Schwarzkiefer 'Lucia' Pinus nigra 'Lucia'
Artikelnummer: 8885582 88886 720138 Variante wählenProduktdetailbeschreibung
Schwarzkiefer 'Lucia' - eine Zwergsorte der europäischen Schwarzkiefer, die in der Natur von den Alpen über den Balkan bis in den Mittelmeerraum vorkommt und für ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber Trockenheit und Wind geschätzt wird. Bei der Sorte 'Lucia' zeigt sich diese Robustheit in einer kompakten Gartenform mit sehr langsamem Wuchs. Nach zehn Jahren erreicht sie etwa 0,5 m Höhe und 0,7 m Breite, ausgewachsen überschreitet sie meist nicht 0,8–1 m Höhe und 1–1,2 m Breite. Der Habitus ist anfangs regelmäßig kugelig, im Alter flacht er leicht ab und bildet ein niedriges, dichtes Polster. Die Nadeln sind steif, 3–4 cm lang, dunkelgrün und stehen dicht zu zweit in Kurztrieben, zu den Zweigen hin wirken sie in einem leicht aufgehellten Ton. Zapfen erscheinen an so kleinen Pflanzen eher vereinzelt, sie sind klein, eiförmig, zunächst grün und später braun. 'Lucia' kommt vor allem in Steingärten, Kiesbeeten, Heidegärten und Vorgärten zur Geltung, wo sie ganzjährig einen beständigen formalen Akzent setzt. Sie lässt sich gut mit niedrigen Stauden, Heidepflanzen und weiteren Zwergkoniferen kombinieren und eignet sich dank ihrer Toleranz gegenüber belasteter Luft auch für kleinere Stadtgärten und Kübelarrangements. Insgesamt ist die Schwarzkiefer ein schönes Gestaltungselement, das ein Stück Wald in den Garten bringt.
Die Schwarzkiefer (Pinus nigra) ist ein stattlicher Nadelbaum, der in Südeuropa und im Mittelmeerraum, in den tieferen Lagen der Alpen, in Kleinasien und in Nordafrika wächst. Aus dem weiten Verbreitungsgebiet dieser imposanten Art ergibt sich ihre große Anpassungsfähigkeit an die unterschiedlichen Bedingungen, denen sie in Gärten und Städten ausgesetzt ist. Besonders gut gedeiht sie an sonnigen Hängen, besondere Ansprüche stellt sie außer an viel Licht jedoch nicht. In Deutschland ist sie zwar nicht heimisch, angesichts des sich wandelnden Klimas verdrängt sie aber vor allem in warmen Tieflagen stellenweise die heimische Waldkiefer. Sie gedeiht nahezu überall, selbst auf besonders mageren Böden. Trockenheit verträgt sie gut, und sie wächst sowohl im Flachland als auch in Gebirgslagen. Häufig wird sie auch gepflanzt, um andere Pflanzen vor Wind zu schützen. Die Wildart dieser Kiefer ist ein stattlicher Baum, der deutlich größere Ausmaße erreicht.
Anbau: Die schönste Färbung und die dichteste Benadelung zeigen sich in voller Sonne, im lichten Halbschatten wächst ein Teil der Sorten zwar weiterhin zuverlässig, die Krone wird aber lockerer. Ein windgeschützter Standort ist vor allem im Winter von Vorteil, wenn das Zusammenspiel von Wind und Sonne das Austrocknen der Nadeln begünstigt, in warmen Tieflagen hilft ein Mikroklima mit kühlerem Untergrund und Mulch. Bewährt hat sich ein durchlässiger, sandig-lehmiger bis steiniger Boden, in schweren Tonböden ist eine Drainage wichtig, denn Zwergformen reagieren empfindlich auf Staunässe. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 4,5–6,5, in vielen Gartenböden funktioniert auch ein leicht saures bis schwach neutrales Milieu. Containerpflanzen werden von März bis November gepflanzt, in der warmen Jahreszeit mit regelmäßiger Bewässerung, damit der Wurzelballen besonders im ersten Sommer nicht austrocknet. Nach dem Einwurzeln ist die Trockenheitsverträglichkeit mittel bis hoch, dennoch lohnt sich bei Zwergsorten eine gleichmäßige Feuchtigkeit während langer Hitzeperioden. Die Düngung erfolgt sparsam, im Frühjahr mit einer kleineren Gabe eines Langzeitdüngers für Koniferen, ein Übermaß an Stickstoff fördert weiche Triebe und erhöht das Krankheitsrisiko. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht erforderlich, zur Verdichtung werden mitunter die jungen „Kerzen“ von Mai bis Juni eingekürzt. Rindenmulch stabilisiert Feuchtigkeit und Temperatur des Bodens. Die Kultur im Kübel ist verbreitet, dafür sind eine Drainageschicht, ein durchlässiges Substrat und ein Winterschutz für das Gefäß gegen Durchfrieren der Wurzeln nötig, bei Tauwetter ist auf die Feuchtigkeit zu achten. Die Frosthärte von Zwergkiefern ist hoch, bei etwa -30°C, ein größeres Risiko stellen Wintertrocknis und Staunässe dar. An Schädlingen können bei Trockenheit Spinnmilben und Blattläuse auftreten, an Krankheiten in schwerem Boden Kiefernschütte und Wurzelfäule. Der Pflanzabstand richtet sich nach der Endbreite, als Richtwert gelten 0,8–1,5 m bei Polsterformen und etwa 1,5–2,5 m bei breiteren Zwergsorten.
Autor: Kristýna | Revision: 27.11. 2025
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Kiefern (Pinus) |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Höhe: | 80-100 |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/ |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Picea B: CZ-4282 C: 25/FP/0012 D: PL |
| Plant Passport 2: | A: Pinus B: CZ-4282 C: 26/FP/0002 D: PL |
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