Schwarzkiefer 'Wurstle' Pinus nigra 'Wurstle'
Artikelnummer: 128113Produktdetailbeschreibung
Schwarzkiefer 'Wurstle' - eine Zwergsorte der Schwarzkiefer mit niedrigem, dichtem und polsterförmigem Wuchs. Die Art Pinus nigra wächst natürlicherweise in den Gebirgsregionen Süd- und Mitteleuropas, wo sie steinige Hänge und kalkhaltigen Untergrund mit guter Drainage besiedelt. Die Sorte 'Wurstle' bewahrt die natürliche Widerstandsfähigkeit der Art, wächst jedoch deutlich langsamer und bildet einen kompakten, niedrigen Strauch oder kleinen Baum, der sich auch für kleine Gärten eignet. Ausgewachsen erreicht sie etwa 0,8–1 m Höhe und 1–1,2 m Breite. Der jährliche Zuwachs liegt bei etwa 5–10 cm. Die Nadeln stehen paarweise in Büscheln, sind 6–10 cm lang, steif, dunkelgrün und leicht glänzend. Die dichte Verzweigung sorgt ganzjährig für ein geschlossenes, immergrünes Erscheinungsbild. An älteren Pflanzen können eiförmige, 4–7 cm lange Zapfen erscheinen, die zu brauner Farbe ausreifen. Verwendung findet die Sorte in Steingärten, Heidegärten, kleineren Vorgärten sowie in Gefäßbepflanzungen. In Kombination mit niedrigen Stauden und Ziergräsern entstehen beständige Kompositionen mit ausdrucksstarker Struktur.
Schwarzkiefer (Pinus nigra) ist ein stattlicher Nadelbaum, der in Südeuropa und im Mittelmeerraum, in den tieferen Lagen der Alpen, in Kleinasien und in Nordafrika vorkommt. Aus dem weiten Verbreitungsgebiet dieser imposanten Art ergibt sich ihre große Anpassungsfähigkeit an die unterschiedlichen Bedingungen, denen sie in Gärten und Städten ausgesetzt wird. Besonders gut gedeiht sie an sonnigen Hängen, stellt aber außer ihrem Lichtbedürfnis keine ausgeprägten Ansprüche. In Deutschland ist sie zwar nicht heimisch, verdrängt jedoch angesichts des sich wandelnden Klimas vor allem in warmen Tieflagen stellenweise die heimische Waldkiefer. Sie gedeiht überall, sogar auf besonders nährstoffarmen Böden. Trockenheit wird gut vertragen, und sie wächst sowohl im Flachland als auch in Gebirgslagen. Häufig wird sie auch gepflanzt, um andere Pflanzen vor Wind zu schützen. Die Wildform dieser Kiefer ist ein stattlicher Baum, der größere Ausmaße erreicht.
Anbau: Die beste Färbung und Nadeldichte zeigt sich in voller Sonne, im lichten Halbschatten wächst ein Teil der Sorten weiterhin zuverlässig, die Krone wird jedoch lockerer. Ein geschützter Standort ist vor allem im Winter vorteilhaft, wenn das Zusammenspiel von Wind und Sonne das Austrocknen der Nadeln fördert, in warmen Tieflagen hilft ein Mikroklima mit kühlerem Untergrund und Mulch. Bewährt hat sich ein durchlässiger, sandig-lehmiger bis steiniger Boden, in schweren Tonböden ist eine Drainage wichtig, da Zwergformen empfindlich auf Staunässe reagieren. Der empfohlene pH-Wert liegt bei etwa 4,5–6,5, in vielen Gartenböden ist auch ein leicht saures bis schwach neutrales Milieu geeignet. Containerpflanzen werden von März bis November gepflanzt, in der warmen Jahreszeit mit regelmäßiger Bewässerung, damit der Wurzelballen nicht austrocknet, insbesondere im ersten Sommer. Nach dem Einwurzeln ist die Trockenheitsverträglichkeit mittel bis hoch, dennoch lohnt sich bei Zwergsorten während langer Hitzeperioden eine gleichmäßige Feuchtigkeit. Die Düngung erfolgt sparsam, im Frühjahr mit einer kleineren Gabe Langzeitdünger für Nadelgehölze, ein Stickstoffüberschuss fördert weichen Zuwachs und erhöht das Krankheitsrisiko. Ein Rückschnitt ist in der Regel nicht erforderlich, zur Verdichtung werden mitunter die Frühjahrs-„Kerzen“ im Mai bis Juni eingekürzt. Rindenmulch stabilisiert Feuchtigkeit und Temperatur des Bodens. Die Kultur im Gefäß ist verbreitet, notwendig sind eine Drainageschicht, ein durchlässiges Substrat und ein Winterschutz des Gefäßes gegen das Durchfrieren der Wurzeln, bei Tauwetter wird die Feuchtigkeit kontrolliert. Die Frosthärte von Zwergkiefern ist hoch, etwa -30 °C, ein Risiko stellen eher Wintertrocknis und Staunässe dar. An Schädlingen können bei Trockenheit Spinnmilben und Blattläuse auftreten, an Krankheiten Kiefernschütte sowie in schweren Böden Wurzelfäule. Die Pflanzabstände richten sich nach der Endbreite, als Richtwert 0,8–1,5 m bei Polsterformen und etwa 1,5–2,5 m bei breiteren Zwergsorten.
Autor: Jana | Revision: 22.2. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Kiefern (Pinus) |
|---|---|
| EAN: | 2284900437984 |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 80-100 |
| Blattfarbe: | Dunkelgrün |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/ |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Pinus B: CZ-4282 C: 25/FP/0033 D: CZ |
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