Sauerkirsche 'Galena' Prunus cerasus 'Galena'

Artikelnummer: 10961
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Die helle, süße Sauerkirsche mit farblosem Saft reift bereits Ende Juni bis Anfang Juli. Die Sorte 'Galena' bildet größere, runde bis leicht abgeflachte Früchte mit leuchtend roter Haut, gelblichem, weichem Fruchtfleisch und höherem Zuckergehalt. Der Geschmack ist mild, süß und eignet sich auch für Kinder, die die herbe Säure gewöhnlicher Sauerkirschen nicht mögen. Die Früchte eignen sich zum Frischverzehr, für Blechkuchen, Kompott, Konfitüre, Fruchtsoßen und zum Einfrieren. Der Baum zeigt eine mittlere Fruchtbarkeit, gute Frosthärte und eine geringe Krankheitsanfälligkeit.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Sauerkirsche 'Galena' - polnische Sauerkirschensorte mit hellem Fruchttyp, süßerem Geschmack und früher Reife. Sie entstand in polnischer Züchtung und ergänzt das Sortiment früher Sauerkirschen für Gärten und kleinere Obstpflanzungen. Der Wuchs ist mittelstark, die Krone lässt sich durch regelmäßiges Auslichten gut in Form halten, und die endgültige Baumgröße hängt von Unterlage, Boden und gewählter Erziehungsform ab. Die weißen Blüten öffnen sich im April bis Anfang Mai und bieten Bienen Pollen und Nektar. Die Früchte reifen Ende Juni bis Anfang Juli, etwa zwei Wochen vor der Sorte 'Groniasta z Ujfehertoi'. Sie sind größer, rund bis leicht abgeflacht, mit leuchtend roter Haut, gelblichem, weichem Fruchtfleisch und farblosem Saft. Der Geschmack ist süß und mild, mit höherem Zuckergehalt und nur leichter Sauerkirschensäure. Der Stein ist größer, der Stiel mittellang. Die Früchte eignen sich zum Frischverzehr, für Blechkuchen, Obstkuchen, Kompott, Konfitüre, Fruchtsoßen, Sirup und zum Einfrieren. Sie enthalten Wasser, natürlichen Zucker, Ballaststoffe, Kalium, Anthocyane und Vitamin C.

Anbau: Bevorzugt wird ein sonniger, wärmerer Standort, in geschütztem Mikroklima verbessern sich die Holzreife und die Regelmäßigkeit der Ernte. Bewährt hat sich ein lehmig-sandiger bis lehmiger, gut durchlässiger Boden mit ausreichender Feuchtigkeit während der Wachstumszeit, pH etwa 6,5–8. Die Pflanzung erfolgt je nach Pflanzenart meist von März bis November, nach dem Pflanzen empfehlen sich Angießen und Mulchen. Während Fruchtansatz und Fruchtwachstum ist eine regelmäßige, nicht vernässende Bewässerung förderlich, damit der Baum keinen Stress erleidet. Die Düngung erfolgt üblicherweise im Frühjahr mit Kompost oder einem ausgewogenen Obstdünger, eine Überdüngung mit Stickstoff fördert übermäßiges Wachstum. Der Rückschnitt wird bei Sauerkirschen eher nach der Ernte durchgeführt, um Gummifluss zu begrenzen und jungen Austrieb zu fördern. Im ausgewachsenen Zustand rechnet man mit Pflanzabständen von etwa 3–4 m zwischen den Bäumen, bei stärker wachsenden Unterlagen 4–5 m. Ausgereifte Bäume vertragen in der Regel Fröste um −25 bis −28 °C, die Blüten können bei Spätfrösten jedoch bereits um −2 °C geschädigt werden, daher sollten Frostsenken gemieden werden. An Krankheiten können Monilia-Spitzendürre und Blattfleckenkrankheiten auftreten, förderlich sind eine luftige Kronenerziehung und das Entfernen des Falllaubs. An Schädlingen können örtlich die Kirschfruchtfliege und Vögel auftreten, bei späterer Ernte hilft rechtzeitiges Pflücken.

Mehr unter: Anleitung zum Anbau von Süßkirschen und Sauerkirschen

Autor: Kristýna | Revision: 23.06. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Sauerkirschen
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Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Sauerkirschen - /Anleitung-zum-Anbau-von-Obstbäumen/Anleitung-zum-Anbau-von-Kirschen/
Verpackung: wurzelnacktes Bäumchen
Plant Passport: A: Prunus B: CZ-4282 C: 25/FP/0101 D: PL

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