Sauerkirsche 'Ametyst' Prunus cerasus 'Amethyst'

Artikelnummer: 125460
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Die hellroten Früchte der Sauerkirsche 'Ametyst' duften süß und sind saftig. Die Sorte 'Ametyst' zählt zu den mittelfrühen Sauerkirschen mit sehr wohlschmeckenden Früchten, die Ende Juli reifen. Der Geschmack ist aromatisch, süß und nur leicht säuerlich, weshalb sie sich auch zum Frischverzehr eignen. In der Küche bewähren sie sich für Kompott, Kuchen, Konfitüre, Saft und zum Einfrieren. Das Wachstum richtet sich nach Unterlage und Schnitt, eine feste Angabe zur Baumgröße wird nicht gemacht. Für einen zuverlässigen Anbau eignen sich ein sonniger Standort, durchlässiger Boden und eine luftige, windgeschützte Lage.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Sauerkirsche 'Ametyst' - mittelfrühe Sorte mit ausgesprochen aromatischen, hellroten Früchten. In polnischen Quellen wird sie als Sorte mit der Arbeitsbezeichnung PPR 588 geführt, geeignet für Hausgärten und kleinere Erwerbspflanzungen. Der Wuchs ist mittelstark, die Krone lässt sich je nach verwendeter Unterlage und Anbauziel gut formen. Die endgültige Baumgröße wird nicht fest angegeben, da sie maßgeblich von Unterlage, Boden, Bewässerung und Schnitt beeinflusst wird. Die weißen Blüten erscheinen im April bis Anfang Mai und bieten Bienen Pollen und Nektar. Die Früchte reifen Ende Juli. Sie sind hellrot, rund, saftig und weich. Der Geschmack ist aromatisch, süß mit feiner Säure, daher angenehm für den Frischverzehr und zugleich ausdrucksstark genug für die Verarbeitung. Das Fruchtfleisch ist eher weich und saftig, geeignet für Blechkuchen, Kuchen, Kompott, Konfitüre, Saft, Fruchtsoßen und zum Einfrieren. Die Früchte enthalten Wasser, natürlichen Zucker, Ballaststoffe, Kalium, Anthocyane und Vitamin C. In der Küche werden Sauerkirschen wegen ihrer Farbe und ihrer Säure geschätzt, die süßen Teig und Eingemachtes ausgleicht. Der Sorte wird eine gute Widerstandsfähigkeit gegenüber Spätfrösten und Krankheiten zugeschrieben.

Anbau: Bevorzugt wird ein sonniger, wärmerer Standort, in geschütztem Kleinklima verbessern sich die Holzreife und die Regelmäßigkeit des Ertrags. Bewährt haben sich lehmig-sandige bis lehmige, gut durchlässige Böden mit ausreichender Feuchtigkeit während der Wachstumszeit und einem pH-Wert von etwa 6,5–8. Die Pflanzung erfolgt je nach Pflanzware meist von März bis November, danach empfehlen sich Angießen und Mulchen. Während Fruchtansatz und Fruchtwachstum ist regelmäßiges, nicht übermäßiges Gießen vorteilhaft, damit der Baum keinen Stress erleidet. Die Düngung erfolgt üblicherweise im Frühjahr mit Kompost oder einem ausgewogenen Obstdünger, eine Überdüngung mit Stickstoff fördert zu starken Wuchs. Der Schnitt wird bei Sauerkirschen eher nach der Ernte durchgeführt, um Gummifluss zu begrenzen und jungen Fruchtholzaustrieb zu fördern. Im Ertragsalter ist mit Pflanzabständen von etwa 3–4 m zwischen den Bäumen zu rechnen, bei stärker wachsenden Unterlagen 4–5 m. Ausgereifte Bäume vertragen in der Regel Fröste um −25 bis −28 °C, die Blüten können bei Spätfrösten jedoch bereits um −2 °C geschädigt werden, daher sollten Frostsenken gemieden werden. An Krankheiten können Monilia-Spitzendürre und Blattfleckenkrankheiten auftreten, vorteilhaft sind eine luftige Kronenerziehung und das Entfernen des Falllaubs. An Schädlingen können örtlich die Kirschfruchtfliege und Vögel auftreten, bei späterer Ernte hilft rechtzeitiges Pflücken.

Mehr: Anleitung zum Anbau von Süßkirschen und Sauerkirschen

Autor: Kristýna | Revision: 23.06. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Sauerkirschen
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Lichtverhältnisse: Sonne
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Sauerkirschen - /Anleitung-zum-Anbau-von-Obstbäumen/Anleitung-zum-Anbau-von-Kirschen/
Verpackung: wurzelnacktes Bäumchen
Plant Passport: A: Prunus B: CZ-4282 C: 25/FP/0101 D: PL

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