Schwarzkiefer 'Brepo' Pinus nigra 'Brepo'

Artikelnummer: 36543
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Zwergkiefer mit langsamem, sehr dichtem und regelmäßig kugeligen bis flachkugeligen Wuchs. Sie erreicht eine Höhe von etwa 0,8–1,2 m und eine Breite von 1–1,5 m, mit einem jährlichen Zuwachs von ca. 5–10 cm. Die festen, steifen und leicht gebogenen Nadeln wachsen in Zweierbündeln, sind 6–10 cm lang und das ganze Jahr über satt- bis dunkelgrün. Die Krone behält von Natur aus eine kompakte Form. Sie ist sehr gut winterhart, bis etwa −28 bis −30 °C.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Schwarzkiefer 'Brepo' - eine zwergwüchsige, immergrüne Kultursorte der Schwarzkiefer. Sie zeichnet sich vor allem durch eine sehr dichte, regelmäßig kugelige bis flachkugelige Krone, langsames Wachstum und lange, sattgrüne Nadeln aus. Die Pflanze wächst langsam, sehr dicht und von Natur aus regelmäßig. Ohne Stamm bildet sie einen niedrigen, kugelig bis breitkugeligen Strauch. Im Alter von etwa 10 Jahren hat die Krone einen Durchmesser von ca. 50–70 cm; im höheren Alter erreicht sie in der Regel eine Höhe von etwa 0,8–1,2 m und eine Breite von 1–1,5 m. Die jährlichen Zuwächse liegen meist nur bei etwa 5–10 cm. Die Zweige sind kurz, stabil und sehr dicht verzweigt. Die Triebe wachsen gleichmäßig in alle Richtungen, wodurch die Krone natürlich ihre kompakte, abgerundete Form behält. Die Nadeln wachsen in Zweierbündeln, sind fest, steif, leicht gebogen und etwa 6–10 cm lang. Sie haben eine satt- bis dunkelgrüne Farbe, die sie das ganze Jahr über behalten. Im Verhältnis zur geringen Größe der Krone sind sie recht lang, sodass die Pflanze einen sehr dichten und vollen Eindruck vermittelt. Bei älteren Pflanzen können sich Zapfen bilden. Diese sind eiförmig bis eiförmig-kegelig, etwa 4–7 cm lang, in jungen Jahren grün und nach der Reife gelbbraun bis braun. Sie ist sehr gut frosthart, bis etwa −28 bis −30 °C. Zudem bewahrt sie die allgemeine Widerstandsfähigkeit und den robusten Charakter, der typisch für die Schwarzkiefer ist.

Schwarzkiefer (Pinus nigra) ist ein stattlicher Nadelbaum, der in Südeuropa und dem Mittelmeerraum, in den tieferen Lagen der Alpen, in Kleinasien und Nordafrika vorkommt. Die weite Verbreitung dieser beeindruckenden Art erklärt ihre große Anpassungsfähigkeit an die verschiedenen Bedingungen, denen wir sie in unseren Gärten und Städten aussetzen. Besonders gut gedeiht sie an sonnigen Hängen, hat aber außer der Lichtbedürftigkeit keine ausgeprägten Anforderungen. In der Tschechischen Republik ist sie zwar nicht heimisch, aber angesichts des sich ändernden Klimas, insbesondere in warmen Tieflagen, verdrängt sie stellenweise die heimische Waldkiefer. Sie gedeiht überall, auch auf besonders kargen Böden. Sie verträgt Trockenheit gut und gedeiht sowohl in Ebenen als auch in Bergregionen. Sie wird oft auch gepflanzt, um andere Pflanzen vor Wind zu schützen. Die ursprüngliche Art dieser Kiefer ist ein stattlicher Baum, der größere Ausmaße erreicht.

Pflege: Am besten gedeihen sie in voller Sonne; im Halbschatten fällt die Krone meist lichter aus und die Anfälligkeit für Pilzkrankheiten steigt. An offenen Standorten hat sich bei jungen Bäumen ein windgeschützter Platz vor Winterwinden bewährt, ebenso ein Mikroklima ohne dauerhaft stehende feuchte Luft. Am besten geeignet sind durchlässige sandig-lehmige bis kiesige Böden; bei schweren Tonböden helfen eine gute Drainage und ein Hochbeet. Der empfohlene pH-Wert liegt etwa zwischen 4,5 und 6,5. Containerpflanzen werden von März bis November in nicht gefrorenen Boden gepflanzt; in der warmen Jahreszeit ist eine regelmäßige Bewässerung bis zur vollständigen Einwurzelung ratsam, in der Regel während der ersten zwei Saisonen. Nach dem Anwurzeln vertragen sie Trockenheit meist gut, langfristige Staunässe erhöht jedoch das Risiko von Wurzelgefäulen. Die Düngung sollte sparsam erfolgen, meist genügt Frühjahrskompost oder ein langsam freisetzender Dünger für Koniferen. Der Schnitt beschränkt sich auf das Entfernen trockener Zweige; bei einigen Sorten können zur Verdichtung die Frühlingskerzen im Mai bis Juni eingekürzt werden. Mulch aus Rinde oder Hackschnitzeln stabilisiert die Feuchtigkeit und verhindert das Überhitzen der Wurzeln. Die Frosthärte liegt üblicherweise bei etwa -30 °C, im Garten ist daher normalerweise kein Winterschutz nötig; bei Pflanzen in Gefäßen sollte der Wurzelballen durch Mulch oder eine Umhüllung vor dem Durchfrieren geschützt werden. Die Trockenheitsresistenz ist mittel bis hoch, wobei Jungpflanzen einen höheren Feuchtigkeitsbedarf haben. Die Pflanzabstände sollten großzügig gewählt werden, orientiert an 4–8 m je nach Sorte und gewünschter Kronengröße, um eine gute Luftzirkulation zu gewährleisten.

Autor: Kamila | Revision: 09.09.2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Kiefern (Pinus)
EAN: 2284900346927
Lichtverhältnisse: Sonne
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Pinus B: CZ-4282 C: 23/FP/0027 D: CZ

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