Serbische Fichte 'Peve Tijn' Picea omorika 'Peve Tijn'
Artikelnummer: 71367 8885615 Variante wählenProduktdetailbeschreibung
Serbische Fichte 'Peve Tijn' - diese Zwergform erweitert das Sortenspektrum um einen interessanten Farbakzent. Die Sorte wächst sehr langsam und erreicht ausgewachsen eine Höhe von etwa 1,2–1,5 Metern bei einer Breite von rund 0,8 Metern. Ihr Habitus ist dicht, regelmäßig kegelförmig bis abgerundet. Das wichtigste Merkmal sind die Nadeln, die oberseits satt blaugrün gefärbt sind, während der junge Austrieb im Frühjahr eine auffallend cremegelbe bis goldgelbe Färbung zeigt. Dieser Kontrast erzeugt während der Vegetationszeit Lichteffekte, die die Blicke auf sich ziehen. Die Nadelunterseite trägt zwei markante weiße Spaltöffnungsstreifen, ein typisches Merkmal der Art. 'Peve Tijn' eignet sich hervorragend für die Pflanzung in Steingärten und Heidegärten, an Wasserelementen oder in mobilen Pflanzgefäßen, wo Kompaktheit und langsamer Wuchs für eine dauerhaft stabile Gestaltung ohne häufige Eingriffe sorgen. Die Kombination mit dunkleren Nadelgehölzen, blühenden Stauden oder niedrigen Sträuchern ergibt ein harmonisches Gesamtbild, das im Garten sehr kultiviert wirkt.
Serbische Fichte - diese edle Schönheit mit schmaler, schlanker Krone und feinen Nadeln verwandelt jeden Raum in ein vollendetes Abbild der wilden Natur. Sie ist auch als Omorika-Fichte bekannt. Ein Baum von aristokratischer Erscheinung und unverwechselbarer Silhouette, der dem Garten nicht nur vertikale Dynamik, sondern auch ein Gefühl uralter Ruhe verleiht. Die Art stammt aus abgelegenen Gebirgsregionen Westserbiens und Ostbosniens und der Herzegowina, wo sie an steilen Hängen und in Tälern wächst. Diese gefährdete Schönheit überlebt in kleinen, isolierten Populationen und steht heute als seltene Art unter Schutz. Dank ihrer Anpassungsfähigkeit und Anspruchslosigkeit ist die Omorika zu einer beliebten Wahl nicht nur für Parks und öffentliche Anlagen, sondern auch für private Gärten geworden. Die Serbische Fichte zählt zu den robustesten Fichten. Sie gedeiht auf einer Vielzahl von Böden, auch auf sauren und sandigen. Selbst auf trockeneren, kiesigen Standorten kommt sie zurecht. Sie wächst langsam und verträgt keine Beschattung. Der immergrüne Baum wird 20–35 m, ausnahmsweise bis 40 m hoch und bildet einen Stamm mit bis zu 1 m Durchmesser. Die Nadeln sind 10–20 mm lang, dunkelgrün und tragen unterseits zwei breite silbrige Streifen. Die Zapfen sind 4–7 cm lang, anfangs violett-purpurn, später zimtbraun gefärbt, und stehen zu zweit bis zu fünft am Zweig.
Anbau: Bevorzugt wird ein vollsonniger Standort, der die intensive Färbung des Frühjahrsaustriebs und einen kompakten Kronenwuchs fördert. Der Boden sollte nährstoffreich, mittelschwer bis lehmig-sandig, gut durchlässig und gleichmäßig leicht feucht sein, jedoch nicht dauerhaft vernässt. Am besten eignen sich Böden mit saurer bis leicht saurer Reaktion im Bereich von etwa pH 5–6,5, weshalb dem Pflanzloch häufig Torf oder Nadelstreu beigemischt wird. Um den Wurzelballen empfiehlt sich eine Mulchschicht aus Rinde, die Temperaturschwankungen und das Austrocknen des Bodens mindert und zugleich das flache Wurzelsystem schützt. Containerpflanzen werden von März bis Oktober gepflanzt, in warmen und trockenen Perioden ist regelmäßiges Gießen von Vorteil, vor allem in den ersten zwei bis drei Jahren nach der Pflanzung. Nach dem Einwurzeln verträgt die Fichte vorübergehende Trockenheit, anhaltende Dürre führt jedoch zum Vertrocknen der Triebspitzen, besonders im städtischen Umfeld. Die Frosthärte der Sorte liegt bei etwa –26 °C, in normalen Wintern im Flach- und Hügelland ist kein Winterschutz erforderlich, junge Pflanzen in Gefäßen überwintern jedoch besser an geschützter Stelle oder mit in den Boden eingesenktem Gefäß. Die Düngung erfolgt sparsam, im Frühjahr genügt eine einmalige Gabe Koniferendünger, die einen gleichmäßigen Wuchs ohne übermäßiges Triebwachstum fördert. Der Rückschnitt beschränkt sich auf das Entfernen trockener, erfrorener oder beschädigter Äste, ein grundlegender Formschnitt ist nicht nötig. Unter ungünstigen Bedingungen können pilzbedingte Nadelflecken auftreten, an Schädlingen vor allem Spinnmilben oder Blattläuse, deren Auftreten ein luftiger Standort, ausgeglichene Feuchtigkeit und der Verzicht auf übermäßige Stickstoffdüngung deutlich einschränken. Bei Gruppenpflanzung wird ein Abstand von mindestens 2,5–3 m zwischen den einzelnen Pflanzen oder größeren Gehölzen empfohlen, damit die Sorte genügend Raum hat, ihre volle Form und Farbe zu entfalten.
Autor: Nikol | Revision: 12.6. 2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Fichten (Picea) |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 120-150 |
| Blattfarbe: | Grün, Blau, Creme |
| Pflanz- und Pflegeanleitung: | Anleitung zum Anbau von Nadelbäumen - /anleitungen-zum-anbau-von-nadelbaeumen/ |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport: | A: Picea B: CZ-4282 C: 25/FP/0012 D: PL |
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