Schweizer Weide Salix helvetica

Artikelnummer: 117073
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Laubabwerfender Gebirgsstrauch aus der Familie der Weidengewächse. Die natürliche Verbreitung reicht von den Alpen bis in die Westkarpaten. In der Natur wächst die Schweizer Weide in einem kühlen, windigen und feuchten Mikroklima auf Schutthalden und an Quellfluren, wo sie niedrige, dichte Halbkugeln bildet. Im Garten erreicht sie meist 0,5–1 m Höhe und 0,8–1,2 m Breite, der Wuchs ist langsam. Die 3–6 cm langen Blätter sind schmal elliptisch bis lanzettlich, beidseitig filzig behaart und graugrün bis silbrig. Die Kätzchen erscheinen am Ende des Winters, in Mitteleuropa meist von März bis April, und liefern Bestäubern frühen Pollen. Die Pflanze eignet sich für Steingärten, Kiesbeete, Gewässerränder und Kübel und harmoniert mit Heidegehölzen, Latschenkiefern, Steinbrech und Gräsern.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Schweizer Weide - laubabwerfender Gebirgsstrauch aus der Familie der Weidengewächse, natürlich verbreitet in den Alpen und in den Westkarpaten. In der Natur wächst sie in einem kühleren, windigen und feuchten Mikroklima auf steinigen Schutthalden und entlang von Gebirgsquellen, wo sie niedrige, dichte Halbkugeln bildet. Unter Gartenbedingungen erreicht sie meist 0,5–1 m Höhe und 0,8–1,2 m Breite, das Wachstum ist langsam. Sie besticht durch die feine Textur des Laubes - die schmal elliptischen bis lanzettlichen, etwa 3–6 cm langen Blattspreiten sind beidseitig filzig behaart und wirken im Sommer graugrün bis silbrig. Die Art ist zweihäusig, männliche und weibliche Kätzchen werden in der Regel auf verschiedenen Pflanzen gebildet. Am Ende des Winters und im zeitigen Frühjahr erscheinen die Kätzchen, zunächst grauweiß, später gelblich, oft noch vor dem vollständigen Austrieb. Die Blüte fällt in Mitteleuropa meist in die Zeit von März bis April und zählt zu den frühen Pollenquellen für Bestäuber. Zweige mit Kätzchen werden gern für Frühlingsgestecke verwendet, dekorativ sind auch die goldfarbenen Wintertriebe. In der traditionellen Pflanzenheilkunde wird bei der Gattung Salix der Gehalt an Salicylaten in der Rinde erwähnt, im Garten wird die Schweizer Weide jedoch vor allem als Ziergehölz geschätzt. Dank des kompakten Wuchses eignet sie sich für Steingärten, Kiesbeete, Teichränder und Kübel und harmoniert gut mit Heidegehölzen, Latschenkiefern, Steinbrech und Ziergräsern.

Anbau: Am besten geeignet sind sonnige bis leicht halbschattige Standorte. Bevorzugt wird ein feuchter, humoser und gut durchlässiger Boden, der auch schwerer und dauerhaft feucht sein darf, jedoch ohne längere Staunässe im Wurzelbereich. Die Düngung erfolgt vom Frühjahr bis zum Herbst, idealerweise mit organischen oder ausgewogenen Gehölzdüngern, die das Wachstum fördern. Regelmäßiges Gießen ist wichtig, besonders in Trockenperioden und bei Jungpflanzen, da die Art einen erhöhten Feuchtigkeitsbedarf hat. Der Schnitt erfolgt nach der Blüte, dabei werden alte, beschädigte oder zu dichte Triebe entfernt. Ein kräftigerer Rückschnitt empfiehlt sich, um den kompakten Wuchs zu erhalten und die Bildung neuer Triebe anzuregen. Weiden treiben nach dem Schnitt rasch wieder aus, im Laufe des Jahres erfolgen daher meist zwei bis drei Schnitte. Bei der Pflanzung mehrerer Exemplare wird ein Abstand von 1,5 bis 2 Metern empfohlen, damit die Sträucher genügend Raum für einen natürlichen Wuchs haben. Winterhart bis ca. -30 °C.

Autor: Nikol | Revision: 17.12.2025

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Weiden (Salix)
EAN: 2284900475146
Lichtverhältnisse: Sonne, Halbschatten
Höhe: 80-100
Verpackung: Container
Plant Passport: A: Salix B: CZ-4282 C: 25/FP/0110 D: NL
Plant Passport 2: A: Salix B: CZ-4282 C: 26/FP/0011 D: NL

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