Schwarzkiefer 'SN 18' Pinus nigra 'SN 18'
Artikelnummer: 720108 71085 8885641 Variante wählenProduktdetailbeschreibung
Schwarzkiefer 'SN 18' - eine selektierte Sorte der Schwarzkiefer, die sich durch kompakten Wuchs und dichte Verzweigung auszeichnet. Die Art Pinus nigra stammt aus den Gebirgsregionen Süd- und Mitteleuropas, wo sie auf steinigen, gut drainierten Standorten mit oft höherem Kalkgehalt wächst. Die Sorte 'SN 18' bewahrt die natürliche Widerstandskraft und Vitalität der Art, bildet jedoch einen niedrigeren und dichteren Habitus. Ausgewachsen erreicht sie etwa 1,5–2 m Höhe und 1–1,5 m Breite. Das Wachstum ist mäßig langsam, mit einem jährlichen Zuwachs von rund 10–20 cm. Die Äste stehen dicht und formen eine kompakte, natürlich gestaltete Krone. Die Nadeln wachsen zu zweit in Büscheln, sind 8–12 cm lang, steif, dunkelgrün und leicht glänzend. An älteren Pflanzen können eiförmige, 5–8 cm lange Zapfen erscheinen, die zu brauner Farbe ausreifen. Die Sorte findet Verwendung als Solitär in kleineren Gärten, im Steingarten oder als Bestandteil gemischter Nadelgehölzpflanzungen. In Kombination mit Stauden und Ziergräsern bildet sie einen beständigen immergrünen Hintergrund.
Schwarzkiefer (Pinus nigra) ist ein stattlicher Nadelbaum, der in Südeuropa und im Mittelmeerraum, in den tieferen Lagen der Alpen, in Kleinasien und in Nordafrika vorkommt. Aus der weiten Verbreitung dieser imposanten Art ergibt sich ihre große Anpassungsfähigkeit an die unterschiedlichsten Bedingungen, denen sie in Gärten und Städten ausgesetzt ist. Besonders gut gedeiht sie an sonnigen Hängen, stellt aber außer einem hohen Lichtbedarf keine ausgeprägten Ansprüche. In Deutschland ist sie zwar nicht heimisch, doch angesichts des sich wandelnden Klimas verdrängt sie vor allem in warmen Tieflagen stellenweise die heimische Waldkiefer. Sie gedeiht nahezu überall, sogar auf besonders nährstoffarmen Böden. Trockenheit verträgt sie gut und wächst sowohl im Flachland als auch in Gebirgsregionen. Häufig wird sie auch gepflanzt, um andere Pflanzen vor Wind zu schützen. Die Wildart dieser Kiefer ist ein stattlicher Baum, der deutlich größere Ausmaße erreicht.
Anbau: Die beste Färbung und Nadeldichte zeigen sich in voller Sonne. Im lichten Halbschatten wächst ein Teil der Sorten weiterhin zuverlässig, die Krone wird jedoch lockerer. Ein windgeschützter Standort ist vor allem im Winter von Vorteil, wenn das Zusammenspiel von Wind und Sonne das Austrocknen der Nadeln fördert. In warmen Tieflagen hilft ein Mikroklima mit kühlerem Untergrund und Mulch. Bewährt hat sich ein durchlässiger, sandig-lehmiger bis steiniger Boden. In schweren Tonböden ist eine Drainage wichtig, da Zwergformen empfindlich auf Staunässe reagieren. Der empfohlene pH-Wert liegt etwa bei 4,5–6,5, in vielen Gartenböden funktioniert auch ein leicht saures bis schwach neutrales Milieu. Containerpflanzen werden von März bis November gepflanzt, in der warmen Jahreszeit mit regelmäßiger Bewässerung, damit der Wurzelballen nicht austrocknet, insbesondere im ersten Sommer. Nach dem Einwurzeln ist die Trockenheitsverträglichkeit mittel bis hoch, dennoch lohnt sich bei Zwergsorten eine gleichmäßige Feuchtigkeit während langer Hitzeperioden. Die Düngung sollte sparsam erfolgen, im Frühjahr mit einer kleineren Gabe Langzeitdünger für Nadelgehölze. Ein Überschuss an Stickstoff fördert weichen Zuwachs und erhöht das Krankheitsrisiko. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht erforderlich. Zur Verdichtung werden mitunter die Frühjahrs-„Kerzen“ im Mai bis Juni eingekürzt. Rindenmulch stabilisiert Bodenfeuchte und Bodentemperatur. Die Kultur im Kübel ist verbreitet, nötig sind eine Drainageschicht, ein durchlässiges Substrat und ein Winterschutz für das Gefäß gegen das Durchfrieren der Wurzeln. Bei Tauwetter ist auf die Feuchtigkeit zu achten. Die Frosthärte von Zwergkiefern ist hoch, um −30 °C, ein Risiko stellen eher Frosttrocknis und Staunässe dar. An Schädlingen können bei Trockenheit Spinnmilben und Blattläuse auftreten, an Krankheiten Schüttepilze und in schweren Böden Wurzelfäule. Die Pflanzabstände richten sich nach der Endbreite, als Richtwert 0,8–1,5 m bei Polsterformen und etwa 1,5–2,5 m bei breiteren Zwergsorten.
Autor: Jana | Revision: 22.2. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Kiefern (Pinus) |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 150-200 |
| Blattfarbe: | Dunkelgrün |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/ |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Pinus B: CZ-4282 C: 25/FP/0012 D: PL |
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