Schwarzkiefer 'Petra' Pinus nigra 'Petra'
Artikelnummer: 103094Produktdetailbeschreibung
Schwarzkiefer 'Petra' - stammt aus Südosteuropa und dem Mittelmeerraum, wo die Art an trockenen, oft steinigen Hängen wächst und volle Sonne sowie bewegte Luft schätzt. Die Sorte Pinus nigra 'Petra' ist eine zwergige, langsam wachsende Form mit sehr dichtem, anfangs fast kugeligem Wuchs, der sich mit zunehmendem Alter leicht abflacht. Nach zehn Jahren bildet sie einen etwa 0,4 m hohen und rund 0,6 m breiten Strauch, ausgewachsen erreicht sie meist 0,6–0,8 m Höhe und 0,8–1 m Breite. Die steifen, dunkelgrünen, glänzenden Nadeln werden bis 12 cm lang und stehen zu zweit in Büscheln, wodurch eine satte, einheitliche Oberfläche entsteht. Dank des langsamen Wuchses und der kompakten Form wirkt sie als Solitär in kleineren Gärten, im Steingarten, auf Trockenmauern und in modernen Kiespflanzungen. In Kübeln auf Terrassen und Balkonen setzt sie einen ganzjährig grünen Akzent, der sich gut mit Gräsern, niedrigen Spiersträuchern oder Heide kombinieren lässt. Der harzige Duft von Nadeln und Rinde schafft eine angenehme Atmosphäre am Sitzplatz, zudem bietet die Kiefer Vögeln und Insekten Unterschlupf.
Die Schwarzkiefer (Pinus nigra) ist ein stattlicher Nadelbaum, der in Südeuropa und im Mittelmeerraum, in den tieferen Lagen der Alpen, in Kleinasien und in Nordafrika vorkommt. Aus dem weiten Verbreitungsgebiet dieser imposanten Art ergibt sich ihre große Anpassungsfähigkeit an unterschiedliche Bedingungen, denen sie in Gärten und Städten ausgesetzt ist. Besonders gut gedeiht sie an sonnigen Hängen, stellt aber außer einem hellen Standort keine ausgeprägten Ansprüche. In Deutschland ist sie zwar nicht heimisch, verdrängt aber angesichts des Klimawandels vor allem in warmen Tieflagen stellenweise die heimische Waldkiefer. Sie gedeiht nahezu überall, selbst auf besonders kargen Böden. Trockenheit wird gut vertragen, und sie wächst sowohl im Flachland als auch in Berglagen. Häufig wird sie auch gepflanzt, um andere Pflanzen vor Wind zu schützen. Die Wildart dieser Kiefer ist ein stattlicher Baum, der deutlich größere Ausmaße erreicht.
Anbau: Die schönste Färbung und dichteste Benadelung zeigt sich in voller Sonne, im lichten Halbschatten wachsen manche Sorten weiterhin zuverlässig, die Krone wird jedoch lockerer. Ein geschützter Standort ist vor allem im Winter von Vorteil, wenn Wind und Sonne gemeinsam das Austrocknen der Nadeln fördern, in warmen Tieflagen hilft ein Mikroklima mit kühlerem Untergrund und Mulch. Bewährt hat sich ein durchlässiger, sandig-lehmiger bis steiniger Boden, in schweren Tonböden ist eine Drainage wichtig, da Zwergformen empfindlich auf Staunässe reagieren. Der empfohlene pH-Wert liegt etwa bei 4,5–6,5, in vielen Gartenböden funktioniert auch ein leicht saures bis schwach neutrales Milieu. Containerpflanzen werden von März bis November gepflanzt, in der warmen Jahreszeit mit regelmäßiger Bewässerung, damit der Wurzelballen nicht austrocknet, insbesondere im ersten Sommer. Nach dem Einwurzeln ist die Trockenheitsverträglichkeit mittel bis hoch, dennoch lohnt sich bei Zwergsorten während langer Hitzeperioden eine gleichmäßige Feuchtigkeit. Die Düngung erfolgt sparsam, im Frühjahr mit einer kleineren Gabe Langzeitdünger für Nadelgehölze, ein Stickstoffüberschuss fördert weichen Zuwachs und erhöht das Krankheitsrisiko. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht nötig, zur Verdichtung werden mitunter die jungen Triebe („Kerzen“) im Mai bis Juni eingekürzt. Rindenmulch stabilisiert Bodenfeuchte und Bodentemperatur. Die Kultur im Kübel ist verbreitet, nötig sind eine Drainageschicht, ein durchlässiges Substrat und ein Winterschutz des Gefäßes gegen das Durchfrieren der Wurzeln, bei Tauwetter wird die Feuchtigkeit kontrolliert. Die Frosthärte von Zwergkiefern ist hoch, etwa bis -30 °C, ein Risiko stellen eher Frosttrocknis und Staunässe dar. An Schädlingen können bei Trockenheit Spinnmilben und Blattläuse auftreten, an Krankheiten Nadelschütte sowie Wurzelfäule in schwerem Boden. Der Pflanzabstand richtet sich nach der Endbreite, als Richtwert 0,8–1,5 m bei polsterförmigen Formen und rund 1,5–2,5 m bei breiteren Zwergsorten.
Autor: Kristýna | Revision: 27.11. 2025
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Nadelgehölze |
|---|---|
| EAN: | 2284900346422 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne |
| Höhe: | 60-80 |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/ |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Pinus B: CZ-4282 C: 26/FP/0002 D: PL |
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