Schwarze Aprikose 'Kubanskij Chernyj' Prunus armeniaca 'Kubansky Chernyj'

Artikelnummer: 720149
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Schwarze Aprikose 'Kubanskij Chernyj' – seltene Sorte mit höherer Frosthärte. Sie zeichnet sich durch gute Anpassungsfähigkeit auch an weniger günstige Lagen aus. Der Baum wächst mittelstark, bildet eine ausgewogene Krone und setzt verhältnismäßig früh mit dem Ertrag ein. Die Früchte reifen meist ab der zweiten Julihälfte. Sie sind dunkel gefärbt, aromatisch und haben einen ausgewogenen süßsäuerlichen Geschmack. Sie eignen sich vor allem für den Frischverzehr. 

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Schwarze Aprikose 'Kubanskij Chernyj' - ungewöhnlich gefärbte Aprikose, die aus einer zufälligen Bestäubung einer Aprikose durch eine Japanische Pflaume hervorgegangen ist. Sie verbindet auf reizvolle Weise zwei unterschiedliche Charaktere in Geschmack und Aussehen. Besonders auffällig ist die glatte Schale in Dunkelviolett bis nahezu Schwarz, die unter Aprikosen eher eine Ausnahme darstellt und den Früchten ein ausgesprochen dekoratives Aussehen verleiht. Die Früchte sind relativ groß, 35-40 g schwer, oval und von festerer Konsistenz. Beim ersten Kosten erinnert der Geschmack eher an eine Pflaume, nach und nach tritt jedoch der typische Aprikosencharakter hervor, der im Nachklang überwiegt. Das Fruchtfleisch ist gelborange, saftig und aromatisch, der Stein löst sich sehr gut. Die Sorte zeigt eine gute Widerstandsfähigkeit gegenüber den gängigen Krankheiten und verträgt kühlere Winterbedingungen gut, wozu auch ihre spätere Blütezeit beiträgt. Die Früchte eignen sich für den Frischverzehr ebenso wie für die weitere Verarbeitung in der Küche. Sie reifen in der Regel ab der zweiten Julihälfte.

Anbau: Aprikosen benötigen leichte bis mittelschwere, tiefgründige und sehr gut durchlässige Böden mit hohem Humusgehalt, optimal ist ein neutraler bis schwach alkalischer pH-Wert. Ungeeignet sind schwere, tonige und staunasse Böden, in denen das Wurzelsystem leidet und das Risiko von Pilzkrankheiten steigt. Der Standort muss vollsonnig, warm und vor kalten Winden geschützt sein, ideal ist ein leichter Hang oder eine Lage mit guter Luftzirkulation. Bei der Pflanzung mehrerer Bäume empfehlen sich Abstände von etwa 4 bis 5 Metern, abhängig von der Wuchsstärke der Unterlage. Das Gießen ist vor allem nach der Pflanzung und in längeren Trockenperioden wichtig. Da Aprikosen keine Staunässe vertragen, sollte in kleineren Gaben, dafür aber tiefgründig gewässert werden. Die Düngung erfolgt vor allem im Frühjahr vor dem Austrieb und nach der Blüte, am besten mit Kompost oder ausgewogenen Düngern mit geringerem Stickstoffanteil, damit kein übermäßiges Triebwachstum auf Kosten des Ertrags entsteht. Der Schnitt von Aprikosen ist speziell und erfolgt überwiegend nach der Ernte. Dabei wird die Erneuerung des Fruchtholzes gefördert und das Infektionsrisiko gesenkt, ein starker Winterschnitt ist dagegen nicht geeignet. Aprikosen sind nur bedingt frosthart, daher empfiehlt sich bei jungen Bäumen ein Frostschutz für Stamm und Wurzelhals und in kühleren Lagen die Wahl eines geschützten Standorts.

Mehr unter: Anleitung zum Anbau von Aprikosen

Autor: Jana | Revision: 15.1. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Aprikosen
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Lichtverhältnisse: Sonne
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Aprikosen - /anleitungen-zum-anbau-von-obstbaumen/anleitung-zum-anbau-von-aprikosen/
Verpackung: wurzelnacktes Bäumchen
Plant Passport: A: Prunus B: CZ-4282 C: 26/FP/0107 D: CZ

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