Sauerampfer Rumex acetosa
Artikelnummer: 884963Produktdetailbeschreibung
Sauerampfer - ausdauerndes Kraut aus der Familie der Knöterichgewächse, in der heimischen Landschaft auf feuchteren Wiesen, Weiden und an Wegrändern verbreitet. Im Garten bildet er bodennahe Horste aus pfeilförmigen, zart fleischigen Blättern mit dem typischen zitronig-säuerlichen Geschmack, der auf den Gehalt an organischen Säuren zurückgeht. Die Blattrosette wird gewöhnlich 30–60 cm hoch und 30–45 cm breit, zur Blüte erscheinen aufrechte Stängel von etwa 60–100 cm Höhe. Von Mai bis Juli trägt er unscheinbare, rötlich grüne Blütenstände in schmalen Rispen, die von kleinen Insekten besucht werden. Für die Küche werden vor allem die jungen Blätter vom Frühjahr bis in den Frühsommer geerntet, sie eignen sich für Salate, zu Fisch, für Suppen und Sahnesoßen. Fein gehacktes Laub verleiht eine rasche, klare Säure ähnlich der Zitrone, ganz ohne Saft. Die Blätter enthalten von Natur aus Vitamin C und Vitamin K, zugleich aber auch Oxalsäure, weshalb empfindliche Personen eine maßvolle Portion einhalten sollten. Im Beet lässt er sich gut mit Schnittlauch, Petersilie, Ringelblume oder Salaten kombinieren, wo er für geschmacklichen Kontrast und einen frischen grünen Akzent sorgt.
Anbau: Geeignet ist ein Standort in voller Sonne bis Halbschatten, in heißen Sommern ist leichter Halbschatten von Vorteil, da er die Blätter zart und weniger faserig hält. Bewährt hat sich ein humoser, nährstoffreicher und mäßig feuchter, aber durchlässiger Boden mit einem empfohlenen pH-Wert von etwa 6–7,5. Die Pflanzung erfolgt von März bis Mai oder im Herbst von September bis Oktober, ausgesät wird von März bis Mai und erneut von August bis September. Die Blatternte gelingt am zuverlässigsten von April bis Oktober, regelmäßiges Zurückschneiden fördert den Austrieb junger Blätter. Gegossen wird regelmäßig, ohne längere Staunässe, bei Gefäßen sind eine Drainage und ein größeres Substratvolumen wichtig, das sich im Sommer nicht überhitzt. Die Düngung bleibt mäßig, ein Stickstoffüberschuss führt zu zu weichen Blättern und höherer Anfälligkeit für Blattläuse. Eine Mulchschicht aus Kompost hilft, die Feuchtigkeit zu stabilisieren, und hält die Blätter bei der Ernte sauber. Ausgereifte Horste sind winterhart bis unter -20 °C, die oberirdischen Teile ziehen im Herbst teilweise ein und treiben im Frühjahr wieder aus. Im Kübel wird der Wurzelballen im Winter vor dem Durchfrieren geschützt, etwa durch einen Platz an einer geschützten Wand und eine Umhüllung des Topfes. Für das Beet rechnet man mit etwa 6–9 Pflanzen pro m², der Abstand zwischen den Horsten beträgt 30–40 cm. An Krankheiten und Schädlingen können Blattläuse, Schnecken oder Blattfleckenkrankheiten auftreten, vorbeugend wirken ein luftiger Standort und das Vermeiden von Staunässe. Den feinsten Geschmack haben junge Blätter, die vor dem Schossen geerntet werden.
Autor: Nikol | Revision: 19.2. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Kräuter & Heilpflanzen |
|---|---|
| EAN: | 2284900347399 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 40-60 |
| Verpackung: | Container |
| Plant Pasport: | A: Rumex B: CZ-4282 C: 26/FP/0040 D: IT |
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