Sanddorn 'Tschujskaja' Hippophae rhamnoides 'Čujská'
Artikelnummer: 6090 11084 Variante wählenProduktdetailbeschreibung
Gemeiner Sanddorn 'Čujská' – eine weibliche Obstsorte mit früher Ernte, kompaktem Wuchs und nahezu dornenlosen Trieben. Die Sanddornen (Hippophae rhamnoides) sind ein sommergrüner, zweihäusiger Strauch, der ursprünglich in Europa und Asien beheimatet ist. Natürlicherweise wächst sie auf sonnigen Flussufern, sandigen Böschungen, Dünen, kiesigen Hängen und offenen Standorten mit guter Drainage. Dank der Wurzelknöllchen mit Actinobakterien kann sie Luftstickstoff nutzen und gedeiht auch in nährstoffarmen, durchlässigen Böden gut. 'Čujská' bildet einen niedrigen, kompakten Strauch, der eine Höhe von etwa 2 m und eine Breite von 1,5–2 m erreicht. Die Triebspitzen sind hellgelbgrün, die Basis der Triebe silbrig und die Bedornung ist sehr spärlich. Die Blätter sind hellgrün, schmal, lanzenförmig und haben einen zarten silbrigen Schimmer. Die Blüte erfolgt von März bis April mit kleinen, unscheinbaren weiblichen Blüten am letztjährigen Holz. Es handelt sich um eine weibliche Sorte, die für die Fruchtbildung eine zum gleichen Zeitpunkt blühende männliche Pflanze benötigt. Geeignet ist der Sanddorn 'Bestäuber', 'Pollmix' oder eine andere männliche Kultursorte. Ein männlicher Strauch genügt in der Regel für 4–6 weibliche Pflanzen; bei größeren Pflanzungen wird dieser auf der Luvseite platziert, da der Pollen durch den Wind übertragen wird. Die Früchte reifen in der zweiten Hälfte des Juli. Sie sind leuchtend orange, haben ein Gewicht von 0,9–1 g, einen mittleren Stiel, lassen sich leicht abpflücken und haben einen milde süßen Geschmack. Sie enthalten Vitamin C, Carotinoide, Vitamin E, organische Säuren und natürliche Öle. Sie eignen sich zum Frischverzehr sowie für Säfte, Sirupe, Pürees, Konfitüren, Tees, Liköre und zum Gefrieren.
Pflege: Bevorzugt sonnige, offenere Standorte. Der Strauch gedeiht am besten in voller Sonne, wo die Früchte gut ausfärben und einen hohen Gehalt an Zucker und Vitamin C erreichen. Der Boden sollte leicht bis mittelschwer, sandig bis lehmig-sandig, gut durchlässig und ohne längerfristige Staunässe sein. Ein leicht saures, neutrales bis schwach alkalisches pH von etwa 6–7,5 ist geeignet. Sanddorn verträgt Trockenheit sehr gut und benötigt nach dem Anwachsen nur wenig Bewässerung. Empfindlicher reagiert er auf ständige Staunässe und schwere, luftarme Böden. Die Frostbeständigkeit liegt bei etwa −30 °C, sodass er in normalen Gärten ohne besonderen Schutz überwintert. Die Pflanzung erfolgt im Frühjahr oder Herbst, bei Solitärpflanzen und lockeren Gruppen in einem Abstand von etwa 2,5–3 m, bei informellen Hecken üblicherweise 1–1,5 m zwischen den Pflanzen. In den ersten Jahren nach der Pflanzung ist eine regelmäßige Bewässerung in Trockenperioden und das Mulchen mit organischem Material, das Unkrautwuchs und Feuchtigkeitsschwankungen reduziert, von Vorteil. Der Schnitt konzentriert sich auf das Auslichten des Strauches, das Entfernen alter, wenig ertragreicher Zweige und die Steuerung des Wachstums – am ertragreichsten sind mittelalte Triebe. Sanddorn ist im Allgemeinen gesund, Schädlinge und Krankheiten treten nur selten auf, wichtiger ist die Wahl eines hellen, luftigen Standorts. In der Gartengestaltung eignet er sich als Solitär, Teil von essbaren Hecken und Landschaftsgestaltungen, wo er den Ziereffekt der silbrigen Blätter mit dem praktischen Nutzen einer reichen Ernte oranger Beeren verbindet.
Autor: Kristýna | Revision: 21.07.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Sanddorn (Zitrone des Nordens) |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Hippophae B: CZ-4282 C: 24/FP/0076 D: CZ |
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