Schwarzkiefer 'De Gaulle' Pinus nigra 'De Gaulle'

Artikelnummer: 88964
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Zwergwüchsige immergrüne Kiefer mit langsamem, dichtem, breit kegelförmigem Wuchs. Sie wird etwa 1,5–2,5 m hoch und 1,5–2 m breit, der jährliche Zuwachs liegt bei rund 5–10 cm. Die festen, steifen und leicht gebogenen Nadeln sind 6–10 cm lang, satt- bis dunkelgrün und stehen zu zweit. Ältere Pflanzen können 5–8 cm lange, gelbbraune bis hellbraune Zapfen bilden. Die Sorte ist sehr gut frosthart, etwa bis −28 bis −30 °C.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Schwarzkiefer 'De Gaulle' - zwergwüchsige bis kompakt wachsende Sorte der Schwarzkiefer mit dichtem, regelmäßigem und breit kegelförmigem bis rundlichem Habitus. Im Vergleich zur Art bildet sie deutlich kürzere Jahrestriebe und eine dicht verzweigte Krone mit auffallend dunkelgrünen Nadeln. Der Wuchs ist langsam, mit jährlichen Zuwächsen von meist etwa 5–10 cm. Nach rund zehn Jahren erreicht sie etwa 0,8–1,2 m Höhe und 0,8–1 m Breite. Ausgewachsen kann sie etwa 1,5–2,5 m hoch und 1,5–2 m breit werden. Junge Pflanzen sind breit kegelförmig bis nahezu kugelig, mit zunehmendem Alter streckt sich die Krone leicht und erhält einen unregelmäßigeren Umriss. Die Nadeln stehen zu zweit in einem Büschel, sind etwa 6–10 cm lang, fest, steif und gerade bis leicht gebogen. Sie zeigen eine satt- bis dunkelgrüne Färbung und sitzen dank der kurzen Triebe sehr dicht gedrängt. Ihre Farbe behalten sie auch in den Wintermonaten. An älteren Pflanzen können sich etwa 5–8 cm lange Zapfen bilden. Sie sind eiförmig bis kegelig-eiförmig, jung grün und färben sich zur Reife gelbbraun bis hellbraun. Die Reife erfolgt im zweiten Jahr nach der Bestäubung. Die Sorte ist sehr gut frosthart, etwa bis −28 bis −30 °C. 

Die Schwarzkiefer (Pinus nigra) ist ein stattlicher Nadelbaum, der in Südeuropa und im Mittelmeerraum, in den tieferen Lagen der Alpen, in Kleinasien und in Nordafrika vorkommt. Aus dem großen Verbreitungsgebiet dieser imposanten Art ergibt sich ihre hohe Anpassungsfähigkeit an die unterschiedlichen Bedingungen in Gärten und Städten. Besonders gut gedeiht sie an sonnigen Hängen, stellt aber außer ihrem Lichtbedarf keine ausgeprägten Ansprüche. In Deutschland ist sie zwar nicht heimisch, verdrängt jedoch angesichts des Klimawandels vor allem in warmen Tieflagen stellenweise die heimische Waldkiefer. Sie gedeiht nahezu überall, selbst auf besonders mageren Böden. Trockenheit verträgt sie gut, und sie wächst sowohl im Flachland als auch in Gebirgslagen. Häufig wird sie auch als Windschutz für andere Pflanzen gepflanzt. Die Art selbst ist ein stattlicher Baum, der deutlich größere Ausmaße erreicht.

Anbau: Am besten gedeiht sie in voller Sonne, im Halbschatten wird die Krone lockerer und die Anfälligkeit für Pilzkrankheiten steigt. In offenen Lagen bewährt sich für junge Bäume ein Schutz vor winterlichem Wind, zugleich ist ein Mikroklima ohne lang anhaltend stehende feuchte Luft vorteilhaft. Am geeignetsten ist ein durchlässiger, sandig-lehmiger bis kiesiger Boden, auf schweren Tonböden helfen eine Drainage und ein erhöhtes Beet. Der empfohlene pH-Wert liegt etwa bei 4,5–6,5. Containerpflanzen werden von März bis November gepflanzt, sofern der Boden nicht gefroren ist, in der warmen Jahreszeit mit regelmäßiger Bewässerung bis zur vollständigen Einwurzelung, in der Regel in den ersten 2 Saisons. Nach dem Anwachsen wird Trockenheit meist gut vertragen, anhaltende Staunässe erhöht jedoch das Risiko von Wurzelfäule. Die Düngung erfolgt sparsam, meist genügen Kompost im Frühjahr oder ein Langzeitdünger für Nadelgehölze. Der Rückschnitt beschränkt sich auf das Entfernen trockener Äste, bei manchen Arten lassen sich zur Verdichtung die jungen „Kerzen“ im Mai bis Juni einkürzen. Mulch aus Rinde oder Hackschnitzeln stabilisiert die Bodenfeuchte und schützt die Wurzeln vor Überhitzung. Die Frosthärte reicht üblicherweise bis etwa -30 °C, im Garten ist daher in der Regel kein Winterschutz nötig, bei Pflanzen in Kübeln empfiehlt es sich, den Wurzelballen mit Mulch oder einer Umhüllung vor dem Durchfrieren zu schützen. Die Trockenheitsverträglichkeit ist mittel bis hoch, junge Pflanzungen haben einen höheren Wasserbedarf. Die Pflanzabstände werden großzügig gewählt, als Richtwert 4–8 m je nach Art und angestrebter Kronengröße, damit eine gute Luftzirkulation gewährleistet ist.

Autor: Kamila | Revision: 28. 9. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Kiefern (Pinus)
EAN: 2284900204487
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Container C5
Form und Höhe: 15–25 cm
Plant Passport: A: Pinus B: CZ-4282 C: 22/FP/0005 D: PL
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