Schwarzkiefer 'Hornibrookiana' Pinus nigra 'Hornibrookiana'

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Zwergkiefer mit langsamem, dichtem und breit ausladendem Wuchs. In der Jugend ist sie flachkugelig bis halbkugelig, später bildet sie eine breit kissenförmige Krone. Sie erreicht etwa 1–1,5 m Höhe und 2–3 m Breite, der jährliche Zuwachs liegt bei etwa 5–10 cm. Die steifen, leicht gebogenen Nadeln sind 6–10 cm lang, satt- bis dunkelgrün und behalten ihre Farbe auch im Winter. Die Sorte ist sehr gut frosthart, etwa bis −28 bis −30 °C.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Schwarzkiefer 'Hornibrookiana' - eine immergrüne Zwergsorte der Schwarzkiefer. Es handelt sich um eine ältere Auslese, die bereits aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts bekannt ist und sich durch niedrigen, breit ausladenden Wuchs, dichte Verzweigung und lange, dunkelgrüne Benadelung auszeichnet. Im Vergleich zur Art wächst sie deutlich langsamer und bildet statt eines hohen Baumes einen kompakten, breiten Strauch. In der Jugend ist sie flachkugelig bis halbkugelig, mit zunehmendem Alter wird sie breiter und entwickelt eine breit kissenförmige bis unregelmäßig ausladende Krone. Mit etwa 10 Jahren ist sie meist rund 0,6–0,8 m hoch und 1–1,5 m breit. Im höheren Alter erreicht sie in der Regel etwa 1–1,5 m Höhe und 2–3 m Breite, sehr alte Exemplare können noch breiter werden. Der jährliche Zuwachs liegt gewöhnlich bei etwa 5–10 cm. Die Äste sind kräftig, fest, dicht verzweigt und überwiegend waagerecht ausgebreitet bis leicht aufsteigend. Die Triebspitzen weisen häufig nach oben, sodass die Krone kompakt bleibt und nicht niederliegend wirkt. Die Nadeln stehen zu zweit in Büscheln, sind steif, fest, spitz und leicht gebogen. Sie erreichen etwa 6–10 cm Länge und sind satt- bis dunkelgrün gefärbt. Die Nadelfarbe bleibt auch im Winter attraktiv. An älteren Exemplaren können sich Zapfen bilden. Sie sind eiförmig bis kegelig-eiförmig, etwa 4–7 cm lang, zunächst grün und färben sich bei der Reife gelbbraun bis braun. Die Sorte ist sehr gut frosthart, etwa bis −28 bis −30 °C, und bewahrt die für die Schwarzkiefer typische Robustheit und Widerstandsfähigkeit.

Die Schwarzkiefer (Pinus nigra) ist ein stattlicher Nadelbaum, der in Südeuropa und im Mittelmeerraum, in den tieferen Lagen der Alpen, in Kleinasien und in Nordafrika vorkommt. Aus der weiten Verbreitung dieser imposanten Art ergibt sich ihre große Anpassungsfähigkeit an die unterschiedlichen Bedingungen, denen sie in Gärten und Städten ausgesetzt wird. Besonders gut gedeiht sie an sonnigen Hängen, stellt aber außer einem hellen Standort keine ausgeprägten Ansprüche. In Deutschland ist sie zwar nicht heimisch, verdrängt jedoch angesichts des sich wandelnden Klimas vor allem in warmen Tieflagen stellenweise die heimische Waldkiefer. Sie gedeiht nahezu überall, sogar auf besonders nährstoffarmen Böden. Trockenheit verträgt sie gut, und sie wächst sowohl im Flachland als auch in Gebirgslagen. Häufig wird sie auch gepflanzt, um andere Pflanzen vor Wind zu schützen. Die Art selbst ist ein stattlicher Baum, der beträchtliche Ausmaße erreicht.

Anbau: Am besten gedeihen Kiefern in voller Sonne, im Halbschatten wird die Krone lichter und die Anfälligkeit für Pilzkrankheiten steigt. In offenen Lagen bewährt sich bei jungen Pflanzen ein vor Winterwind geschützter Standort, zugleich ist ein Mikroklima ohne lang anhaltend stehende feuchte Luft vorteilhaft. Am besten eignet sich ein durchlässiger, sandig-lehmiger bis kiesiger Boden, in schweren Tonböden helfen Drainage und ein Hochbeet. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 4,5–6,5. Containerpflanzen werden von März bis November gepflanzt, sofern der Boden nicht gefroren ist, in der warmen Jahreszeit mit regelmäßiger Bewässerung bis zur vollständigen Einwurzelung, meist in den ersten 2 Saisons. Nach dem Anwachsen wird Trockenheit meist gut vertragen, anhaltende Staunässe erhöht jedoch das Risiko von Wurzelfäule. Die Düngung erfolgt sparsam, in der Regel genügen Kompost im Frühjahr oder ein Langzeitdünger für Nadelgehölze. Der Rückschnitt beschränkt sich auf das Entfernen trockener Äste, bei manchen Arten lassen sich zur Verdichtung die jungen „Kerzen“ im Mai bis Juni einkürzen. Eine Mulchschicht aus Rinde oder Holzhäcksel stabilisiert die Bodenfeuchte und verhindert ein Überhitzen der Wurzeln. Die Frosthärte reicht gewöhnlich bis etwa -30 °C, im Garten ist daher normalerweise kein Winterschutz nötig, bei Pflanzen in Kübeln empfiehlt es sich, den Wurzelballen mit Mulch oder einer Umhüllung vor dem Durchfrieren zu schützen. Die Trockenheitsverträglichkeit ist mittel bis hoch, höheren Wasserbedarf haben junge Pflanzungen. Die Pflanzabstände werden großzügig gewählt, als Richtwert 4–8 m je nach Art und angestrebter Kronengröße, damit eine gute Luftzirkulation gewährleistet ist.

Autor: Kamila | Revision: 9. 9. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Kiefern (Pinus)
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Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Pinus B: CZ-4282 C: 21/FP/0099 D: CZ
Plant Passport 2: A: Pinus B: CZ-4282 C: 26/FP/0134 D: CZ

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