Schwarzkiefer 'Goldfingers' Pinus nigra 'Goldfingers'

Artikelnummer: 118940
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Die Schwarzkiefer 'Goldfingers' ist eine kompakte, immergrüne Kiefer mit dichtem Wuchs. Sie wächst langsam bis mäßig schnell, kegelförmig bis breit kegelförmig und erreicht etwa 3–5 m Höhe und 2–3 m Breite bei einem jährlichen Zuwachs von rund 10–20 cm. Die festen, leicht gebogenen Nadeln sind 6–10 cm lang und stehen zu zweit. Ältere Nadeln sind dunkelgrün, der junge Austrieb ist auffallend gelb bis goldgelb und vergrünt allmählich. Ältere Pflanzen können 5–8 cm lange braune Zapfen bilden. Die Frosthärte reicht bis etwa −28 bis −30 °C.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Schwarzkiefer 'Goldfingers' - eine langsamer wachsende Sorte der Schwarzkiefer, die vor allem durch die gelbe bis goldgelbe Färbung des jungen Austriebs auffällt, der einen markanten Kontrast zu den älteren, dunkelgrünen Nadeln bildet. Sie entwickelt eine dichte, kompakte, kegelförmige bis breit kegelförmige Krone. Das Wachstum ist langsam bis mäßig schnell, in der Regel mit jährlichen Zuwächsen von etwa 10–20 cm. Nach rund zehn Jahren erreicht sie etwa 1,5–2 m Höhe und 1–1,5 m Breite. Ausgewachsen kann sie etwa 3–5 m hoch und 2–3 m breit werden. Junge Pflanzen zeigen eine regelmäßigere Kegelform, ältere Exemplare werden allmählich breiter und nehmen einen breit kegelförmigen bis unregelmäßig gerundeten Habitus an. Die Nadeln stehen zu zweit in einem Büschel, sind etwa 6–10 cm lang, fest, steif und gerade bis leicht gebogen. Ältere Nadeln sind satt- bis dunkelgrün, während der junge Austrieb auffallend gelb bis goldgelb ist. Im Laufe der Vegetationszeit wandelt sich die Färbung allmählich in grüne Töne. Der Kontrast der hellen Triebspitzen zu den dunkleren älteren Nadeln gehört zu den wichtigsten Zierwerten dieser Sorte. An älteren Pflanzen können sich eiförmige bis kegelig-eiförmige Zapfen bilden, meist etwa 5–8 cm lang. Anfangs sind sie grün, bei der Reife färben sie sich gelbbraun bis hellbraun. Sie reifen im zweiten Jahr nach der Bestäubung. Die Sorte ist sehr gut frosthart, etwa bis −28 bis −30 °C.

Schwarzkiefer (Pinus nigra) ist ein stattlicher Nadelbaum, der in Südeuropa und im Mittelmeerraum, in den tieferen Lagen der Alpen, in Kleinasien und in Nordafrika beheimatet ist. Aus dem weiten Verbreitungsgebiet dieser imposanten Art ergibt sich ihre große Anpassungsfähigkeit an die unterschiedlichsten Bedingungen, denen sie in Gärten und Städten ausgesetzt wird. Besonders gut gedeiht sie an sonnigen Hängen, stellt aber außer ihrem Lichtbedarf keine ausgeprägten Ansprüche. In Deutschland ist sie zwar nicht heimisch, verdrängt jedoch angesichts des sich wandelnden Klimas vor allem in warmen Tieflagen stellenweise die heimische Waldkiefer. Sie gedeiht nahezu überall, sogar auf besonders nährstoffarmen Böden. Trockenheit verträgt sie gut, und sie wächst sowohl im Flachland als auch in Gebirgslagen. Häufig wird sie auch gepflanzt, um andere Pflanzen vor Wind zu schützen. Die Wildart dieser Kiefer ist ein stattlicher Baum, der deutlich größere Ausmaße erreicht.

Anbau: Am besten gedeiht sie in voller Sonne, im Halbschatten wird die Krone lichter und die Anfälligkeit für Pilzkrankheiten steigt. In offenen Lagen bewährt sich bei jungen Bäumen ein Schutz vor Winterwind, zugleich ist ein Kleinklima ohne lang anhaltend stehende, feuchte Luft vorteilhaft. Am besten eignet sich ein durchlässiger, sandig-lehmiger bis kiesiger Boden, bei schweren Tonböden helfen eine Drainage und ein erhöhtes Beet. Der empfohlene pH-Wert liegt etwa bei 4,5–6,5. Containerpflanzen werden von März bis November gepflanzt, sofern der Boden nicht gefroren ist, in der warmen Jahreszeit mit regelmäßigem Gießen bis zur vollständigen Einwurzelung, in der Regel während der ersten 2 Saisons. Nach dem Anwachsen vertragen sie Trockenheit meist gut, dauerhafte Staunässe erhöht jedoch das Risiko von Wurzelfäule. Die Düngung erfolgt sparsam, meist genügt Kompost im Frühjahr oder ein Langzeitdünger für Koniferen. Der Rückschnitt beschränkt sich auf das Entfernen trockener Äste, bei manchen Arten lassen sich zur Verdichtung die Frühjahrs-„Kerzen“ im Mai bis Juni einkürzen. Eine Mulchschicht aus Rinde oder Holzhäcksel hält die Feuchtigkeit gleichmäßig und verringert die Überhitzung der Wurzeln. Die Frosthärte reicht üblicherweise bis etwa -30 °C, im Garten ist daher in der Regel kein Winterschutz nötig, bei Pflanzen in Gefäßen empfiehlt es sich, den Wurzelballen mit Mulch oder einer Ummantelung vor dem Durchfrieren zu schützen. Die Trockenheitsverträglichkeit ist mittel bis hoch, höheren Wasserbedarf haben junge Pflanzungen. Die Pflanzabstände werden großzügig gewählt, als Richtwert 4–8 m je nach Art und angestrebter Kronengröße, damit eine gute Luftzirkulation gewährleistet ist.

Autor: Kamila | Revision: 28. 9. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Kiefern (Pinus)
Gewicht: 1 kg
EAN: 2284900386220
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Container C7,5
Form und Höhe: Höhe 60 - 70 cm
Plant Passport: A: Pinus B: CZ-4282 C: 24/FP/0005 D: PL
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