Serbische Fichte 'Aurea' Picea omorika 'Aurea'

Artikelnummer: 899025
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Die Serbische Fichte 'Aurea' zählt zu den schönsten farbigen Nadelgehölzen. Sie bringt Eleganz und eine schlanke, kegelförmige Gestalt in den Garten. Ihr größter Vorzug ist das Farbspiel der Nadeln: Der junge Austrieb im Frühjahr leuchtet goldgelb und hebt sich deutlich vom älteren, grünen Grundton ab. Die silbrige Unterseite der Nadeln verleiht dem Baum bei Windböen zudem einen glitzernden Effekt. Die Pflanze ist voll winterhart, unempfindlich gegenüber Stadtklima und trägt purpurfarbene Zapfen. Dank der weichen, nicht stechenden Nadeln und der leicht überhängenden Zweige wirkt sie das ganze Jahr über sehr dekorativ und ausgewogen.

Detaillierte Informationen

Produktdetailbeschreibung

Serbische Fichte 'Aurea' - ein majestätisches Nadelgehölz und eine der schönsten farbigen Sorten dieser Art. Ausgewachsen erreicht das Gehölz eine Höhe von 10 bis 20 Metern und eine Breite von 6 bis 8 Metern und behält dabei den schlanken, elegant kegelförmigen Wuchs mit leicht überhängenden Zweigen, der für die Omorika-Fichte typisch ist. Die Pflanze wächst mittelstark mit einem jährlichen Zuwachs von etwa 35 Zentimetern. Die Nadeln sind kurz, abgeflacht und im Gegensatz zur Gemeinen Fichte weich und nicht stechend. Sie ist voll winterhart und sehr widerstandsfähig gegenüber Luftverschmutzung in der Stadt und trockener Luft. Der besondere ästhetische Wert dieser Sorte liegt im ausdrucksstarken Farbspiel der Nadeln. Der junge Austrieb im Frühjahr ist leuchtend goldgelb, hält sich mehrere Wochen am Baum und bildet einen starken Kontrast zu den älteren, satt grünen bis blaugrünen Nadeln. Die Unterseite der Nadeln trägt silbrige Streifen, wodurch der Baum glitzert, wenn sich die Zweige im Wind bewegen. Ein weiteres Schmuckelement sind die kleineren, etwa 6 cm langen Zapfen, die in der Jugend auffallend dunkelpurpurn bis rötlich gefärbt sind und später braun werden. Für die intensivste Goldfärbung benötigt die Sorte einen vollsonnigen Standort.

Serbische Fichte - diese edle Schönheit mit schmaler, schlanker Krone und feinen Nadeln verwandelt jeden Raum in ein vollendetes Abbild ursprünglicher Natur. Sie ist auch als Omorika-Fichte bekannt. Ein Baum von aristokratischer Erscheinung und unverwechselbarer Silhouette, der dem Garten nicht nur vertikale Dynamik, sondern auch ein Gefühl uralter Ruhe verleiht. Sie stammt aus abgelegenen Gebirgsregionen im Westen Serbiens und im Osten Bosnien und Herzegowinas, wo sie an steilen Hängen und in Tälern wächst. Die gefährdete Art überlebt in kleinen, isolierten Populationen und steht heute als seltene Art unter Schutz. Dank ihrer Anpassungsfähigkeit und Anspruchslosigkeit ist die Omorika-Fichte nicht nur für Parks und öffentliche Grünanlagen, sondern auch für Privatgärten eine beliebte Wahl geworden. Die Serbische Fichte gehört zu den robustesten Fichten. Sie gedeiht auf einer großen Bandbreite von Böden, auch auf sauren und sandigen. Selbst auf trockeneren, kiesigen Standorten kommt sie zurecht. Sie wächst langsam und verträgt keine Beschattung. Der immergrüne Baum wird 20–35 m hoch, ausnahmsweise bis 40 m, mit einem Stammdurchmesser von bis zu 1 m. Die Nadeln sind 10–20 mm lang, dunkelgrün und tragen auf der Unterseite zwei breite, silbrige Streifen. Die Zapfen sind 4–7 cm lang, anfangs violett-purpurn, später zimtbraun, und stehen zu zweit bis zu fünft am Zweig.

Anbau: Bevorzugt wird ein vollsonniger Standort, der die intensive Färbung des Frühjahrsaustriebs und einen kompakten Kronenaufbau fördert. Der Boden sollte nährstoffreich, mittelschwer bis lehmig-sandig, gut durchlässig und dauerhaft leicht feucht, jedoch nicht über längere Zeit vernässt sein. Am besten eignen sich saure bis leicht saure Böden mit einem pH-Wert von etwa 5–6,5, daher wird dem Pflanzloch häufig Torf oder Nadelstreu beigemischt. Rund um den Wurzelballen empfiehlt sich eine Mulchschicht aus Rinde, die Temperaturschwankungen und das Austrocknen des Bodens mindert und zugleich das flache Wurzelsystem schützt. Containerpflanzen werden von März bis Oktober gepflanzt, in warmen und trockenen Perioden ist regelmäßiges Gießen förderlich, vor allem in den ersten zwei bis drei Jahren nach der Pflanzung. Nach dem Einwurzeln verträgt die Fichte vorübergehende Trockenheit, anhaltende Trockenperioden führen jedoch zum Vertrocknen der Triebspitzen, besonders im städtischen Umfeld. Die Frosthärte der Sorte liegt bei etwa –26 °C, in normalen Wintern im Flach- und Hügelland ist kein Winterschutz erforderlich, junge Pflanzen in Kübeln überwintern jedoch besser an einem geschützten Platz oder mit im Boden eingesenktem Gefäß. Die Düngung erfolgt sparsam, im Frühjahr genügt eine einmalige Gabe Koniferendünger, die einen gleichmäßigen Wuchs ohne übermäßiges Längenwachstum der Triebe fördert. Der Rückschnitt beschränkt sich auf das Entfernen trockener, erfrorener oder beschädigter Äste, ein grundlegender Formschnitt ist nicht notwendig. Unter ungünstigen Bedingungen können pilzbedingte Nadelfleckenkrankheiten auftreten, an Schädlingen vor allem Spinnmilben oder Blattläuse. Ein luftiger Standort, ausgeglichene Feuchtigkeit und der Verzicht auf übermäßige Stickstoffdüngung beugen ihrem Auftreten wirksam vor. Bei Gruppenpflanzung empfiehlt sich ein Abstand von mindestens 2,5–3 m zwischen den einzelnen Pflanzen oder zu größeren Gehölzen, damit die Sorte genügend Raum hat, ihre volle Form und Farbe zu entfalten.

Autor: Lucie | Revision: 14.3. 2026

Zusätzliche Parameter

Kategorie: Fichten (Picea)
EAN: Variante wählen
Pflanz- und Pflegeanleitung: Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/
Verpackung: Ballen oder Container
Plant Passport: A: Picea B: CZ-4282 C: 26/FP/0052 D: CZ
Plant Passport 2: A: Picea B: CZ-4282 C: 24/FP/0160 D: CZ

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