Säulenapfel 'Ciepa' Malus domestica 'Ciepa'

Artikelnummer: 11326
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Sommerapfelsorte aus Lettland. Säulenförmiger Wuchs, rote Sommerfrüchte und eine herausragende Frosthärte zeichnen dieses Obstgehölz aus. Der Anbau dieser lettischen Sorte bringt regelmäßige Erträge mittelgroßer Äpfel mit festem, sehr saftigem Fruchtfleisch und angenehm süßem Geschmack, die von Ende August bis Anfang September reifen. Die Pflanze benötigt einen sonnigen Standort, an dem die Früchte eine intensive Ausfärbung und einen optimalen Zuckergehalt erreichen. Das saftige Fruchtfleisch und die zarte Schale eignen sich ideal für Kinder zum Frischverzehr direkt vom Baum.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Säulenapfel 'Ciepa' - eine einzigartige Sommersäulensorte, die in Lettland am Obstbauforschungsinstitut in Dobele mit dem Ziel gezüchtet wurde, einen äußerst widerstandsfähigen Baum für das raue nördliche Klima zu erhalten. Die genetische Veranlagung der Sorte sorgt für einen streng aufrechten Wuchs, bei dem die Pflanze eine lange apikale Verzweigung von Natur aus unterdrückt und ihre Energie in die Bildung von kurzem Fruchtholz entlang des Hauptstamms lenkt. Die Blätter sind breit eiförmig, sattgrün, mit matter Oberfläche und fester Textur, die ungünstigen Witterungseinflüssen sehr gut standhält. Im Mai trägt der Baum dichte Doldentrauben schneeweißer Blüten mit 3,5 bis 4,0 Zentimetern Durchmesser und zarter rosa Tönung, die gegenüber Spätfrösten im Frühjahr gut widerstandsfähig sind. Die Früchte sind mittelgroß, gleichmäßig rund, mit glatter Schale, die in voller Reife fast vollständig von einer attraktiven dunkelroten Deckfarbe überzogen ist. Das cremeweiße Fruchtfleisch ist fest und knackig und zeichnet sich durch hohe Saftigkeit aus. Der Geschmack ist vollmundig, überwiegend süß mit einem sehr feinen Anteil an Fruchtsäuren und wird von einem angenehmen fruchtigen Aroma begleitet. Pflück- und Genussreife fallen auf den Übergang von August zu September. Die Früchte sind zum Frischverzehr direkt nach dem Pflücken bestimmt, da sie wie die meisten Sommersorten nicht für eine längere Lagerung geeignet sind. Verwendet werden sie vor allem als gesunder Snack für Kinder oder zur schnellen Verarbeitung in der Küche. In der Gartengestaltung eignet sich die Sorte zum Anlegen schmaler Obstwände, als vertikales Element in Nutzgartenbeeten oder für die Kultur in dekorativen Kübeln auf Terrassen und Balkonen.

Anbau: Erforderlich ist ein vollsonniger Standort, der ausreichend vor starken Windböen geschützt sein muss. Für die Pflanzung sind tiefgründige, humose, mittelschwere und gut durchlässige Lehmböden unerlässlich, die eine ausgewogene Feuchtigkeit halten, ohne zu anhaltender Staunässe zu neigen. Die optimale Bodenreaktion liegt im schwach sauren bis neutralen Bereich mit einem pH-Wert von 6,0 bis 6,8. Wurzelnackte Bäume werden im Frühjahr von März bis April oder im Herbst von Oktober bis November vor dem Einsetzen von Dauerfrost gepflanzt, Containerpflanzen hingegen können während der gesamten Vegetationsperiode uneingeschränkt gesetzt werden. Bei der Pflanzung ins Freiland wird zwischen den einzelnen Stämmen in der Reihe ein Abstand von 0,6 bis 0,8 Metern strikt eingehalten. Für die Kultur im Gefäß ist ein stabiler Kübel mit mindestens 30 Litern Volumen zu wählen, der am Boden mit einer Drainageschicht aus Blähton oder Kies versehen wird. Unmittelbar nach der Pflanzung wird das Bäumchen an einem stabilen Stützpfahl befestigt. Ein sehr wichtiger Schritt direkt nach der Pflanzung ist der Pflanzschnitt, der für den richtigen Kronenaufbau und das ausgewogene Verhältnis zwischen oberirdischen Pflanzenteilen und Wurzelsystem entscheidend ist. Bei wurzelnackten Bäumchen wird der Mitteltrieb auf etwa 20 bis 30 Zentimeter über der obersten Seitenknospe eingekürzt, eventuelle Seitentriebe werden auf 2 bis 3 Knospen zurückgeschnitten, um das Wachstum eines kräftigen Mittelstamms zu fördern. Anschließend wird reichlich gewässert, eine regelmäßige Wasserversorgung ist während des gesamten ersten Jahres nach der Pflanzung, bei sommerlicher Hitze sowie in der Phase des intensiven Fruchtwachstums erforderlich. Die Frosthärte dieser Sorten erreicht im ausgewachsenen Zustand -25 °C. Bei der Kultur im Topf wird vor Wintereinbruch das gesamte Gefäß mit Jute, Luftpolsterfolie oder Styropor umwickelt und an einen windgeschützten Platz gestellt. 

Mehr unter:  Anleitung zum Anbau von Apfelbäumen

Autor: Kristýna | Revision: 03.06. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Säulenäpfel
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Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Apfelbäumen - /anleitung-zum-anbau-von-obstbaumen/anleitung-zum-anbau-von-apfelbaumen/
Verpackung: wurzelnacktes Bäumchen
Plant Passport: A: Malus B: CZ-4282 C: 26/FP/0105 D: PL

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