Sanddorn 'Sibiřský ruměnec' Hippophae rhamnoides 'Siberian Blush'
Artikelnummer: 6112 11087 Variante wählenProduktdetailbeschreibung
Sanddorn 'Sibirischer Frühling' - eine weibliche Obstsorte mit sehr früher Reife, leuchtend roten Früchten und nahezu dornenlosen Trieben. Der Gewöhnliche Sanddorn ist ein sommergrüner, zweihäusiger Strauch, der ursprünglich in Europa und Asien beheimatet ist und dort an sonnigen Sandufern, Flussablagerungen, Dünen, Schuttkieshängen und anderen offenen Standorten mit durchlässigem Boden wächst. 'Sibirischer Frühling' bildet einen mittelgroßen, breit ausladenden Strauch, der je nach Boden, Feuchtigkeit und Schnitt eine Höhe von etwa 2 m und eine Breite von 2–2,5 m erreicht. Die Triebe sind fast dornenlos, was die Ernte und die allgemeine Pflege erleichtert. Die Blätter sind schmal, lanzettlich, grün bis graugrün und auf der Unterseite silbrig-filzig. Die Blüte erfolgt von März bis April mit kleinen, unscheinbaren weiblichen Blüten am letztjährigen Holz. Sanddorn ist windbestäubt, daher benötigt er für die Fruchtbildung eine männliche Pflanze in der Nähe. Geeignet ist der Sanddorn 'Bestäuber', 'Pollmix' oder eine andere männliche Sorte mit einer deckungsgleichen Blütezeit; ein männlicher Strauch genügt in der Regel für 4–6 weibliche Pflanzen. Die Früchte reifen bereits in der ersten Hälfte des Julis. Die Früchte treten in großer Zahl auf, haben eine leuchtend rote Farbe, eine rundlich-ovale Form, einen langen Stiel und ein geschmacklich ausgewogenes, eher süßliches Aroma. Sowohl im Fruchtfleisch als auch in den Samen enthalten sie Vitamin C, Carotinoide, Vitamin E, organische Säuren und natürliche Öle. Eignet sich zum direkten Verzehr, zum Trocknen, Einfrieren, für Säfte, Sirupe, Marmeladen, Kompotte, Pürees und Tees.
Anbau: Bevorzugt sonnige, offenere Standorte. Der Strauch gedeiht am besten in voller Sonne, wo die Früchte gut ausfärben und einen hohen Gehalt an Zucker und Vitamin C erreichen. Der Boden sollte leicht bis mittelschwer, sandig bis lehmig-sandig, gut durchlässig und ohne längerfristige Staunässe sein. Ein leicht saures, neutrales bis schwach alkalisches pH von etwa 6–7,5 ist geeignet. Sanddorn verträgt Trockenheit sehr gut und benötigt nach dem Anwachsen nur wenig Bewässerung. Empfindlicher reagiert er auf ständige Staunässe und schwere, luftarme Böden. Die Frostbeständigkeit liegt bei etwa −30 °C, sodass er in normalen Gärten ohne besonderen Schutz überwintert. Die Pflanzung erfolgt im Frühjahr oder Herbst, bei Solitärpflanzen und lockeren Gruppen in einem Abstand von etwa 2,5–3 m, bei informellen Hecken üblicherweise 1–1,5 m zwischen den Pflanzen. In den ersten Jahren nach der Pflanzung ist eine regelmäßige Bewässerung in Trockenperioden und das Mulchen mit organischem Material, das Unkrautwuchs und Feuchtigkeitsschwankungen reduziert, von Vorteil. Der Schnitt konzentriert sich auf das Auslichten des Strauches, das Entfernen alter, wenig ertragreicher Zweige und die Steuerung des Wachstums – am ertragreichsten sind mittelalte Triebe. Sanddorn ist im Allgemeinen gesund, Schädlinge und Krankheiten treten nur selten auf, wichtiger ist die Wahl eines hellen, luftigen Standorts. In der Gartengestaltung eignet er sich als Solitär, Teil von essbaren Hecken und Landschaftsgestaltungen, wo er den Ziereffekt der silbrigen Blätter mit dem praktischen Nutzen einer reichen Ernte oranger Beeren verbindet.
Autor: Kristýna | Revision: 21.07.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Sanddorn (Zitrone des Nordens) |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Hippophae B: CZ-4282 C: 25/FP/0140 D: CZ |
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