Schwarzkiefer 'Biokovo' Pinus nigra 'Biokovo'

Artikelnummer: 88958
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Schwarzkiefer 'Biokovo' ist eine ausladende, flach polsterförmig wachsende Sorte. Mit niederliegendem bis breit polsterförmigem Wuchs erreicht sie ausgewachsen etwa 0,6–1 m Höhe und 1,5–2 m Breite. Die dunkelgrünen, festen Nadeln von 8–12 cm Länge bilden einen kompakten, ganzjährig immergrünen Bestand, der Unkrautwuchs unterdrückt und den Boden befestigt. Verwendung findet die Sorte an trockenen Hängen, in Steingartenpartien und in modernen Pflanzungen mit Gräsern. Der Anbau ist anspruchslos, benötigt werden ein sonniger Standort und ein gut durchlässiger Boden, die Frosthärte liegt bei etwa −30 °C.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Schwarzkiefer 'Biokovo' - niedrige, ausladende Sorte der Schwarzkiefer, benannt nach dem kroatischen Gebirge Biokovo, wo die Art Pinus nigra natürlich an steinigen, trockenen Hängen vorkommt. Die Sorte wurde wegen ihres kompakten, bodennah ausgebreiteten Wuchses und ihrer dichten Verzweigung ausgelesen, die einen geschlossenen, polsterförmigen Habitus ergibt. Ausgewachsen erreicht sie etwa 0,6–1 m Höhe und 1,5–2 m Breite, der jährliche Zuwachs liegt bei rund 10–15 cm. Die Gerüstäste breiten sich waagerecht bis leicht aufsteigend aus, was die bodendeckende Wirkung unterstützt. Die Nadeln stehen zu zweit in Büscheln, sind 8–12 cm lang, fest, dunkelgrün und leicht glänzend, mit steifer, lederartiger Oberfläche. Die dichte Benadelung sorgt für ganzjährige Struktur und eine beständige Färbung auch im Winter. An älteren Pflanzen bilden sich eiförmige bis kegelförmige Zapfen von 5–8 cm Länge, die braun ausreifen. Die Sorte eignet sich als bodendeckendes Gehölz für Steingärten, trockene Hänge, Vorgärten und öffentliche Grünanlagen. In Pflanzkompositionen ergänzt sie niedrige Stauden, Fetthennen, Steinkraut, Lavendel oder Ziergräser, denen sie einen ruhigen dunkelgrünen Hintergrund und ganzjährige Masse verleiht.

Die Schwarzkiefer (Pinus nigra) ist ein stattlicher Nadelbaum, der in Südeuropa und im Mittelmeerraum, in den tieferen Lagen der Alpen, in Kleinasien und in Nordafrika wächst. Aus dem weiten Verbreitungsgebiet dieser imposanten Art ergibt sich ihre große Anpassungsfähigkeit an die unterschiedlichen Bedingungen, denen sie in Gärten und Städten ausgesetzt wird. Besonders gut gedeiht sie an sonnigen Hängen, hat aber außer ihrem Lichtbedarf keine ausgeprägten Ansprüche. In Deutschland ist sie zwar nicht heimisch, verdrängt aber angesichts des sich wandelnden Klimas vor allem in warmen Tieflagen stellenweise die heimische Waldkiefer. Sie gedeiht nahezu überall, sogar auf besonders nährstoffarmen Böden. Trockenheit verträgt sie gut und wächst sowohl im Flachland als auch in Gebirgsregionen. Häufig wird sie auch gepflanzt, um andere Pflanzen vor Wind zu schützen. Die Wildart dieser Kiefer ist ein stattlicher Baum, der beträchtliche Ausmaße erreicht.

Anbau: Die beste Färbung und dichteste Benadelung zeigen sich in voller Sonne, im lichten Halbschatten wachsen viele Sorten weiterhin zuverlässig, die Krone wird jedoch lockerer. Ein windgeschützter Standort ist vor allem im Winter von Vorteil, wenn das Zusammenspiel von Wind und Sonne das Austrocknen der Nadeln fördert, in warmen Tieflagen hilft ein Mikroklima mit kühlerem Untergrund und Mulch. Bewährt hat sich ein durchlässiger, sandig-lehmiger bis steiniger Boden, in schweren Tonböden ist eine Drainage wichtig, Zwergformen reagieren empfindlich auf Staunässe. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 4,5–6,5, in vielen Gartenböden eignet sich auch ein leicht saures bis schwach neutrales Milieu. Containerpflanzen werden von März bis November gepflanzt, in der warmen Jahreszeit mit regelmäßiger Bewässerung, damit der Wurzelballen nicht austrocknet, insbesondere im ersten Sommer. Nach dem Einwurzeln ist die Trockenheitsverträglichkeit mittel bis hoch, dennoch lohnt sich bei Zwergsorten eine gleichmäßige Feuchtigkeit während langer Hitzeperioden. Die Düngung sollte sparsam erfolgen, im Frühjahr mit einer kleineren Gabe eines langsam löslichen Koniferendüngers, ein Stickstoffüberschuss fördert weichen Zuwachs und erhöht das Krankheitsrisiko. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht erforderlich, zur Verdichtung werden mitunter die Frühjahrs-„Kerzen“ im Mai bis Juni eingekürzt. Mulch aus Rinde stabilisiert Feuchtigkeit und Temperatur des Bodens. Die Kultur im Kübel ist verbreitet, notwendig sind eine Drainageschicht, ein durchlässiges Substrat und ein Winterschutz für das Gefäß gegen das Durchfrieren der Wurzeln, bei Tauwetter ist auf die Feuchtigkeit zu achten. Die Frosthärte von Zwergkiefern ist hoch, um −30 °C, ein Risiko stellen eher Wintertrocknis und Staunässe dar. An Schädlingen können bei Trockenheit Spinnmilben und Blattläuse auftreten, an Krankheiten Nadelschütte und in schweren Böden Wurzelfäule. Die Pflanzabstände richten sich nach der Endbreite, als Richtwert 0,8–1,5 m bei Polsterformen und etwa 1,5–2,5 m bei breiteren Zwergsorten.

Autor: Jana | Revision: 22.2.2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Kiefern (Pinus)
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Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Höhe: 60-80, 80-100
Blattfarbe: Grün
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Pinus B: CZ-4282 C: 24/FP/0002 D: PL

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