Schwarzkiefer 'Pyramidata/Pyramidalis' Pinus nigra 'Pyramidata/Pyramidalis'
Artikelnummer: 8886350Produktdetailbeschreibung
Schwarzkiefer 'Pyramidata/Pyramidalis' - eine ältere Sorte der Schwarzkiefer, die wegen ihres schmal pyramidalen bis säulenförmigen Wuchses ausgelesen wurde. Die Art Pinus nigra stammt aus den Gebirgsregionen Süd- und Mitteleuropas, wo sie an steinigen, häufig kalkhaltigen Hängen und in trockeneren Wäldern wächst. Die Sorte bewahrt die Widerstandsfähigkeit und Langlebigkeit der Ausgangsart, bildet jedoch eine schmalere und regelmäßigere Krone. Ausgewachsen erreicht sie etwa 5–8 m Höhe und 2–3 m Breite. Der Wuchs ist mittelstark, mit einem jährlichen Zuwachs von rund 20–30 cm. Die Äste stehen dicht und streben schräg aufwärts, sodass eine kompakte, natürlich geformte Silhouette ohne Rückschnitt entsteht. Die Nadeln stehen zu zweit in Büscheln, sind 8–12 cm lang, steif, dunkelgrün und leicht glänzend. An älteren Pflanzen bilden sich eiförmige, 5–8 cm lange Zapfen, die braun ausreifen. Die Sorte wirkt als dominanter Solitär, in linearen Pflanzungen entlang von Wegen oder Zäunen sowie als immergrüne Kulisse gemischter Beete. In der Gestaltung harmoniert sie gut mit Ziergräsern, Lavendel oder niedrigeren Sträuchern in hellen Tönen.
Die Schwarzkiefer (Pinus nigra) ist ein stattlicher Nadelbaum, der in Südeuropa und im Mittelmeerraum, in tieferen Lagen der Alpen, in Kleinasien und Nordafrika vorkommt. Aus dem weiten Verbreitungsgebiet dieser eindrucksvollen Art ergibt sich ihre große Anpassungsfähigkeit an die unterschiedlichen Bedingungen, denen sie in Gärten und Städten ausgesetzt ist. Besonders gut gedeiht sie an sonnigen Hängen, stellt aber außer ihrem hohen Lichtbedarf keine ausgeprägten Ansprüche. In Mitteleuropa ist sie zwar nicht heimisch, verdrängt jedoch im Zuge des Klimawandels vor allem in warmen Tieflagen stellenweise die heimische Waldkiefer. Sie gedeiht nahezu überall, selbst auf besonders mageren Böden. Trockenheit verträgt sie gut, und sie wächst sowohl im Flachland als auch in Gebirgslagen. Häufig wird sie auch gepflanzt, um andere Pflanzen vor Wind zu schützen. Die reine Art ist ein stattlicher Baum, der deutlich größere Ausmaße erreicht.
Anbau: Die beste Färbung und Nadeldichte zeigt sich in voller Sonne, im lichten Halbschatten wachsen manche Sorten weiterhin zuverlässig, die Krone wird jedoch lockerer. Ein windgeschützter Standort ist vor allem im Winter von Vorteil, wenn Wind und Sonne zusammen das Austrocknen der Nadeln fördern. In warmen Tieflagen helfen ein Mikroklima mit kühlerem Untergrund und eine Mulchschicht. Bewährt hat sich ein durchlässiger, sandig-lehmiger bis steiniger Boden, in schweren Tonböden ist eine Drainage wichtig, Zwergformen reagieren empfindlich auf Staunässe. Der empfohlene pH-Wert liegt etwa bei 4,5–6,5, in vielen Gartenböden ist auch ein leicht saures bis schwach neutrales Milieu geeignet. Containerpflanzen werden von März bis November gepflanzt, in der warmen Jahreszeit mit regelmäßiger Bewässerung, damit der Wurzelballen besonders im ersten Sommer nicht austrocknet. Nach dem Einwurzeln ist die Trockenheitsverträglichkeit mittel bis hoch, bei Zwergsorten lohnt sich während langer Hitzeperioden dennoch eine gleichmäßige Feuchtigkeit. Die Düngung sollte sparsam erfolgen, im Frühjahr mit einer kleineren Gabe eines Langzeitdüngers für Nadelgehölze, ein Stickstoffüberschuss fördert weichen Zuwachs und erhöht die Krankheitsanfälligkeit. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht nötig, zur Verdichtung werden mitunter im Mai bis Juni die Frühjahrs-„Kerzen“ eingekürzt. Mulch aus Rinde stabilisiert Bodenfeuchte und Bodentemperatur. Die Kultur im Kübel ist verbreitet, erforderlich sind eine Drainageschicht, ein durchlässiges Substrat und ein Winterschutz des Gefäßes gegen das Durchfrieren der Wurzeln, bei Tauwetter ist auf die Feuchtigkeit zu achten. Die Frosthärte von Zwergkiefern ist hoch, etwa −30 °C, ein größeres Risiko stellen Wintertrockenheit und Staunässe dar. An Schädlingen können bei Trockenheit Spinnmilben und Blattläuse auftreten, an Krankheiten Nadelschütte und in schweren Böden Wurzelfäule. Die Pflanzabstände richten sich nach der zu erwartenden Breite, als Richtwert 0,8–1,5 m bei Polsterformen und etwa 1,5–2,5 m bei breiteren Zwergsorten.
Autor: Jana | Revision: 22.2. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Kiefern (Pinus) |
|---|---|
| EAN: | 2284900453281 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 500 und mehr |
| Blattfarbe: | Dunkelgrün |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/ |
| Verpackung: | Container oder Ballen |
| Plant Passport: | A: Pinus B: CZ-4282 C: 23/FP/0058 D: CZ |
| Plant Passport 2: | A: Pinus B: CZ-4282 C: 23/FP/0039 D: CZ |
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