einen angenehmen, natürlich süßen Geschmack. Die Beeren stecken voller Vitamin C, Mineralstoffe, wertvoller Öle und Antioxidantien, die die natürlichen Abwehrkräfte des Körpers deutlich stärken. Die Reifezeit liegt im Spätsommer, im Laufe des Augusts. Aus den Früchten werden köstliche frische Säfte gepresst, sie eignen sich für Konfitüren, Marmeladen, Sirupe oder Liköre und lassen sich hervorragend einfrieren oder trocknen. Die Sorte zeichnet sich durch hohe Frosthärte sowie Widerstandsfähigkeit gegen spezifische Krankheiten und Schädlinge aus. Bei der Pflanzung empfiehlt sich ein Abstand von 1,5 bis 2 Metern zwischen den Sträuchern.
Anbau: Bevorzugt wird ein sonniger, eher offener Standort. Am besten gedeiht der Strauch in voller Sonne, wo sich die Früchte gut ausfärben und einen hohen Zucker- sowie Vitamin-C-Gehalt erreichen. Der Boden sollte leicht bis mittelschwer, sandig bis lehmig-sandig und gut durchlässig sein, ohne länger anhaltende Staunässe. Geeignet ist ein schwach saurer bis neutraler bis leicht alkalischer pH-Wert im Bereich von etwa 6–7,5. Sanddorn verträgt Trockenheit sehr gut und benötigt nach dem Anwachsen nur wenig Wasser. Empfindlicher reagiert er auf dauerhafte Nässe und schwere, verdichtete Böden. Die Frosthärte liegt bei etwa −30 °C, in gewöhnlichen Gärten überwintert er daher ohne besonderen Schutz. Die Pflanzung erfolgt im Frühjahr oder Herbst, bei Solitären und lockeren Gruppen mit einem Abstand von etwa 2,5–3 m, bei frei wachsenden Hecken meist mit 1–1,5 m zwischen den Pflanzen. In den ersten Jahren nach der Pflanzung sind regelmäßiges Gießen in Trockenperioden und eine Mulchschicht aus organischem Material förderlich, die Unkraut und Feuchtigkeitsschwankungen vermindert. Der Rückschnitt dient dem Auslichten des Strauchs, dem Entfernen alter, wenig ertragreicher Zweige und der Lenkung des Wuchses – am reichsten tragen mittelalte Triebe. Sanddorn ist im Allgemeinen gesund, Schädlinge und Krankheiten treten nur selten auf, wichtiger ist die Wahl eines hellen, luftigen Standorts. In der Gartengestaltung findet er Verwendung als Solitär, als Teil essbarer Hecken sowie in landschaftlichen Pflanzungen, wo er die Zierwirkung des silbrigen Laubs mit dem praktischen Nutzen einer reichen Ernte orangefarbener Beeren verbindet.
Autor: Lucie | Revision: 5.6. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Sanddorn (Zitrone des Nordens) |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Hippophae B: CZ-4282 C: 24/FP/0010 D: NL |
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