Schwarzkiefer 'Spielberg' Pinus nigra 'Spielberg'

Artikelnummer: 8885583
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Die Schwarzkiefer 'Spielberg' wächst kompakt und gleichmäßig gerundet. Ihre festen, dunkelgrünen Nadeln werden 8–12 cm lang. Ausgewachsen erreicht sie etwa 1–1,5 m Höhe und Breite, der jährliche Zuwachs beträgt rund 10–15 cm. Dank des langsameren Wuchses behält sie ihre Form dauerhaft ohne Schnitt. Sie eignet sich als Solitär ebenso wie für Gruppenpflanzungen. Der Anbau ist unkompliziert und verlangt volle Sonne sowie einen gut durchlässigen Boden. Die Sorte ist bis −30 °C vollständig winterhart.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Schwarzkiefer 'Spielberg' - eine Zwergform der Schwarzkiefer, ausgelesen wegen ihres dichten, kompakten Wuchses und ihrer gleichmäßig kugeligen Gestalt. Die Art Pinus nigra stammt aus den Gebirgsregionen Süd- und Mitteleuropas, wo sie an steinigen, kalkhaltigen und gut drainierten Hängen wächst. Die Sorte 'Spielberg' bewahrt die Robustheit und Vitalität der Ausgangsart, wächst jedoch deutlich langsamer und bleibt niedriger. Ausgewachsen erreicht sie etwa 1–1,5 m Höhe und 1–1,5 m Breite. Der jährliche Zuwachs liegt bei rund 10–15 cm. Die Nadeln stehen zu zweit in Büscheln, sind 8–12 cm lang, fest, dunkelgrün und leicht glänzend. Die dichte Verzweigung sorgt für ein kompaktes, ganzjährig immergrünes Erscheinungsbild. An älteren Pflanzen können eiförmige Zapfen von 5–8 cm Länge erscheinen, die zu einem braunen Farbton ausreifen. Verwendung findet die Sorte in Steingärten, kleineren Gärten, Heidegärten oder als Solitär im Vorgarten. In Kombination mit niedrigen Stauden, Ziergräsern oder anderen Zwergkoniferen entstehen ausgewogene Pflanzungen mit ganzjähriger Struktur.

Die Schwarzkiefer (Pinus nigra) ist ein stattlicher Nadelbaum, der in Südeuropa und im Mittelmeerraum, in den tieferen Lagen der Alpen, in Kleinasien und Nordafrika wächst. Aus der weiten Verbreitung dieser imposanten Art ergibt sich ihre große Anpassungsfähigkeit an die unterschiedlichsten Bedingungen, denen sie in Gärten und Städten ausgesetzt ist. Besonders gut gedeiht sie an sonnigen Hängen, stellt aber außer einem hohen Lichtbedarf keine ausgeprägten Ansprüche. In Deutschland ist sie zwar nicht heimisch, verdrängt jedoch angesichts des sich wandelnden Klimas vor allem in warmen Tieflagen stellenweise die heimische Waldkiefer. Sie gedeiht nahezu überall, selbst auf besonders armen Böden. Trockenheit verträgt sie gut, und sie wächst sowohl im Flachland als auch in Gebirgslagen. Häufig wird sie auch gepflanzt, um andere Pflanzen vor Wind zu schützen. Die Ausgangsart dieser Kiefer ist ein stattlicher Baum, der beträchtliche Ausmaße erreicht.

Anbau: Die beste Färbung und Nadeldichte zeigen sich in voller Sonne, im lichten Halbschatten wachsen manche Sorten weiterhin zuverlässig, die Krone wird jedoch lockerer. Ein geschützter Standort ist vor allem im Winter von Vorteil, wenn das Zusammenspiel von Wind und Sonne das Austrocknen der Nadeln fördert, in warmen Tieflagen hilft ein Mikroklima mit kühlerem Untergrund und Mulch. Bewährt hat sich ein durchlässiger, sandig-lehmiger bis steiniger Boden, in schweren Tonböden ist eine Drainage wichtig, denn Zwergformen reagieren empfindlich auf Staunässe. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 4,5–6,5, in vielen Gartenböden eignet sich auch ein leicht saures bis schwach neutrales Milieu. Containerpflanzen werden von März bis November gepflanzt, in der warmen Jahreszeit mit regelmäßiger Bewässerung, damit der Wurzelballen nicht austrocknet, vor allem im ersten Sommer. Nach dem Einwurzeln ist die Trockenheitstoleranz mittel bis hoch, dennoch lohnt sich bei Zwergsorten eine gleichmäßige Feuchtigkeit während langer Hitzeperioden. Die Düngung sollte sparsam erfolgen, im Frühjahr mit einer kleineren Gabe Langzeitdünger für Koniferen, ein Übermaß an Stickstoff fördert weiches Wachstum und erhöht das Krankheitsrisiko. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht erforderlich, zur Verdichtung werden mitunter die jungen Triebe („Kerzen“) im Mai bis Juni eingekürzt. Rindenmulch stabilisiert Bodenfeuchte und Bodentemperatur. Die Kultur im Kübel ist verbreitet, nötig sind eine Drainageschicht, ein durchlässiges Substrat und ein Winterschutz des Gefäßes gegen das Durchfrieren der Wurzeln, bei Tauwetter ist auf die Feuchtigkeit zu achten. Die Frosthärte von Zwergkiefern ist hoch, etwa -30 °C, ein Risiko stellen eher Wintertrocknis und Staunässe dar. An Schädlingen können bei Trockenheit Spinnmilben und Blattläuse auftreten, an Krankheiten Kiefernschütte und Wurzelfäule in schwerem Boden. Der Pflanzabstand richtet sich nach der Endbreite, als Richtwert 0,8–1,5 m bei polsterförmigen Formen und etwa 1,5–2,5 m bei breiteren Zwergsorten.

Autor: Jana | Revision: 22.2. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Kiefern (Pinus)
EAN: Variante wählen
Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Höhe: 100 und mehr
Blattfarbe: Grün
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Pinus B: CZ-4282 C: 25/FP/0012 D: PL
Plant Passport 2: A: Pinus B: CZ-4282 C: 26/FP/0134 D: CZ

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