Selbstkletternder Jungfernwein Parthenocissus quinquefolia
Artikelnummer: 57372Produktdetailbeschreibung
Parthenocissus quinquefolia (Wilder Wein) – eine kraftvolle, sommergrüne, verholzende Kletterpflanze aus der Familie der Weinreben, heimisch in weiten Teilen Nord- und Mittelamerikas, von Südost-Kanada über die USA und Mexiko bis nach Mittelamerika. In der Natur rankt sie an Baumstämmen, Felsen und anderen Stützen empor. Sie wächst schnell und erreicht bei ausreichendem Platz gewöhnlich 10–15 m; an einer geeigneten Kletterhilfe kann sie sogar noch höher werden. Die Triebe bilden verzweigte Ranken mit Haftscheiben an den Enden, die eine feste Anheftung an glatten Oberflächen ermöglichen. Die typischen Blätter sind handförmig zusammengesetzt, meist aus fünf gesägten Teilblättern. Im Frühjahr können sie einen purpurnen Schimmer haben, im Sommer sind sie grün und im Herbst verwandeln sie sich in scharlachrote, weinrote, orangefarbene bis purpurrote Töne. Kleine grünlich-weiße bis grüne Blüten erscheinen etwa von Mai bis Juli. Sie sind eher unscheinbar, bieten jedoch Bienen und anderen Bestäubern wertvollen Nektar. Nach der Blüte entstehen blauschwarze Früchte, die eine wichtige Nahrungsquelle für Vögel und kleine Säugetiere darstellen. Für den Menschen sind sie nicht zum Verzehr bestimmt und können toxisch sein. Der Wilder Wein wird zur schnellen Begrünung von Pergolen, stabilen Zäunen, Spalierelementen, alten Mauern und großen Konstruktionen genutzt; er eignet sich zudem hervorragend als Bodendecker für Flächen und Hänge.
Kultivierung: Am besten gedeiht er im Halbschatten, wo die Blätter nicht von der direkten Sommersonne verbrennen. Morgensonne und Nachmittagsschatten sind ideal. Auch im tiefen Schatten wächst er, aber die Blätter werden weniger kontrastreich und die hellen Bereiche können reduziert sein. Der Boden sollte mittelschwer bis leicht, humos und gut durchlässig sein, mit einem pH-Wert von 6,0–7,5. Der Wilde Wein ist tolerant gegenüber den Bodenbedingungen, verträgt aber keine dauerhaft nassen Standorte. Rindenmulch oder Holzhackschnitzel helfen, eine gleichmäßige Feuchtigkeit zu erhalten und schützen das flache Wurzelsystem vor Überhitzung. Die Bewässerung sollte besonders in den ersten beiden Jahren nach der Pflanzung regelmäßig erfolgen, bis die Pflanze richtig angewurzelt ist. Später ist der Wilde Wein relativ trockenheitsresistent, schätzt aber während heißer Perioden zusätzliches Wasser. Düngung ist normalerweise nicht notwendig – eine Frühlingsgabe Kompost reicht aus. Starke Mineraldünger sind nicht notwendig und können bei panaschierten Kultivaren sogar die Blattgrünförderung unterstützen.Die Frostbeständigkeit ist ausgezeichnet – die Pflanze verträgt normalerweise –25 °C und tiefere Temperaturen, sodass sie für das mitteleuropäische Klima voll geeignet ist. Die Blätter fallen im Herbst ab, aber die verholzten Triebe widerstehen dem Winter gut. Die Pflanze ist im Allgemeinen sehr widerstandsfähig gegen Krankheiten und Schädlinge, nur gelegentlich können Blattläuse an jungen Trieben auftreten, insbesondere bei Staunässe oder stehender Luft. Ein Rückschnitt ist nicht notwendig, kann aber jederzeit während der Vegetationsperiode erfolgen, wenn die Triebe zu stark wachsen. Die Pflanze regeneriert sich gut und verträgt auch stärkere Kürzungen. Der Wilde Wein haftet mit Haftscheiben, daher ist er nicht für frisch gestrichene Fassaden oder weiche Putze geeignet, passt aber perfekt zu Pergolen, Spalieren, alten Mauern, Baumstämmen oder als Bodendecker-Liane.
Autor: Jana | Revision: 08.09.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Kletterpflanzen |
|---|---|
| EAN: | — |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 1000 und mehr |
| Blattfarbe: | Grün, Rot |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Parthenocissus B: CZ-4282 C: 25/FP/0149 D: NL |
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