Sanddorn 'Žemčužina' Hippophae rhamnoides 'Pearl'
Artikelnummer: 6114Produktdetailbeschreibung
Sanddorn 'Žemčužina' - weibliche Obstsorte mit früher Reife, kompaktem Wuchs und süßeren, leuchtend orangefarbenen Früchten. Sanddorn ist ein laubabwerfender, zweihäusiger Strauch, der ursprünglich in Europa und Asien beheimatet ist und auf sonnigen Sandbänken, Flussablagerungen, Dünen, Schotterhängen und anderen offenen Flächen mit durchlässigem Boden wächst. 'Žemčužina' bildet einen schwächer wachsenden, kompakten Strauch, der je nach Boden, Feuchtigkeit und Schnitt etwa 2 m hoch und 1,5–2 m breit wird. Die Triebe wachsen aufrecht und sind nahezu dornenlos, was die Ernte sowie die allgemeine Pflege erheblich erleichtert. Die Blätter sind schmal, lanzettlich, grün bis graugrün und auf der Unterseite silbrig-filzig. Die Blüte erfolgt von März bis April mit kleinen, unscheinbaren weiblichen Blüten am letztjährigen Holz. Die Sanddornpflanze wird vom Wind bestäubt, benötigt daher für die Fruchtbildung eine männliche Pflanze in der Nähe. Geeignet ist der Sanddorn 'Bestäuber', 'Pollmix' oder eine andere männliche Sorte, die im gleichen Zeitraum blüht. Ein männlicher Strauch genügt in der Regel für 4–6 weibliche Pflanzen. Die Früchte reifen in der ersten Julihälfte. Die Früchte sind groß, breit-oval, leuchtend orange, saftig und angenehm aromatisch. Der Geschmack ist süßer als bei vielen älteren Sanddorn-Sorten, bewahrt jedoch eine erfrischende fruchtige Säure. Die Früchte enthalten Vitamin C, Carotinoide, Vitamin E, organische Säuren sowie natürliche Öle im Fruchtfleisch und in den Samen. Eignet sich zum direkten Verzehr, zum Trocknen, Einfrieren, für Säfte, Sirupe, Marmeladen, Kompotte, Pürees und Tees.
Anbau: Bevorzugt sonnige, offenere Standorte. Der Strauch gedeiht am besten in voller Sonne, wo die Früchte gut ausfärben und einen hohen Gehalt an Zucker und Vitamin C erreichen. Der Boden sollte leicht bis mittelschwer, sandig bis lehmig-sandig, gut durchlässig und ohne längerfristige Staunässe sein. Ein leicht saures, neutrales bis schwach alkalisches pH von etwa 6–7,5 ist geeignet. Sanddorn verträgt Trockenheit sehr gut und benötigt nach dem Anwachsen nur wenig Bewässerung. Empfindlicher reagiert er auf ständige Staunässe und schwere, luftarme Böden. Die Frostbeständigkeit liegt bei etwa −30 °C, sodass er in normalen Gärten ohne besonderen Schutz überwintert. Die Pflanzung erfolgt im Frühjahr oder Herbst, bei Solitärpflanzen und lockeren Gruppen in einem Abstand von etwa 2,5–3 m, bei informellen Hecken üblicherweise 1–1,5 m zwischen den Pflanzen. In den ersten Jahren nach der Pflanzung ist eine regelmäßige Bewässerung in Trockenperioden und das Mulchen mit organischem Material, das Unkrautwuchs und Feuchtigkeitsschwankungen reduziert, von Vorteil. Der Schnitt konzentriert sich auf das Auslichten des Strauches, das Entfernen alter, wenig ertragreicher Zweige und die Steuerung des Wachstums – am ertragreichsten sind mittelalte Triebe. Sanddorn ist im Allgemeinen gesund, Schädlinge und Krankheiten treten nur selten auf, wichtiger ist die Wahl eines hellen, luftigen Standorts. In der Gartengestaltung eignet er sich als Solitär, Teil von essbaren Hecken und Landschaftsgestaltungen, wo er den Ziereffekt der silbrigen Blätter mit dem praktischen Nutzen einer reichen Ernte oranger Beeren verbindet.
Autor: Kristýna | Revision: 21.07.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Sanddorn (Zitrone des Nordens) |
|---|---|
| EAN: | 2284900127397 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Hippophae B: CZ-4282 C: 25/FP/0025 D: CZ |
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