Säulenapfel 'Ciepa' - Container Malus domestica 'Ciepa'

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Sommerapfelsorte aus Lettland. Säulenförmiger Habitus, rote Sommerfrüchte und eine erstklassige Frostbeständigkeit definieren dieses Obstgehölz. Die Kultivierung dieser lettischen Sorte bringt eine regelmäßige Ernte mittelgroßer Äpfel mit festem, sehr saftigem Fruchtfleisch und einem angenehm süßen Geschmack, die von Ende August bis Anfang September reifen. Die Pflanze benötigt einen sonnigen Standort, an dem die Früchte eine intensive Färbung und einen optimalen Zuckergehalt erreichen. Das saftige Fruchtfleisch und die zarte Schale sind ideal für Kinder zum direkten Verzehr gleich nach dem Pflücken vom Baum.

Detaillierte Informationen

Detaillierte Produktbeschreibung

Säulenapfel 'Ciepa' - eine einzigartige sommerliche Säulensorte, die in Lettland am Obstforschungsinstitut in Dobele gezüchtet wurde, um einen hochresistenten Baum für das raue nordische Klima zu gewinnen. Die genetische Basis der Sorte gewährleistet einen strikt vertikalen Habitus, bei dem die Pflanze natürlicherweise lange apikale Verzweigungen unterdrückt und die Energie in die Bildung kurzer fruchttragender Kurztriebe entlang des Hauptstammes lenkt. Die Blätter sind breit-eiförmig, sattgrün mit einer matten Oberfläche und einer festen Textur, die widrigen Witterungseinflüssen hervorragend widersteht. Im Laufe des Mai trägt der Baum dichte Dolden schneeweißer Blüten mit einem Durchmesser von 3,5 bis 4,0 cm und einer zarten rosa Schattierung, die gegenüber späten Frühlingsfrösten gut widerstandsfähig sind. Die Früchte sind mittelgroß, regelmäßig kugelförmig und haben eine glatte Schale, die in voller Reife fast vollständig von einem attraktiven dunkelroten Farbton bedeckt ist. Das cremeweiße Fruchtfleisch hat eine feste, knackige Konsistenz und besticht durch eine hohe Saftigkeit. Der Geschmack ist voll, dominant süß mit einem sehr geringen Anteil an organischen Säuren, ergänzt durch ein angenehmes fruchtiges Aroma. Die Ernte- und Genussreife erfolgt an der Wende von August zu September; die Früchte sind für den Direktverzehr sofort nach dem Pflücken bestimmt, da sie wie die meisten Sommersorten nicht für eine langfristige Lagerung geeignet sind. Sie werden vor allem als gesunder Snack für Kinder oder für die schnelle Verarbeitung in der Küche genutzt. In der Gartenarchitektur finden sie Verwendung für die Anlage schmaler Obstwände, als vertikales Element in Nutzgärten oder für die Kultur in dekorativen Containern auf Terrassen und Balkonen.

Pflege: Sie benötigen einen vollsonnigen Standort, der ausreichend vor starken Windstößen geschützt ist. Für die Pflanzung sind tiefe, humose, mittelschwere und gut durchlässige Lehmböden erforderlich, die eine ausgewogene Feuchtigkeit halten können, ohne zur langfristigen Staunässe zu neigen. Die optimale Bodenreaktion liegt im leicht sauren bis neutralen Bereich mit einem genau definierten pH-Wert zwischen 6,0 und 6,8. Die Pflanzung von barwurzeligen Bäumen erfolgt in den Frühlingsmonaten von März bis April oder im Herbstzeitraum von Oktober bis November vor dem ersten dauerhaften Frost, während containerpflanzen ohne Einschränkung während der gesamten Vegetationsperiode gepflanzt werden können. Bei der Pflanzung im Freiland sind zwischen den einzelnen Stämmen in einer Reihe strikt Abstände von 0,6 bis 0,8 Metern einzuhalten. Für die Kultur in Gefäßen ist ein stabiler Container mit einem Volumen von mindestens 30 Litern zu wählen, der am Boden mit einer Drainageschicht aus Blähton oder Kies versehen ist. Unmittelbar nach der Pflanzung wird der Baum an einem stabilen Stützpfahl fixiert. Ein sehr wichtiger Schritt direkt nach dem Pflanzen ist der Pflanzschnitt, der entscheidend für die korrekte Ausbildung der Krone und die Ausbalancierung des Verhältnisses zwischen dem oberirdischen Teil und dem Wurzelsystem ist. Bei barwurzeligen Bäumen wird der Terminaltrieb auf eine Länge von etwa 20 bis 30 Zentimetern über der höchsten Seitenknospe gekürzt und eventuelle Seitentriebe werden auf 2 bis 3 Knospen zurückgeschnitten, um das Wachstum eines starken Mittelstammes zu fördern. Es folgt ein kräftiges Gießen, wobei eine regelmäßige Wasserzufuhr während des gesamten ersten Jahres nach der Pflanzung, bei hohen Sommertemperaturen sowie in der Phase des intensiven Fruchtwachstums erfolgt. Die Frosthärte dieser Sorten erreicht im adulten Zustand -25 °C. Bei der Kultur in Töpfen wird vor Wintereinbruch das gesamte Gefäß in Jute, Luftpolsterfolie oder Styropor eingewickelt und an einem windgeschützten Ort platziert.

Mehr unter: Anleitung zum Anbau von Apfelbäumen

Autor: Kristýna | Revision: 03.06.2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Apfelbäume
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Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Apfelbäumen - /anleitung-zum-anbau-von-obstbaumen/anleitung-zum-anbau-von-apfelbaumen/
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Malus B: CZ-4282 C: 24/FP/0098 D: CZ

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