Schwarzkiefer 'Black Prince' Pinus nigra 'Black Prince'

Artikelnummer: 88694
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Sehr attraktive Form, die aus einem ursprünglichen Hexenbesen hervorgegangen ist. Die Sorte 'Black Prince' bietet eine dunkelgrüne, kompakte Silhouette überall dort, wo ein langsam wachsendes Nadelgehölz gefragt ist. Die Sorte bildet einen niedrigen Strauch von etwa 0,45 m Höhe und 0,6 m Breite. In der Fläche kommt sie bei Pflanzabständen von etwa 60–70 cm zur Geltung, auf 1 m² entfallen 2–3 Pflanzen. Das Erscheinungsbild bleibt das ganze Jahr über stabil, ein Formschnitt ist in der Regel nicht erforderlich, und die Pflanze verträgt auch städtische Standorte gut. Am besten gedeiht sie in der Sonne auf durchlässigem Boden, nach dem Einwurzeln übersteht sie auch trockenere Perioden und ist frosthart.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Schwarzkiefer 'Black Prince' - eine Zwergsorte der Schwarzkiefer, die durch Auslese aus einem Hexenbesen entstanden ist und als kompakte, langsam wachsende Form in Kultur genommen wurde. Im Gegensatz zur botanischen Art, die in der Natur hohe Bäume Südost- und Mitteleuropas bildet, bleibt diese Sorte niedrig und dicht. Sie bildet kurze Triebe mit paarweise in Büscheln stehenden Nadeln. Die Benadelung wirkt dunkelgrün bis tief dunkelgrün und behält ihre Farbe auch im Winter gut. Die Krone ist anfangs flachkugelig, später breit kegelförmig und wirkt selbst auf kleinem Raum klar und übersichtlich. Ausgewachsen erreicht die Pflanze etwa 0,45 m Höhe und 0,6 m Breite, das Wachstum ist gemächlich, und die Form bleibt auch ohne Eingriffe stabil. Zapfen können sich nach und nach zeigen und sind eher eine Zugabe, die den natürlichen Charakter unterstreicht. 'Black Prince' eignet sich für Steingärten, japanisch inspirierte Gärten, Vorgärten und Pflanzgefäße, wo die Kiefer einen immergrünen Akzent zwischen Stauden setzt. Ausdrucksstark ist der Kontrast zu hellem Kies, graulaubigen Arten und blühenden bodendeckenden Stauden, etwa Steinkraut, denn die dunklen Nadeln lassen die Blütenfarben stärker hervortreten. Auch für die Kultur in ausreichend großen Gefäßen ist sie gut geeignet.

Schwarzkiefer (Pinus nigra) ist ein stattlicher Nadelbaum, der in Südeuropa und im Mittelmeerraum, in den tieferen Lagen der Alpen, in Kleinasien und Nordafrika vorkommt. Aus der weiten Verbreitung dieser imposanten Art ergibt sich ihre große Anpassungsfähigkeit an die unterschiedlichen Bedingungen, denen sie in unseren Gärten und Städten ausgesetzt ist. Besonders gut gedeiht sie an sonnigen Hängen, stellt aber außer ihrem hohen Lichtbedarf keine ausgeprägten Ansprüche. In Mitteleuropa ist sie zwar nicht heimisch, verdrängt jedoch angesichts des sich wandelnden Klimas vor allem in warmen Tieflagen stellenweise die heimische Waldkiefer. Sie gedeiht überall, sogar auf besonders nährstoffarmen Böden. Trockenheit verträgt sie gut, und sie wächst sowohl im Flachland als auch in Gebirgslagen. Häufig wird sie auch gepflanzt, um andere Pflanzen vor Wind zu schützen. Die Wildart dieser Kiefer ist ein stattlicher Baum, der beachtliche Ausmaße erreicht.

Anbau: Die beste Färbung und dichteste Benadelung zeigen sich in voller Sonne. Im lichten Halbschatten wächst ein Teil der Sorten weiterhin zuverlässig, die Krone wird jedoch lockerer. Ein geschützter Standort ist vor allem im Winter von Vorteil, wenn das Zusammenspiel von Wind und Sonne das Austrocknen der Nadeln fördert. In warmen Tieflagen hilft ein Mikroklima mit kühlerem Untergrund und einer Mulchschicht. Bewährt hat sich ein durchlässiger, sandig-lehmiger bis steiniger Boden, in schweren Tonböden ist eine Drainage wichtig, denn Zwergformen reagieren empfindlich auf Staunässe. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 4,5–6,5, in vielen Gartenböden funktioniert auch ein leicht saures bis schwach neutrales Milieu. Containerpflanzen werden von März bis November gepflanzt, in der warmen Jahreszeit mit regelmäßiger Bewässerung, damit der Wurzelballen nicht austrocknet, insbesondere im ersten Sommer. Nach dem Einwurzeln ist die Trockenheitsverträglichkeit mittel bis hoch, dennoch lohnt sich bei Zwergsorten eine gleichmäßige Feuchtigkeit während langer Hitzeperioden. Die Düngung erfolgt sparsam, im Frühjahr mit einer kleineren Gabe eines langsam löslichen Koniferendüngers, denn ein Überschuss an Stickstoff fördert weichen Zuwachs und erhöht das Krankheitsrisiko. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht erforderlich, zur Verdichtung werden mitunter die Frühjahrs-„Kerzen“ im Mai bis Juni eingekürzt. Rindenmulch stabilisiert Feuchtigkeit und Temperatur des Bodens. Die Kultur im Gefäß ist verbreitet, erforderlich sind eine Drainageschicht, ein durchlässiges Substrat und ein Winterschutz für das Gefäß gegen das Durchfrieren der Wurzeln, bei Tauwetter wird die Feuchtigkeit kontrolliert. Die Frosthärte von Zwergkiefern ist hoch, etwa -30 °C, ein größeres Risiko stellen Frosttrocknis und Staunässe dar. An Schädlingen können bei Trockenheit Spinnmilben und Blattläuse auftreten, an Krankheiten Nadelschütte sowie Wurzelfäule in schweren Böden. Die Pflanzabstände richten sich nach der Endbreite, als Richtwert 0,8–1,5 m bei Polsterformen und etwa 1,5–2,5 m bei breiteren Zwergsorten.

Autor: Kristýna | Revision: 30.12.2025

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Kiefern (Pinus)
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Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Höhe: 40-60
Blattfarbe: Dunkelgrün
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Pinus B: CZ-4282 C: 25/FP/0024 D: CZ
Plant Passport 2: A: Pinus B: CZ-4282 C: 26/FP/0018 D: CZ
Plant Passport 3: A: Pinus B: CZ-4282 C: 26/FP/0134 D: CZ

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