Schwarzkiefer 'Bobo' Pinus nigra 'Bobo'

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Die Schwarzkiefer 'Bobo' ist eine immergrüne Zwergform mit sehr langsamem, dichtem Wuchs. Anfangs wächst sie regelmäßig kugelig, später breitkugelig bis kissenförmig. Sie erreicht etwa 0,8–1 m Höhe und 1–1,2 m Breite, der jährliche Zuwachs beträgt nur 3–5 cm. Die festen, steifen und leicht gebogenen Nadeln sind 5–8 cm lang, satt- bis dunkelgrün und stehen zu zweit. Ältere Pflanzen können 5–8 cm lange braune Zapfen bilden. Die Sorte ist sehr gut frosthart, bis etwa −28 bis −30 °C.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Schwarzkiefer 'Bobo' - eine Zwergsorte der Schwarzkiefer mit sehr langsamem, dichtem und kompaktem Wuchs. Sie bildet eine niedrige, regelmäßig kugelige bis breitkugelige Krone mit kurzen Trieben und auffallend dichter, dunkelgrüner Benadelung. Das Wachstum ist sehr langsam, in der Regel mit jährlichen Zuwächsen von etwa 3–5 cm. Nach rund zehn Jahren erreicht die Pflanze etwa 0,4–0,6 m Höhe und 0,5–0,7 m Breite. Ältere Exemplare können etwa 0,8–1 m hoch und 1–1,2 m breit werden. In der Jugend ist die Krone nahezu regelmäßig kugelig, später verbreitert sie sich leicht und nimmt eine breitkugelige bis kissenförmige Gestalt an. Die Nadeln stehen zu zweit in einem Kurztrieb, sind etwa 5–8 cm lang, fest, steif und gerade bis leicht gebogen. Sie zeigen eine satt- bis dunkelgrüne Färbung und stehen dank der sehr kurzen Triebe dicht gedrängt. Die Nadelfarbe bleibt auch in den Wintermonaten kräftig. An älteren Pflanzen können die für die Schwarzkiefer typischen Zapfen erscheinen. Sie sind eiförmig bis kegelig-eiförmig, etwa 5–8 cm lang, zunächst grün und färben sich bei der Reife gelbbraun bis hellbraun. Die Reife erfolgt im zweiten Jahr nach der Bestäubung. Die Sorte ist sehr gut frosthart, bis etwa −28 bis −30 °C.

Schwarzkiefer (Pinus nigra) ist ein stattlicher Nadelbaum, der in Südeuropa und im Mittelmeerraum, in den tieferen Lagen der Alpen, in Kleinasien und Nordafrika vorkommt. Aus dem weiten Verbreitungsgebiet dieser imposanten Art ergibt sich ihre große Anpassungsfähigkeit an die unterschiedlichen Bedingungen, denen sie in Gärten und Städten ausgesetzt wird. Besonders gut gedeiht sie an sonnigen Hängen, stellt jedoch außer einem hohen Lichtbedarf keine ausgeprägten Ansprüche. In Deutschland ist sie zwar nicht heimisch, verdrängt aber infolge des Klimawandels vor allem in warmen Tieflagen stellenweise die einheimische Waldkiefer. Sie gedeiht nahezu überall, sogar auf besonders nährstoffarmen Böden. Trockenheit verträgt sie gut, und sie wächst sowohl im Flachland als auch im Gebirge. Häufig wird sie auch gepflanzt, um andere Pflanzen vor Wind zu schützen. Die Wildart dieser Kiefer ist ein stattlicher Baum, der deutlich größere Ausmaße erreicht.

Anbau: Am besten gedeiht die Pflanze in voller Sonne, im Halbschatten wird die Krone lockerer und die Anfälligkeit für Pilzkrankheiten steigt. In offenen Lagen bewährt sich bei jungen Bäumen ein vor Winterwind geschützter Standort, zugleich ist ein Mikroklima ohne lang anhaltend stehende feuchte Luft vorteilhaft. Am besten eignet sich ein durchlässiger, sandig-lehmiger bis kiesiger Boden, in schweren Tonböden helfen eine Drainage und ein erhöhtes Beet. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 4,5–6,5. Containerpflanzen werden von März bis November gepflanzt, sofern der Boden nicht gefroren ist, in der warmen Jahreszeit mit regelmäßigem Gießen bis zur vollständigen Einwurzelung, in der Regel während der ersten 2 Saisons. Nach dem Anwachsen wird Trockenheit meist gut vertragen, anhaltende Staunässe erhöht jedoch das Risiko von Wurzelfäule. Die Düngung erfolgt sparsam, meist genügt Kompost im Frühjahr oder ein Langzeitdünger für Nadelgehölze. Der Rückschnitt beschränkt sich auf das Entfernen trockener Äste, bei manchen Arten lassen sich zur Verdichtung die Frühjahrs„kerzen“ von Mai bis Juni einkürzen. Eine Mulchschicht aus Rinde oder Holzhäckseln hält die Feuchtigkeit und verringert die Überhitzung der Wurzeln. Die Frosthärte reicht üblicherweise bis etwa -30 °C, im Garten ist daher in der Regel kein Winterschutz nötig, bei Pflanzen in Gefäßen empfiehlt es sich, den Wurzelballen mit Mulch oder einer Umhüllung vor dem Durchfrieren zu schützen. Die Trockenheitsverträglichkeit ist mittel bis hoch, höhere Ansprüche an die Feuchtigkeit haben junge Pflanzungen. Die Pflanzabstände werden großzügig gewählt, als Richtwert 4–8 m je nach Art und angestrebter Kronengröße, damit die Luftzirkulation gewährleistet ist.

Autor: Kamila | Revision: 28. 9. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Kiefern (Pinus)
EAN: 2284900346408
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Container C5
Form und Höhe: 25–30 cm
Plant Passport: A: Pinus B: CZ-4282 C: 24/FP/0002 D: PL
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