Schwarzkiefer 'Pyramidata/Pyramidalis' Pinus nigra 'Pyramidata/Pyramidalis'

Artikelnummer: 125021
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Säulenförmige Sorte der Schwarzkiefer mit dichtem, regelmäßigem Wuchs. Ausgewachsen erreicht sie etwa 5–8 m Höhe und 2–3 m Breite, der jährliche Zuwachs liegt bei rund 20–30 cm. Die Nadeln sind 8–12 cm lang, fest und dunkelgrün und bilden das ganze Jahr über eine kompakte Krone. Die Sorte eignet sich als Solitär ebenso wie für die Reihenpflanzung. Der Anbau ist anspruchslos, benötigt werden volle Sonne und ein durchlässiger Boden, die Frosthärte liegt bei etwa −30 °C.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Schwarzkiefer 'Pyramidata/Pyramidalis' - eine ältere Sorte der Schwarzkiefer, die wegen ihres schmal pyramidalen bis säulenförmigen Wuchses ausgelesen wurde. Die Art Pinus nigra stammt aus den Gebirgsregionen Süd- und Mitteleuropas, wo sie auf steinigen, oft kalkhaltigen Hängen und in trockeneren Wäldern wächst. Die Sorte bewahrt die Widerstandskraft und Langlebigkeit der Ausgangsart, bildet jedoch eine schmalere und regelmäßigere Krone. Ausgewachsen erreicht sie etwa 5–8 m Höhe und 2–3 m Breite. Der Wuchs ist mittelstark, mit einem jährlichen Zuwachs von rund 20–30 cm. Die Äste sitzen dicht und streben schräg nach oben, wodurch eine kompakte, natürlich geformte Silhouette ohne Schnitt entsteht. Die Nadeln stehen zu zweit in Büscheln, sind 8–12 cm lang, steif, dunkelgrün und leicht glänzend. An älteren Pflanzen bilden sich eiförmige Zapfen von 5–8 cm Länge, die braun ausreifen. Die Sorte dient als markanter Solitär, in linearen Pflanzungen entlang von Wegen oder Zäunen sowie als immergrüne Kulisse gemischter Beete. In der Gestaltung harmoniert sie gut mit Ziergräsern, Lavendel oder niedrigeren Sträuchern in hellen Tönen.

Die Schwarzkiefer (Pinus nigra) ist ein stattlicher Nadelbaum, der in Südeuropa und im Mittelmeerraum, in den tieferen Lagen der Alpen, in Kleinasien und in Nordafrika vorkommt. Aus der weiten Verbreitung dieser imposanten Art ergibt sich ihre große Anpassungsfähigkeit an die unterschiedlichen Bedingungen, denen sie in Gärten und Städten ausgesetzt wird. Besonders gut gedeiht sie an sonnigen Hängen, hat jedoch außer ihrem hohen Lichtbedarf keine ausgeprägten Ansprüche. In Deutschland ist sie zwar nicht heimisch, verdrängt aber angesichts des sich wandelnden Klimas vor allem in warmen Tieflagen stellenweise die heimische Waldkiefer. Sie gedeiht nahezu überall, selbst auf besonders mageren Böden. Trockenheit wird gut vertragen, und sie wächst sowohl im Flachland als auch in Gebirgsregionen. Häufig wird sie auch gepflanzt, um andere Pflanzen vor Wind zu schützen. Die Ausgangsart dieser Kiefer ist ein stattlicher Baum, der deutlich größere Ausmaße erreicht.

Anbau: Die beste Färbung und Nadeldichte zeigt sich in voller Sonne, im lichten Halbschatten wächst ein Teil der Sorten weiterhin zuverlässig, die Krone fällt jedoch lockerer aus. Ein geschützter Standort ist vor allem im Winter von Vorteil, wenn das Zusammenspiel von Wind und Sonne das Austrocknen der Nadeln fördert, in warmen Tieflagen hilft ein Mikroklima mit kühlerem Untergrund und Mulch. Bewährt hat sich ein durchlässiger, sandig-lehmiger bis steiniger Boden, in schweren Tonböden ist eine Drainage wichtig, Zwergformen reagieren empfindlich auf Staunässe. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 4,5–6,5, in vielen Gartenböden eignet sich auch ein leicht saures bis schwach neutrales Milieu. Containerpflanzen werden von März bis November gepflanzt, in der warmen Jahreszeit mit regelmäßiger Bewässerung, damit der Wurzelballen nicht austrocknet, insbesondere im ersten Sommer. Nach dem Einwurzeln ist die Trockenheitsverträglichkeit mittel bis hoch, dennoch lohnt sich bei Zwergsorten eine gleichmäßige Feuchtigkeit während langer Hitzeperioden. Die Düngung sollte sparsam erfolgen, im Frühjahr mit einer kleineren Gabe eines Langzeitdüngers für Nadelgehölze, ein Übermaß an Stickstoff fördert weichen Zuwachs und erhöht das Krankheitsrisiko. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht erforderlich, zur Verdichtung werden mitunter die Frühjahrs-„Kerzen“ im Mai bis Juni eingekürzt. Rindenmulch stabilisiert Bodenfeuchte und Bodentemperatur. Die Kultur im Gefäß ist verbreitet, notwendig sind eine Drainageschicht, ein durchlässiges Substrat und ein Winterschutz des Gefäßes gegen das Durchfrieren der Wurzeln, bei Tauwetter wird auf die Feuchtigkeit geachtet. Die Frosthärte von Zwergkiefern ist hoch, um −30 °C, ein Risiko stellen eher Frosttrocknis und Staunässe dar. An Schädlingen können bei Trockenheit Spinnmilben und Blattläuse auftreten, an Krankheiten Nadelschütte sowie Wurzelfäulen in schwerem Boden. Der Pflanzabstand richtet sich nach der zu erwartenden Breite, als Richtwert 0,8–1,5 m bei Polsterformen und etwa 1,5–2,5 m bei breiteren Zwergsorten.

Autor: Jana | Revision: 22.2. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Kiefern (Pinus)
EAN: 2284900421594
Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Höhe: 500 und mehr
Blattfarbe: Dunkelgrün
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Pinus B: CZ-4282 C: 25/FP/0008 D: NL

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