Sibirische Blaubeere 'Maxines Opus®' Lonicera kamtschatica 'Maxines Opus®'
Artikelnummer: 138298Produktdetailbeschreibung
Kamtschatka-Heckenkirsche 'Maxines Opus®' – eine amerikanische Sorte der japanischen Jostbeere, gezüchtet von Maxine M. Thompson in Corvallis, Oregon (USA). Sie wurde 2012 aus der Kreuzung der Linien ‘84-105’ und ‘65-18’ ausgewählt. Sie besticht durch große, feste Früchte, einen hohen Zuckergehalt, einen süß-säuerlichen Dessertgeschmack und eine gute Ertragsleistung. Der Wuchs ist kräftig, breit und ausladend, wobei sie sich deutlich mehr in die Breite als in die Höhe ausbreitet. Ein etwa fünfjähriger Strauch erreicht eine Höhe von ca. 1,1 m und eine Breite von 1,7 m. Die Triebe sind gut verzweigt und bilden eine offenere Krone. Die Sorte weist einen mittelstarken bis starken Wuchs auf. Die Blätter sind gegenständig, grün, elliptisch bis länglich-eiförmig und fallen im Herbst ab. Der Strauch treibt sehr früh im Frühjahr aus, was typisch für Jostbeeren mit essbaren blauen Früchten ist. Die Blüte erfolgt sehr früh im Frühjahr, etwa von März bis April. Die Blüten sind klein, cremeweiß bis weiß, röhrenförmig und erscheinen paarweise. Sie zeichnen sich durch eine hohe Widerstandsfähigkeit gegenüber niedrigen Frühjahrstemperaturen aus. Die Früchte sind groß, etwa 2,3 cm lang und 1,5 cm breit, mit einem Durchschnittsgewicht von ca. 2,2 g. Sie haben eine charakteristische elliptische bis tonnenförmige Form, wobei die Spitze der Frucht etwas abgeflacht ist. Die Schale ist dunkelblau bis dunkelblau-violett und mit einem deutlichen, helleren Wachsüberzug bedeckt. Das Fruchtfleisch ist fest, saftig und geschmacklich sehr hochwertig. Der Geschmack ist süß bis süß-säuerlich, harmonisch und mit einer feinen, erfrischenden Säure. Der Zuckergehalt liegt bei etwa 15 °Brix, womit sie zu den geschmacklich süßeren Sorten gehört. Die Früchte haben nach der Ernte eine trockene Stielnarbe, laufen nicht aus und behalten gut ihre Festigkeit. Die Reife erfolgt mittelfrüh, etwa 60 Tage nach der Vollblüte. In Oregon erfolgt die Ernte etwa vom 27. Mai bis zum 5. Juni; in Mitteleuropa kann je nach Region und Frühjahrsverlauf vor allem mit dem Zeitraum von Ende Mai bis zur ersten Junihälfte gerechnet werden. Die reifen Früchte haften gut am Strauch und neigen nicht wesentlich zu vorzeitigem Fruchtfall. Die Sorte ist sehr ertragreich. Die Sorte ist sehr ertragreich. Bei fünfjährigen Sträuchern wird eine Ernte von bis zu ca. 3 kg Früchten pro Strauch angegeben. Die Früchte eignen sich für den Frischverzehr, zum Einfrieren sowie für Marmeladen, Säfte, Sirupe, Smoothies, Kompotte, Desserts und zur weiteren Verarbeitung.
Anbau: Sie verträgt langfristig Wintertemperaturen weit unter −30 °C und die Blüten halten kurzfristigen Frühlingsfrösten von mehreren Grad unter dem Gefrierpunkt stand, was auch in kälteren Regionen eine zuverlässige Ernte ermöglicht. Am besten gedeiht sie an einem vollsonnigen Standort, wo sie den höchsten Fruchtansatz und gut ausgefärbte Früchte entwickelt. Auch im lichten Halbschatten wächst sie, die Ernte fällt jedoch etwas geringer aus. Der Standort sollte eher geschützt, aber gut durchlüftet sein, ohne dauerhaft vernässten Boden. Der Boden ist idealerweise mittelschwer bis leicht, lehmig oder lehmig-sandig, gut durchlässig, mit einem höheren Humusgehalt und einem leicht sauren bis neutralen pH-Wert im Bereich von etwa 6–7. Ungeeignet sind schwere, verdichtete und dauerhaft vernässte Böden sowie extrem saure Substrate für Moorbeetpflanzen. Die Pflanzen werden meist im Frühjahr oder Herbst gepflanzt; Containerpflanzen können vom Frühjahr bis zum Herbst mit gründlichem Gießen nach der Pflanzung gesetzt werden. Die empfohlenen Abstände im Garten betragen etwa 1–1,5 m zwischen den Sträuchern und 2–3 m zwischen den Reihen. In den ersten Jahren wird nur ein leichter Erziehungs- und Pflegeschnitt durchgeführt, bei dem schwache, sich kreuzende oder beschädigte Triebe entfernt werden. Etwa nach 6–7 Jahren beginnt die schrittweise Verjüngung, bei der jedes Jahr ein Teil der ältesten Äste an der Basis herausgeschnitten wird und jüngere, ertragreichere Triebe stehen bleiben. Die Bewässerung ist vor allem im ersten Jahr nach der Pflanzung und in längeren Trockenperioden wichtig, ansonsten verträgt die Honigbeere kurze Trockenperioden recht gut. Die Düngung richtet sich nach den Grundsätzen für Obststräucher – im Frühjahr ist es ratsam, Kompost oder langsam löslichen Dünger zuzugeben, im Sommer werden höhere Stickstoffgaben reduziert, damit das Holz vor dem Winter ausreifen kann. Die Fläche unter den Sträuchern wird mit gemähtem Gras, Laub oder Rindenmulch gemulcht, was die Verdunstung und das Unkrautwachstum begrenzt. Die Kamtschatka-Honigbeere ist im Allgemeinen gesund, Blattläuse oder Mehltau treten nur ausnahmsweise auf; bei gutem Pflanzenzustand reicht in der Regel eine schonende, präventiv ausgerichtete Pflege. In der Komposition kommt sie in essbaren Mischpflanzungen, niedrigen, freiwachsenden Hecken sowie als Solitär in der Nähe von Sitzplätzen zur Geltung, wo die frühen Früchte bequem geerntet werden können.
Mehr dazu: Anleitung zum Anbau der Kamtschatka-Honigbeere
Autor: Kamila | Revision: 07.09.2026
Zusätzliche Parameter
| Kategorie: | Maibeeren (Honigbeeren) |
|---|---|
| EAN: | Variante wählen |
| Lichtverhältnisse: | Sonne, Halbschatten |
| Höhe: | 100-180 |
| Blütezeit: | April, Marsch |
| Fruchtfarbe: | Blau, Lila |
| Ernte-/Reifedatum: | Juni, Mai |
| Verpackung: | Container |
| Plant Passport 2: | A: Lonicera B: CZ-4282 C: 26/FP/0138 D: CZ |
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