Schwarzkiefer 'Kleiner Turm' Pinus nigra 'Kleiner Turm'

Artikelnummer: 721947
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Säulenförmige Sorte der Schwarzkiefer mit dichtem, regelmäßigem Wuchs. Die festen, dunkelgrünen Nadeln erreichen eine Länge von 8–12 cm. Ausgewachsen wird die Schwarzkiefer 'Kleiner Turm' etwa 3–5 m hoch und 1–1,5 m breit, der jährliche Zuwachs beträgt rund 15–25 cm. Dank der schmalen Krone eignet sie sich für kleinere Gärten und Vorgärten ebenso wie für Pflanzungen entlang von Wegen oder Zäunen als immergrüne Wand. Der Anbau ist unkompliziert, erforderlich sind ein vollsonniger Standort und ein durchlässiger Boden. Die Sorte ist bis etwa −30 °C vollständig winterhart und verträgt auch trockenere Standorte gut.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Schwarzkiefer 'Kleiner Turm' - eine deutsche Züchtung der Schwarzkiefer, ausgelesen wegen ihres schmalen, säulenförmigen Wuchses und der kompakten Verzweigung. Die Art Pinus nigra stammt aus den Gebirgsregionen Süd- und Mitteleuropas, wo sie auf steinigen, häufig kalkhaltigen und sonnigen Standorten wächst. Die Sorte 'Kleiner Turm' bewahrt die Widerstandsfähigkeit und Vitalität der Ausgangsart, bildet jedoch eine deutlich schmalere Krone. Ausgewachsen erreicht sie etwa 3–5 m Höhe und 1–1,5 m Breite. Das Wachstum ist mäßig langsam, mit jährlichen Zuwächsen von rund 15–25 cm. Die Äste streben entlang des Stammes aufwärts und bilden ohne Formschnitt eine dichte, regelmäßige Gestalt. Die Nadeln stehen zu zweit in Büscheln, sind 8–12 cm lang, fest, dunkelgrün und leicht glänzend. An älteren Exemplaren erscheinen eiförmige, 5–8 cm lange Zapfen, die bei der Reife braun werden. Die Sorte dient als vertikaler Blickfang in kleineren Gärten, in modernen Gestaltungen sowie in Reihenpflanzungen entlang von Zäunen oder Einfahrten. Durch den schmalen Wuchs stellt sie eine platzsparende Alternative zu herkömmlichen Nadelgehölzen dar.

Die Schwarzkiefer (Pinus nigra) ist ein stattlicher Nadelbaum, der in Südeuropa und im Mittelmeerraum, in den tieferen Lagen der Alpen, in Kleinasien und in Nordafrika vorkommt. Aus der weiten Verbreitung dieser imposanten Art ergibt sich ihre große Anpassungsfähigkeit an unterschiedlichste Bedingungen, denen sie in Gärten und Städten ausgesetzt ist. Besonders gut gedeiht sie an sonnigen Hängen, stellt aber außer einem hohen Lichtbedarf keine besonderen Ansprüche. In Deutschland ist sie zwar nicht heimisch, verdrängt jedoch angesichts des sich wandelnden Klimas vor allem in warmen Tieflagen stellenweise die heimische Waldkiefer. Sie wächst nahezu überall, selbst auf besonders kargen Böden. Trockenheit verträgt sie gut und gedeiht im Flachland ebenso wie im Gebirge. Häufig wird sie auch gepflanzt, um andere Pflanzen vor Wind zu schützen. Die Ausgangsart dieser Kiefer ist ein stattlicher Baum, der deutlich größere Ausmaße erreicht.

Anbau: Die beste Färbung und Nadeldichte zeigt sich in voller Sonne. Im lichten Halbschatten wachsen manche Sorten weiterhin zuverlässig, die Krone fällt jedoch lockerer aus. Ein windgeschützter Standort ist vor allem im Winter von Vorteil, wenn das Zusammenspiel von Wind und Sonne das Austrocknen der Nadeln fördert. In warmen Tieflagen hilft ein Mikroklima mit kühlerem Untergrund und Mulch. Bewährt hat sich ein durchlässiger, sandig-lehmiger bis steiniger Boden. In schweren Tonböden ist eine Drainage wichtig, da Zwergformen empfindlich auf Staunässe reagieren. Der empfohlene pH-Wert liegt etwa bei 4,5–6,5, in vielen Gartenböden ist auch ein leicht saures bis schwach neutrales Milieu geeignet. Containerpflanzen werden von März bis November gepflanzt, in der warmen Jahreszeit mit regelmäßiger Bewässerung, damit der Wurzelballen besonders im ersten Sommer nicht austrocknet. Nach dem Einwurzeln ist die Trockenheitsverträglichkeit mittel bis hoch, dennoch lohnt sich bei Zwergsorten eine gleichmäßige Feuchtigkeit während langer Hitzeperioden. Die Düngung sollte sparsam erfolgen, im Frühjahr mit einer kleineren Gabe Langzeitdünger für Nadelgehölze, denn ein Stickstoffüberschuss fördert weichen Zuwachs und erhöht das Krankheitsrisiko. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht erforderlich, zur Verdichtung werden mitunter die Frühjahrs-„Kerzen“ im Mai bis Juni eingekürzt. Rindenmulch stabilisiert Feuchtigkeit und Temperatur des Bodens. Die Kultur im Kübel ist verbreitet, notwendig sind eine Drainageschicht, ein durchlässiges Substrat und ein Winterschutz für das Gefäß gegen das Durchfrieren der Wurzeln, bei Tauwetter ist auf die Feuchtigkeit zu achten. Die Frosthärte von Zwergkiefern ist hoch, um −30 °C, ein Risiko stellen eher Wintertrocknis und Staunässe dar. An Schädlingen können bei Trockenheit Spinnmilben und Blattläuse auftreten, an Krankheiten Nadelschütte und in schwerem Boden Wurzelfäule. Der Pflanzabstand richtet sich nach der endgültigen Breite, als Richtwert 0,8–1,5 m bei Polsterformen und etwa 1,5–2,5 m bei breiteren Zwergsorten.

Autor: Jana | Revision: 22.2.2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Kiefern (Pinus)
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Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Höhe: 300 und mehr
Blattfarbe: Dunkelgrün
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Pinus B: CZ-4282 C: 25/FP/0012 D: PL

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