Schwarzkiefer 'Frank' Pinus nigra 'Frank'

Artikelnummer: 985644
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Schwarzkiefer 'Frank' ist eine langsam wachsende, kompakte Sorte der Schwarzkiefer. Im Alter erreicht sie etwa 1–1,5 m Höhe und ebenso viel Breite. Der jährliche Zuwachs liegt bei rund 10–15 cm, wodurch die natürliche Wuchsform auch ohne Schnitt dauerhaft erhalten bleibt. Die Nadeln sind fest, dunkelgrün, 8–12 cm lang und stehen dicht gedrängt an den Zweigen, sodass der Strauch das ganze Jahr über kompakt wirkt. Die Sorte eignet sich für Steingärten, Vorgärten und die Kultur in Kübeln. Der Anbau ist anspruchslos, erforderlich sind ein sonniger Standort und durchlässiger Boden, die Frosthärte reicht bis etwa −30 °C.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Schwarzkiefer 'Frank' - kompakte Sorte der Schwarzkiefer, ausgelesen wegen ihres dichten Wuchses und ihres regelmäßigen Habitus. Die Art Pinus nigra stammt aus den Gebirgsregionen Süd- und Mitteleuropas, wo sie an steinigen, häufig kalkhaltigen Hängen und in trockeneren Waldbeständen wächst. Die Sorte 'Frank' behält die Widerstandsfähigkeit der Ausgangsart, wächst jedoch langsamer und bildet eine niedrige, breit kegelförmige bis leicht gerundete Form. Im Alter erreicht sie etwa 1–1,5 m Höhe und 1–1,5 m Breite. Der jährliche Zuwachs liegt bei rund 10–15 cm. Die Nadeln stehen zu zweit in Büscheln, sind 8–12 cm lang, fest, dunkelgrün und leicht glänzend. Die dichte Benadelung sorgt für ganzjährige Struktur im Garten. An älteren Pflanzen können eiförmige, 5–8 cm lange Zapfen erscheinen, die zu brauner Farbe ausreifen. Die Sorte wird als Solitär in kleineren Gärten, in Steingärten, Heidegärten oder in Kübeln verwendet, wo sie ein beständiges immergrünes Element bildet. 

Die Schwarzkiefer (Pinus nigra) ist ein stattlicher Nadelbaum, der in Südeuropa und im Mittelmeerraum, in den tieferen Lagen der Alpen, in Kleinasien und in Nordafrika vorkommt. Aus dem weiten Verbreitungsgebiet dieser eindrucksvollen Art ergibt sich ihre große Anpassungsfähigkeit an die unterschiedlichsten Bedingungen, denen sie in Gärten und Städten ausgesetzt ist. Besonders gut gedeiht sie an sonnigen Hängen, besondere Ansprüche stellt sie außer an viel Licht jedoch nicht. In Deutschland ist sie zwar nicht heimisch, verdrängt aber infolge des Klimawandels vor allem in warmen Tieflagen stellenweise die heimische Waldkiefer. Sie gedeiht nahezu überall, selbst auf besonders mageren Böden. Trockenheit wird gut vertragen, und sie wächst sowohl im Flachland als auch in Gebirgsregionen. Häufig wird sie auch gepflanzt, um andere Pflanzen vor Wind zu schützen. Die Ausgangsart dieser Kiefer ist ein stattlicher Baum, der deutlich größere Ausmaße erreicht.

Anbau: Die beste Färbung und die dichteste Benadelung zeigen sich in voller Sonne, im lichten Halbschatten wächst ein Teil der Sorten weiterhin zuverlässig, die Krone wird jedoch lockerer. Ein geschützter Standort ist vor allem im Winter von Vorteil, wenn das Zusammenspiel von Wind und Sonne das Austrocknen der Nadeln fördert. In warmen Tieflagen hilft ein Mikroklima mit kühlerem Untergrund und einer Mulchschicht. Bewährt hat sich ein durchlässiger, sandig-lehmiger bis steiniger Boden, in schweren Tonböden ist eine Drainage wichtig, da Zwergformen empfindlich auf Staunässe reagieren. Der empfohlene pH-Wert liegt etwa bei 4,5–6,5, in vielen Gartenböden eignet sich auch ein leicht saures bis schwach neutrales Milieu. Containerpflanzen werden von März bis November gepflanzt, in der warmen Jahreszeit mit regelmäßiger Bewässerung, damit der Wurzelballen nicht austrocknet, insbesondere im ersten Sommer. Nach dem Einwurzeln ist die Trockenheitsverträglichkeit mittel bis hoch, dennoch lohnt sich bei Zwergsorten während langer Hitzeperioden eine gleichmäßige Feuchtigkeit. Die Düngung sollte sparsam erfolgen, im Frühjahr mit einer kleineren Gabe eines Langzeitdüngers für Nadelgehölze, denn ein Übermaß an Stickstoff fördert weichen Zuwachs und erhöht das Krankheitsrisiko. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht erforderlich, zur Verdichtung werden mitunter die jungen Frühjahrstriebe („Kerzen“) im Mai bis Juni eingekürzt. Mulch aus Rinde stabilisiert Feuchtigkeit und Temperatur des Bodens. Die Kultur im Kübel ist verbreitet, erforderlich sind eine Drainageschicht, ein durchlässiges Substrat und ein Winterschutz für das Gefäß, damit die Wurzeln nicht durchfrieren, bei Tauwetter ist auf die Feuchtigkeit zu achten. Die Frosthärte von Zwergkiefern ist hoch, etwa bis -30 °C, ein Risiko stellen eher Wintertrocknis und Staunässe dar. An Schädlingen können bei Trockenheit Spinnmilben und Blattläuse auftreten, an Krankheiten Nadelschütte sowie Wurzelfäule in schwerem Boden. Die Pflanzabstände richten sich nach der Endbreite, als Richtwert 0,8–1,5 m bei kissenförmigen Formen und rund 1,5–2,5 m bei breiteren Zwergsorten.

Autor: Jana | Revision: 22.2.2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Kiefern (Pinus)
EAN: 2284900437977
Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Höhe: 100-150
Blattfarbe: Dunkelgrün
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Ballen oder Container
Plant Passport: A: Pinus B: CZ-4282 C: 25/FP/0033 D: CZ

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