Schwarzkiefer 'Green Tower' Pinus nigra 'Green Tower'

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Die Schwarzkiefer 'Green Tower' wächst schmal säulenförmig und langsam. Sie findet auch in kleinen Gärten und Vorgärten Platz. Die dichten, dunkelgrünen Nadeln halten die Kronenform das ganze Jahr über, die Pflanze verträgt Trockenheit und Wind gut und benötigt nach dem Einwurzeln nur minimale Pflege. Geeignet ist sie als vertikaler Akzent zu Stauden, für Steingärten und Heidegärten sowie für die Kultur in Gefäßen mit Wurzelschutz im Winter. Der jährliche Zuwachs beträgt etwa 15–20 cm, nach zehn Jahren erreicht sie meist eine Höhe von etwa 1,4–2,4 m und eine Breite von etwa 0,5 m.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Schwarzkiefer 'Green Tower' - Die Schwarzkiefer gehört zu den robusten europäischen Nadelgehölzen, und die Sorte 'Green Tower' ist ihre schlanke Form, die sich auch für kleinere Gärten eignet. Sie entstand als Sämling der säulenförmigen Sorte 'Pyramidalis' und wurde Ende der 90er-Jahre in Deutschland von Martin Zimmer gezüchtet. Der Wuchs ist streng aufrecht, schmal säulenförmig bis schmal pyramidal, mit dicht stehenden Ästen. Der jährliche Zuwachs beträgt etwa 15–20 cm, nach zehn Jahren erreicht sie meist eine Höhe von etwa 1,4–2,4 m und eine Breite von etwa 0,5 m, ausgewachsen je nach Bedingungen 4–6 m Höhe und 1–1,5 m Breite. Die Nadeln sind etwa 10–12 cm lang, steif, dunkelgrün und glänzend und füllen, paarweise in Büscheln stehend, die Krone auch bei älteren Bäumen dicht aus. Im Frühjahr, meist im Mai, erscheinen kleine männliche Blütenzapfen mit Pollen sowie unauffälligere weibliche Zapfen, die nach der Reife die Samen tragen. Die Schwarzkiefer bildet keine Dornen und gilt bei üblicher Kultur nicht als giftig, der Pollen wird von Bestäubern genutzt. Die säulenförmige Gestalt der Sorte 'Green Tower' kommt in schmalen Vorgärten, entlang von Wegen und am Hauseingang zur Geltung. In Gruppen bildet sie grüne Säulen als Begleiter von Stauden und Ziergräsern, ebenso wirkt sie als Solitär in Heidegärten, Steingartenpartien und in großen Kübeln auf Terrassen oder Dachgärten.

Die Schwarzkiefer ist ein stattlicher Nadelbaum, der in Südeuropa und im Mittelmeerraum, in den tieferen Lagen der Alpen, in Kleinasien und in Nordafrika vorkommt. Aus der weiten Verbreitung dieser imposanten Art ergibt sich ihre große Anpassungsfähigkeit an die unterschiedlichen Bedingungen, denen sie in unseren Gärten und Städten ausgesetzt ist. Besonders gut gedeiht sie an sonnigen Hängen, stellt jedoch außer einem hohen Lichtbedarf keine ausgeprägten Ansprüche. In Deutschland ist sie zwar nicht heimisch, verdrängt aber infolge des Klimawandels vor allem in warmen Tieflagen stellenweise die heimische Waldkiefer. Sie gedeiht nahezu überall, sogar auf besonders nährstoffarmen Böden. Trockenheit verträgt sie gut, und sie wächst sowohl im Flachland als auch in Gebirgsregionen. Häufig wird sie auch gepflanzt, um andere Pflanzen vor Wind zu schützen. Sie kann Höhen von etwa 20-55 m erreichen. Charakteristisch sind die dunkelgrünen, langen Nadeln, die paarweise in Büscheln angeordnet sind. Die Früchte sind Zapfen, die in der Regel 5-10 cm groß werden und braun bis schwarz gefärbt sind.

Anbau: Die beste Färbung und Nadeldichte zeigt sich in voller Sonne, im lichten Halbschatten wachsen viele Sorten weiterhin zuverlässig, die Krone wird jedoch lockerer. Ein geschützter Standort ist vor allem im Winter von Vorteil, wenn das Zusammenspiel von Wind und Sonne das Austrocknen der Nadeln fördert. In warmen Tieflagen hilft ein Mikroklima mit kühlerem Untergrund und Mulch. Bewährt hat sich ein durchlässiger, sandig-lehmiger bis steiniger Boden, in schweren Tonböden ist eine Drainage wichtig, da Zwergformen empfindlich auf Staunässe reagieren. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 4,5–6,5, in vielen Gartenböden eignet sich auch ein leicht saures bis schwach neutrales Milieu. Containerpflanzen werden von März bis November gepflanzt, in der warmen Jahreszeit mit regelmäßiger Bewässerung, damit der Wurzelballen nicht austrocknet, insbesondere im ersten Sommer. Nach dem Einwurzeln ist die Trockenheitsverträglichkeit mittel bis hoch, dennoch lohnt sich bei Zwergsorten eine gleichmäßige Feuchtigkeit während langer Hitzeperioden. Die Düngung sollte sparsam erfolgen, im Frühjahr mit einer kleineren Gabe eines langsam löslichen Koniferendüngers, da ein Stickstoffüberschuss weichen Zuwachs und das Krankheitsrisiko erhöht. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht erforderlich, zur Verdichtung werden mitunter die jungen Frühjahrstriebe („Kerzen“) im Mai bis Juni eingekürzt. Rindenmulch stabilisiert Bodenfeuchte und Bodentemperatur. Die Kultur im Kübel ist verbreitet, erforderlich sind eine Drainageschicht, ein durchlässiges Substrat und ein Winterschutz des Gefäßes gegen das Durchfrieren der Wurzeln, bei Tauwetter ist auf die Feuchtigkeit zu achten. Die Frosthärte von Zwergkiefern ist hoch, etwa bis -30°C, ein größeres Risiko stellen Wintertrockenheit und Staunässe dar. An Schädlingen können bei Trockenheit Spinnmilben und Blattläuse auftreten, an Krankheiten Kiefernschütte sowie Wurzelfäule in schwerem Boden. Der Pflanzabstand richtet sich nach der Endbreite, als Richtwert 0,8–1,5 m bei polsterförmigen Formen und etwa 1,5–2,5 m bei breiteren Zwergsorten.

Autor: Kristýna | Revision: 27.11. 2025

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Kiefern (Pinus)
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Lichtverhältnisse: Sonne
Höhe: 120-140, 140-160, 160-180, 200-250, 180-200
Blattfarbe: Grün
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Container oder Ballen
Plant Passport: A: Pinus B: CZ-4282 C: 25/FP/0012 D: PL
Plant Passport 2: A: Pinus B: CZ-4282 C: 26/FP/0037 D: PL
Plant Passport 3: A: Pinus B: CZ-4282 C: 26/FP/0002 D: PL
Plant Passport 4: A: Pinus B: CZ-4282 C: 26/FP/0018 D: CZ
Plant Passport 5: A: Pinus B: CZ-4282 C: 26/FP/0134 D: CZ

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