Schwarzkiefer 'Rockley WB' Pinus nigra 'Rockley WB'

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Die Schwarzkiefer 'Rockley WB' verbindet anspruchslosen Anbau mit markantem Aussehen. Mittelstarker Wuchs, kugelige Form und fein gewellte, graugrüne Nadeln ergeben ein ganzjährig dekoratives Nadelgehölz, das sich gut mit niedrigeren Kiefernsorten, Wacholder oder Heidepflanzen kombinieren lässt. Geeignet ist sie für alle, die ein langlebiges Gehölz für Kübel, Steingarten oder als Solitär im kleineren Beet suchen, ohne häufigen Formschnitt.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Schwarzkiefer 'Rockley WB' - gehört zu den Zwergsorten, die ursprünglich aus einem Hexenbesen an älteren Schwarzkiefern im Mittelmeerraum und in Südeuropa gewonnen wurden. Die Art wächst in der Natur an trockenen, steinigen Hängen, wo sie Wind, starker Sonneneinstrahlung und nährstoffarmen Böden trotzt, und diese Eigenschaften spiegeln sich auch in der Sorte wider. 'Rockley WB' bildet in jungen Jahren eine sehr dichte, kompakte Kugel, später einen leicht abgeflachten kugeligen bis niedrig breitkegelförmigen Strauch. Mit zehn Jahren erreicht sie etwa 0,8 m Höhe und Breite, ausgewachsen unter mitteleuropäischen Bedingungen meist 1,0–1,2 m Höhe bei ähnlicher Breite. Die Nadeln sind 8–12 cm lang, steif, graugrün bis grüngrau, stehen zu zweit in Büscheln und sind an den Spitzen fein gewellt, sodass die Krone auch im Winter lebendig wirkt. Das Gehölz ist dornenlos und gilt üblicherweise nicht als giftig, wird aber nicht gezielt verzehrt, die Samen werden jedoch von Vögeln genutzt. Auf Stämmchen veredelt entsteht ein kleines „Bäumchen“, das sich für Kübel oder als Akzent im Vorgarten eignet, in Buschform findet sie Verwendung im Steingarten, im Kiesbeet, am sonnigen Hang oder in Kombination mit anderen Zwergkoniferen und Gräsern. In Pflanzungen ergänzt sie die feinere Struktur von Heidegärten und Pflanzungen mit graulaubigen Stauden, denen sie ganzjährig beständige Farbe und Form verleiht.

Schwarzkiefer (Pinus nigra) ist ein stattlicher Nadelbaum, der in Südeuropa und im Mittelmeerraum, in tieferen Lagen der Alpen, in Kleinasien und Nordafrika vorkommt. Aus der weiten Verbreitung dieser imposanten Art ergibt sich ihre große Anpassungsfähigkeit an unterschiedliche Bedingungen, denen sie in Gärten und Städten ausgesetzt wird. Besonders gut gedeiht sie an sonnigen Hängen, stellt aber außer ihrem hohen Lichtbedarf keine ausgeprägten Ansprüche. In Deutschland ist sie zwar nicht heimisch, verdrängt jedoch angesichts des sich wandelnden Klimas vor allem in warmen Tieflagen stellenweise die heimische Waldkiefer. Sie gedeiht überall, sogar auf besonders nährstoffarmen Böden. Trockenheit verträgt sie gut und wächst sowohl im Flachland als auch in Gebirgsregionen. Häufig wird sie auch gepflanzt, um andere Pflanzen vor Wind zu schützen. Die Ausgangsart ist ein stattlicher Baum, der beachtliche Ausmaße erreicht.

Anbau: Die beste Färbung und Nadeldichte zeigt sich in voller Sonne, im lichten Halbschatten wachsen viele Sorten noch zuverlässig, die Krone wird jedoch lockerer. Ein windgeschützter Standort ist vor allem im Winter von Vorteil, wenn das Zusammenspiel von Wind und Sonne das Austrocknen der Nadeln fördert, in warmen Tieflagen hilft ein Mikroklima mit kühlerem Untergrund und Mulch. Bewährt hat sich ein durchlässiger, sandig-lehmiger bis steiniger Boden, in schweren Tonböden ist eine Drainage wichtig, da Zwergformen empfindlich auf Staunässe reagieren. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 4,5–6,5, in vielen Gartenböden eignet sich auch ein leicht saures bis schwach neutrales Milieu. Containerpflanzen werden von März bis November gepflanzt, in der warmen Jahreszeit mit regelmäßiger Bewässerung, damit der Wurzelballen nicht austrocknet, besonders im ersten Sommer. Nach dem Anwachsen ist die Trockenheitsverträglichkeit mittel bis hoch, dennoch lohnt sich bei Zwergsorten eine gleichmäßige Feuchtigkeit während langer Hitzeperioden. Die Düngung sollte sparsam erfolgen, im Frühjahr mit einer kleineren Gabe Langzeitdünger für Koniferen, ein Stickstoffüberschuss fördert weichen Zuwachs und erhöht das Krankheitsrisiko. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht erforderlich, zur Verdichtung werden mitunter die jungen „Kerzen“ im Mai bis Juni eingekürzt. Rindenmulch stabilisiert Bodenfeuchte und Bodentemperatur. Die Kultur im Kübel ist verbreitet, nötig sind eine Drainageschicht, durchlässiges Substrat und ein Winterschutz für das Gefäß gegen das Durchfrieren der Wurzeln, bei Tauwetter wird auf die Feuchtigkeit geachtet. Die Frosthärte von Zwergkiefern ist hoch, etwa -30 °C, ein Risiko stellen eher Wintertrocknis und Staunässe dar. An Schädlingen können bei Trockenheit Spinnmilben und Blattläuse auftreten, an Krankheiten Nadelschütte und Wurzelfäule in schwerem Boden. Die Pflanzabstände richten sich nach der Endbreite, als Richtwert 0,8–1,5 m bei polsterförmigen Formen und etwa 1,5–2,5 m bei breiteren Zwergsorten.

Autor: Kristýna | Revision: 27.11. 2025

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Kiefern (Pinus)
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Lichtverhältnisse: Sonne
Höhe: 80-100
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Pinus B: CZ-4282 C: 26/FP/0002 D: PL

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