Schwarzkiefer 'Hornibrookiana' Pinus nigra 'Hornibrookiana'

Artikelnummer: 999838 8431 Variante wählen
41,90 € / St 37,90 € / St ab 37,90 € / St Grundpreis:
Auf Lager (7 St) Auf Lager (4 St) Variante wählen
Variante
Lieferung bis:
23.09.2026 23.09.2026 Variante wählen
Lieferoptionen

Zwergkiefer mit langsamem, dichten und breit ausladendem Wuchs. In jungen Jahren ist sie flachkugelig bis halbkugelig, später bildet sie eine breit polsterförmige Krone aus. Sie erreicht eine Höhe von etwa 1–1,5 m und eine Breite von 2–3 m, mit einem jährlichen Zuwachs von etwa 5–10 cm. Die steifen, leicht gebogenen Nadeln sind 6–10 cm lang, satt- bis dunkelgrün und behalten ihre Farbe auch im Winter. Sie ist sehr gut winterhart, bis etwa −28 bis −30 °C.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Schwarzkiefer 'Hornibrookiana' - eine zwergwüchsige, immergrüne Kultivarsorte der Schwarzkiefer. Es handelt sich um eine ältere Selektion, die bereits aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts bekannt ist und charakterisiert wird durch einem niedrigen, breit ausladenden Wuchs, einer dichten Verzweigung und langen, dunkelgrünen Nadeln. Im Vergleich zur Grundart wächst sie deutlich langsamer und bildet statt eines hohen Baumes einen kompakten, breiten Strauch. In jungen Jahren hat sie eine flachkugelige bis halbkugelige Form, mit dem Alter breitet sie sich aus und bildet eine breit polsterförmige bis unregelmäßig ausladende Krone. Im Alter von etwa 10 Jahren erreicht sie eine Höhe von ca. 0,6–0,8 m und eine Breite von 1–1,5 m. Im höheren Alter erreicht sie in der Regel eine Höhe von etwa 1–1,5 m und eine Breite von 2–3 m, sehr alte Exemplare können noch breiter werden. Die jährlichen Zuwächse liegen üblicherweise bei etwa 5–10 cm. Die Äste sind kräftig, stabil, dicht verzweigt und überwiegend horizontal ausladend bis leicht aufsteigend. Die Triebspitzen richten sich oft nach oben, sodass die Krone kompakt bleibt und nicht liegend wirkt. Die Nadeln wachsen in Zweierbündeln, sind steif, fest, spitz und leicht gebogen. Sie erreichen eine Länge von etwa 6–10 cm und haben eine satte bis dunkelgrüne Farbe. Die Färbung der Nadeln bleibt auch während des Winters attraktiv. An älteren Exemplaren können sich Zapfen bilden. Diese sind eiförmig bis kegelig-eiförmig, etwa 4–7 cm lang, anfangs grün und färben sich bei der Reifung gelbbraun bis braun. Sie ist sehr gut winterhart, bis etwa −28 bis −30 °C. Sie bewahrt die für die Schwarzkiefer charakteristische Robustheit und Widerstandsfähigkeit.

Schwarzkiefer (Pinus nigra) ist ein stattlicher Nadelbaum, der in Südeuropa und dem Mittelmeerraum, in den tieferen Lagen der Alpen, in Kleinasien und Nordafrika vorkommt. Die weite Verbreitung dieser beeindruckenden Art erklärt ihre große Anpassungsfähigkeit an die verschiedenen Bedingungen, denen wir sie in unseren Gärten und Städten aussetzen. Besonders gut gedeiht sie an sonnigen Hängen, hat aber außer der Lichtbedürftigkeit keine ausgeprägten Anforderungen. In der Tschechischen Republik ist sie zwar nicht heimisch, aber angesichts des sich ändernden Klimas, insbesondere in warmen Tieflagen, verdrängt sie stellenweise die heimische Waldkiefer. Sie gedeiht überall, auch auf besonders kargen Böden. Sie verträgt Trockenheit gut und gedeiht sowohl in Ebenen als auch in Bergregionen. Sie wird oft auch gepflanzt, um andere Pflanzen vor Wind zu schützen. Die ursprüngliche Art dieser Kiefer ist ein stattlicher Baum, der größere Ausmaße erreicht.

Anbau: Sie gedeihen am besten in voller Sonne, im Halbschatten wird die Krone lichter und die Anfälligkeit für Pilzkrankheiten nimmt zu. In offenen Lagen bewährt sich für junge Bäume der Schutz vor Winterwinden, gleichzeitig ist ein Mikroklima ohne langanhaltend stehende feuchte Luft vorteilhaft. Am besten ist ein durchlässiger sandig-lehmiger bis kiesiger Boden, in schweren Lehmböden helfen eine Drainage und ein Hochbeet. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 4,5–6,5. Containerisierte Bäumchen werden von März bis November gepflanzt, solange der Boden nicht gefroren ist, in der warmen Jahreszeit mit regelmäßiger Bewässerung bis zur vollständigen Wurzelbildung, normalerweise in den ersten 2 Vegetationsperioden. Nach der Etablierung vertragen sie meist gut Trockenheit, aber anhaltende Staunässe erhöht das Risiko von Wurzelfäule. Die Düngung wird sparsam gewählt, in der Regel reicht ein Frühlingskompost oder ein langsam lösliches Nadelbaumdünger. Der Schnitt beschränkt sich auf das Entfernen trockener Äste, bei einigen Arten können die Frühlings-„Kerzen“ zur Verdichtung im Mai bis Juni gekürzt werden. Rinden- oder Hackmulch stabilisiert die Feuchtigkeit und reduziert die Überhitzung der Wurzeln. Die Frostbeständigkeit liegt üblicherweise bei etwa -30 °C, im Garten ist daher normalerweise keine Winterabdeckung erforderlich. Bei Kübelpflanzen ist es ratsam, den Wurzelballen mit Mulch oder einer Ummantelung vor dem Durchfrieren zu schützen. Die Trockenheitsresistenz ist meist mittel bis hoch, junge Anpflanzungen haben höhere Ansprüche an die Feuchtigkeit. Die Abstände werden großzügig gewählt, Richtwerte von 4–8 m je nach Art und Endkrone, um die Zirkulation der Luft zu gewährleisten.

Autor: Kamila | Revision: 09.09.2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Kiefern (Pinus)
EAN: Variante wählen
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Behälter oder Verpackung
Plant Passport: A: Pinus B: CZ-4282 C: 26/FP/0002 D: PL
Plant Passport 2: A: Pinus B: CZ-4282 C: 26/FP/0018 D: CZ

Diskussion

Seien Sie der Erste, der einen Beitrag zu diesem Artikel schreibt!

Dieses Feld nicht ausfüllen

Sicherheitskontrolle