Schindel-Eiche Quercus imbricaria
Artikelnummer: 103808Produktdetailbeschreibung
Schindel-Eiche - stammt aus dem östlichen Nordamerika, von den Rändern der Flussauen, von Hängen sowie aus trockenen und feuchteren Wäldern. In der Landschaftsgestaltung wird sie als Schattenbaum mit regelmäßiger Krone geschätzt, die in der Jugend kegelförmig ist und im Alter breit oval bis kugelig wird. Ausgewachsen erreicht sie meist 20–25 m, die Krone wird 12–18 m breit. Typisches Merkmal sind die länglich-eiförmigen, ganzrandigen Blätter von 7–17 cm ohne tiefe Lappen, oberseits dunkelgrün und glänzend, unterseits heller. Im Herbst färben sie sich gelbbraun bis rostrot und haften oft lange an den Zweigen, sodass die Krone ihre Struktur auch im Winter behält. Im April bis Mai erscheinen unscheinbare Kätzchen, später Eicheln mit schuppigem Becher, die bei dieser Gruppe der Eichen in der Regel im zweiten Jahr reifen, meist im September bis Oktober. Die Eicheln sind eine natürliche Nahrungsquelle für Vögel und Kleinwild. In der Kombination passt sie gut zu Ahornen, Birken, Hainbuchen und Kiefern, mit denen sie durch ihre an Lorbeer erinnernde Blattform kontrastiert.
Anbau: Bevorzugt werden volle Sonne bis Halbschatten und ein tiefgründiger, durchlässiger Boden mit ausreichend Humus. Anders als manche Eichen verträgt sie eine große pH-Spanne von etwa 5,0–8,0 und eignet sich damit auch für neutrale Böden, bei dauerhaft vernässtem Untergrund bewähren sich jedoch eine Drainage und die Pflanzung auf leicht erhöhtem Gelände. Nach der Pflanzung empfiehlt sich gleichmäßige Feuchtigkeit, nach dem Einwurzeln verträgt der Baum in der Regel auch kürzere Trockenphasen. Containerpflanzen werden von März bis November gepflanzt, bei wurzelnackter Ware oder Ballenware ist das Frühjahr der sicherste Termin, da die Art nach dem Verpflanzen langsamer regenerieren kann. Die Frosthärte ausgereifter Bäume wird in der Praxis mit etwa -34 °C angegeben, junge Pflanzungen profitieren von einer gemulchten Wurzelzone und einem Stammschutz gegen Wildverbiss. Der Schnitt beschränkt sich auf den Erziehungsschnitt, in Alleen unter Freihaltung des Lichtraumprofils. In größeren Gärten wird ein Abstand von 8–10 m zu Gebäuden und anderen Bäumen eingehalten, in Alleen liegen die Abstände je nach angestrebter Krone bei etwa 7–9 m. An Krankheiten können Echter Mehltau und Blattbräune (Anthraknose) auftreten, an Schädlingen Blattläuse, Gallenbildner und holzzerstörende Insekten, in wärmeren Gebieten auch der Eichenprozessionsspinner. Die Düngung erfolgt meist mit Kompost im Frühjahr oder einem Langzeitdünger mit höherem Kaliumanteil, der das Ausreifen des Gewebes fördert. Die Kultur in einem großen Gefäß ist nur kurzfristig bei jungen Bäumen möglich, dauerhaft ist freier Boden besser geeignet. Im städtischen Umfeld bewährt sie sich dank ihrer Toleranz gegenüber Bodenverdichtung und Luftverschmutzung, weniger geeignet sind jedoch durch Streusalz versalzte Böden.
Autor: Nikol | Revision: 16.2. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Solitär-Laubgehölze |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 1000 und mehr |
| Verpackung: | Ballen/Container |
| Plant Passport: | A: Quercus B: CZ-4282 C: 23/FP/0002 D: PL |
| Plant Passport 2: | A: Quercus B: CZ-4282 C: 26/FP/0026 D: IT |
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