Schlangenhaut-Kiefer 'Thesaloniki nr.1' Pinus heldreichii 'Thesaloniki nr.1'

Artikelnummer: 119045
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Die Schlangenhaut-Kiefer 'Thesaloniki nr.1' wächst langsam und dicht verzweigt. Ihr Wuchs ist schmal- bis breitkegelförmig. Ausgewachsen erreicht sie etwa 1,8–2,5 m Höhe und 1,2–1,8 m Breite, der jährliche Zuwachs liegt bei etwa 10–15 cm. Die Nadeln sind fest, dunkelgrün, 5–8 cm lang und bleiben mehrere Jahre am Zweig. Ihr größter Vorzug ist die regelmäßige Form ohne Rückschnitt, verbunden mit einer hohen Frosthärte bis −28 °C. Die Sorte eignet sich als Solitär wie auch für Gruppenpflanzungen in voller Sonne.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Schlangenhaut-Kiefer 'Thesaloniki nr.1' - eine Gebirgsart, die von der Balkanhalbinsel und aus Süditalien stammt. Am Naturstandort wächst sie an felsigen, oft kalkhaltigen Hängen in Höhenlagen von etwa 900–2 000 m, wo sie starkem Wind, intensiver Sonne und Winterfrösten ausgesetzt ist. Diese Bedingungen haben ihre hohe Widerstandsfähigkeit und Langlebigkeit geprägt. Die Sorte 'Thesaloniki nr.1' ist eine kompaktere Auslese mit dicht verzweigter, regelmäßig kegelförmiger Krone. Ausgewachsen erreicht sie etwa 1,8–2,5 m Höhe und 1,2–1,8 m Breite, der jährliche Zuwachs beträgt etwa 10–15 cm. Die Nadeln stehen zu zweit in Büscheln, sind fest, dunkelgrün, 5–8 cm lang und verbleiben mehrere Jahre an den Zweigen, sodass die Pflanze auch im Winter geschlossen wirkt. Die Borke ist in der Jugend glatter und gliedert sich später in graubraune Platten. Die Zapfen sind eiförmig bis kegelförmig, 6–8 cm lang und reifen im zweiten Jahr. Die Sorte eignet sich als Solitär in kleineren Gärten, für Kiesbeete und als vertikaler Akzent zwischen niedrigeren Stauden und Ziergräsern.

Schlangenhaut-Kiefer - Pinus heldreichii, auch als Weißrindige Kiefer oder Panzerkiefer bekannt, ist eine europäische zweinadelige Kiefernart, die natürlicherweise in Gebirgsregionen vorkommt, vor allem auf Kalkstein auf dem Balkan. Der Baum ähnelt optisch der Schwarzkiefer (Pinus nigra), kann bis zu 35 m hoch werden und ist durch seine breite, bis zum Boden reichende Beastung gekennzeichnet. Die Krone ist kegelförmig, die Rinde dünn und aschgrau gefärbt, im unteren Bereich kantig-schuppig. Äste und Triebe zeigen einen graubraunen Ton, wobei sich die Triebe durch ihr bereiftes Aussehen von der Schwarzkiefer unterscheiden. Die Knospen sind länglich-eiförmig, grauweißlich mit weißen Spitzen und nicht von Harz überzogen. Die Nadeln stehen zu zweit, sind etwa 4-9 cm lang und an den Zweigenden pinselartig gehäuft. Sie zeichnen sich durch ihre Steifheit und ihre glänzend grüne Farbe aus.

Anbau:  Die beste Färbung und Nadeldichte zeigt sich in voller Sonne, im lichten Halbschatten wachsen manche Sorten weiterhin zuverlässig, die Krone fällt jedoch lockerer aus. Ein geschützter Standort ist vor allem im Winter von Vorteil, wenn das Zusammenspiel von Wind und Sonne das Austrocknen der Nadeln fördert, in warmen Tieflagen hilft ein Mikroklima mit kühlerem Untergrund und Mulch. Bewährt hat sich ein durchlässiger, sandig-lehmiger bis steiniger Boden, in schweren Tonböden ist eine Drainage wichtig, da Zwergformen empfindlich auf Staunässe reagieren. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 4,5–6,5, bei vielen Gartenböden funktioniert auch ein leicht saures bis schwach neutrales Milieu. Containerpflanzen werden von März bis November gepflanzt, in der warmen Jahreszeit mit regelmäßiger Bewässerung, damit der Wurzelballen nicht austrocknet, insbesondere im ersten Sommer. Nach dem Einwurzeln ist die Trockenheitsverträglichkeit mittel bis hoch, dennoch lohnt sich bei Zwergsorten eine gleichmäßige Feuchtigkeit während langer Hitzeperioden. Die Düngung sollte sparsam erfolgen, im Frühjahr mit einer kleineren Gabe eines langsam löslichen Koniferendüngers, ein Überschuss an Stickstoff fördert weichen Zuwachs und erhöht das Krankheitsrisiko. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht erforderlich, zur Verdichtung werden mitunter die Frühjahrs-„Kerzen“ im Mai bis Juni eingekürzt. Rindenmulch stabilisiert Bodenfeuchte und Bodentemperatur. Die Kultur im Kübel ist verbreitet, erforderlich sind eine Drainageschicht, ein durchlässiges Substrat und ein Winterschutz des Gefäßes gegen das Durchfrieren der Wurzeln, bei Tauwetter wird die Feuchtigkeit kontrolliert. Die Frosthärte von Zwergkiefern ist hoch, etwa -30°C, ein Risiko stellen eher Wintertrocknis und Staunässe dar. An Schädlingen können bei Trockenheit Spinnmilben und Blattläuse auftreten, an Krankheiten Nadelschütte und Wurzelfäule in schwerem Boden. Die Pflanzabstände richten sich nach der Endbreite, als Orientierung 0,8–1,5 m bei Polsterformen und etwa 1,5–2,5 m bei breiteren Zwergsorten.

Autor: Jana | Revision: 23.2.2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Kiefern (Pinus)
Gewicht: 1 kg
EAN: 2284900377549
Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Höhe: 100 und mehr
Blattfarbe: Dunkelgrün
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Container C5
Form und Höhe: Stämmchen 75–85 cm, Breite 15–20 cm
Plant Passport: A: Pinus B: CZ-4282 C: 24/FP/0002 D: PL

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