Sanddorn 'Pollmix' Hippophae rhamnoides 'Pollmix'
Artikelnummer: 116527Produktdetailbeschreibung
Sanddorn 'Pollmix' - männliche Sorte zur Befruchtung weiblicher, fruchttragender Sanddorne. Der Sanddorn ist ein sommergrüner, zweihäusiger Strauch, beheimatet in Europa und Asien, wo er an sonnigen, sandigen Ufern, auf Flussablagerungen, Dünen, Schotterhängen und anderen offenen Standorten mit durchlässigem Boden wächst. An den Wurzeln bildet er Knöllchen mit Aktinobakterien, die Luftstickstoff binden, daher gedeiht er auch auf ärmeren Böden gut. 'Pollmix' wird für die Pollenspende kultiviert, nicht für die Ernte. Die Sorte erreicht je nach Boden, Wasserversorgung und Schnitt etwa 3–5 m Höhe und 2,5–3 m Breite. Der Wuchs ist stark, unregelmäßig und ausladend, strauchartig bis baumförmig. Die Triebe sind dornig, die Blätter schmal, lanzettlich, blaugrün bis silbrig und auf der Unterseite hell filzig. Die Blütezeit liegt im März bis April, die kleinen, unauffälligen, weißgrünen männlichen Blüten erscheinen am vorjährigen Holz. Sanddorn ist windbestäubt, deshalb wird die männliche Pflanze in der Nähe der weiblichen Sorten gesetzt, am besten auf der dem Wind zugewandten Seite der Pflanzung. Ein Strauch 'Pollmix' befruchtet in der Regel 5–10 weibliche Pflanzen, sofern diese im Bereich der Luftströmung stehen und zur gleichen Zeit blühen. Geeignet ist die Sorte für 'Askola', 'Altaiskaja', 'Bogatyr', 'Baltik', 'Dorana', 'Frugana', 'Klaudie', 'Podruga', 'Parad', 'Tschuiskaja' und weitere weibliche Sanddorne. Früchte werden nicht gebildet. Im Garten erfüllt die Pflanze ihren Wert als funktionaler Befruchter und als heller, silbriger Strauch für essbare Hecken, Windschutzpflanzungen, lockere Gruppen und robuste Pflanzungen an trockeneren Hängen.
Anbau: Bevorzugt wird ein sonniger, eher offener Standort. Der Strauch gedeiht am besten in voller Sonne, wo er kräftig wächst und reich blüht. Der Boden sollte leicht bis mittelschwer, sandig bis lehmig-sandig und gut durchlässig sein, ohne länger anhaltende Staunässe. Geeignet ist ein schwach saurer bis neutraler bis schwach alkalischer pH-Wert von etwa 6–7,5. Sanddorn verträgt Trockenheit sehr gut und benötigt nach dem Anwachsen nur wenig Wasser. Empfindlicher reagiert er auf dauerhafte Vernässung und schwere, verdichtete Böden. Die Frosthärte liegt bei etwa −30 °C, in gewöhnlichen Gärten überwintert die Pflanze daher ohne besonderen Schutz. Die Pflanzung erfolgt im Frühjahr oder im Herbst, bei Solitären und lockeren Gruppen mit einem Pflanzabstand von etwa 2,5–3 m, bei frei wachsenden Hecken meist mit 1–1,5 m zwischen den Pflanzen. In den ersten Jahren nach der Pflanzung sind regelmäßiges Gießen in Trockenperioden und eine Mulchschicht aus organischem Material förderlich, die Unkrautwuchs und Feuchtigkeitsschwankungen verringert. Der Rückschnitt zielt auf das Auslichten des Strauches, das Entfernen alter, wenig wüchsiger Äste und die Lenkung des Wuchses. Sanddorn ist allgemein gesund, Schädlinge und Krankheiten treten nur selten auf, wichtiger ist die Wahl eines hellen, luftigen Standorts. In der Gartengestaltung bewährt er sich als Solitär, als Teil essbarer Hecken und in Landschaftspflanzungen, wo er die Zierwirkung des silbrigen Laubs mit dem praktischen Nutzen einer zuverlässigen Befruchtung für eine reiche Ernte orangefarbener Beeren an den weiblichen Pflanzen verbindet.
Autor: Kristýna | Revision: 21.07. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Sanddorn (Zitrone des Nordens) |
|---|---|
| EAN: | 2284900389009 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Verpackung: | Container p9 |
| Plant Passport: | A: Hippophae B: CZ-4282 C: 24/FP/0010 D: NL |
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